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VA-News - Panasonic AG-AC90: Neue AVCCAM-Kamera im Oktober

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    VA-News - Panasonic AG-AC90: Neue AVCCAM-Kamera im Oktober










    AG-AC90_02_slant_web_kl



    Wie unser Leser und sehr aktiver Forennutzer Bernd E. bereits im Forum angemerkt hat, will Panasonic im Oktober diesen Jahres offensichtlich eine neue AVCCAM namens AG-AC90 auf den Markt bringen. Ein Henkelcamcorder mit 3MOS Bildsensor bei 1/4,7 Zoll und 12fachem optischen Zoom. In Japan wurde das Modell bereits gestern vorgestellt.
    Die Sensoren arbeiten laut Pressetext mit jeweils ...





    #2
    Sensor werden 1/4"

    Ich möchte darauf hinweisen, dass Panasonic wie erwartet den Tippfehler der Sensorgröße korrigiert hat: Es werden 3x 1/4" Chips verbaut.
    http://www.panasonic.de/html/de_DE/10514387/index.html
    www.johofilm.de

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      #3
      Zitat von JoHoFilm Beitrag anzeigen
      Ich möchte darauf hinweisen, dass Panasonic wie erwartet den Tippfehler der Sensorgröße korrigiert hat: Es werden 3x 1/4" Chips verbaut.
      http://www.panasonic.de/html/de_DE/10514387/index.html
      Auf anderen Panasonic-Seiten sind die 1/4.7 Zoll Sensoren allerdings nicht korrigiert.

      z.B. auf http://business.panasonic.co.uk/prof...rder-ag-ac90-0 liest man folgendes:

      1.
      1/4.7 type MOS image sensors have an effective pixel count of 2,190,000 pixels.

      2.
      Still shots with 3-megapixel resolution.


      Das könnte folgendes bedeuten:

      Die 3 Sensoren haben 1/4-Zoll Grösse und total 3 Millionen Pixel (die Foto-Auflösung).

      Wenn man hingegen die für Video effektiven Pixel von 2.19 Millionen berücksichtigt, entspricht das einem 16:9-Sensor-Ausschnitt von 1/4.7 Zoll diagonal.

      Dann würden die 3 Sensoren denen entsprechen, die Panasonic für seine entprechenden Amateur-Modelle X900M und X909 im Datenblatt angibt:

      3MOS [1/4,1 Zoll-Typ]
      3 x 3,05 MP [total]; 3x 2,19 - 2,07 MP [effektiv]
      Dafür spricht auch, dass die Objektiv-Daten für Pro und Amateur genau die gleichen sind:
      12-fach Zoom F1,5 [W] - F2,8 [T] 29,8 mm - 368,8 mm [KB]


      Jedenfalls eine interessante Kamera !
      Fehlen nur noch die Angaben, mit welcher Datenrate 50p abgespeichert wird, und ob AVC-Intra (bzw. 'All-i' wie in der GH3) möglich ist.

      Tipp:
      Besonders grosse Abbildungen der Kamera gibt es hier:
      http://blog.creativevideo.co.uk/2012...cam-camcorder/


      P.S.:
      Ich sehe gerade, dass auf http://www.bhphotovideo.com/c/produc...Camcorder.html bereits Datenraten angegeben sind (für die US-Version).

      Wenn die stimmen, dann wäre 28 Mbps das Maximum für 60/50p.

      Damit wäre die AG-AC90 von Ausstattung und 'Handling' her eine Profi-Kamera und von der Signal-Verarbeitung her eher eine gehobene Amateur-Kamera. Kein AVC-Intra und auch keine erhöhten Datenraten. Die üblichen 4:2:0 / 8 bit statt 4:2:2 / 10 bit (die es bei Panasonics teureren Pro-Modellen gibt, z.B. der AG-HPX250).
      Alles wie gehabt - eine Neuauflage des Bekannten, leider nichts Neues unter der Sonne - aber immerhin in einem besonders praxistauglichen Gehäuse mit vielen Direktzugriff-Knöpfen und zu einem ziemlich guten Preis.
      Zuletzt geändert von Skeptiker; 05.10.2012, 07:18.

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        #4
        Die AC90 scheint prinzipiell das geworden zu sein, was immer wieder gewünscht wurde: eine HC-X909 mit erweiterter Ausstattung und vor allem einem größeren und besser handbaren Henkelgehäuse. AVC-Intra als Broadcastformat war da nicht zu erwarten, ALL-I eigentlich ebenfalls nicht. Drei Einstellringe am Objektiv, ein ordentlicher Tonteil mit XLR-Buchsen und Phantomspeisung, zwei Kartensteckplätze zur gleichzeitigen Backup-Aufzeichnung, Timecode-Vorwahl und nicht zuletzt der bei den kleinen Panasonics seit Jahren vermisste REMOTE-Eingang zur Fernsteuerung von Start/Stopp, Zoom, Schärfe und Blende über Kabel sind dagegen schon ganz handfeste Verbesserungen. Auch wenn man für den Preis einer AC90 zwei X909 plus Zubehör bekommt, dürfte es genügend Leute geben, denen diese Extras den Mehrpreis wert sind.
        Schade nur, dass man bei den Graufiltern wieder allein auf die vom Filmer nicht kontrollierbare automatische Variante setzt. Und die Idee, die Streulichtblende fest mit dem Gehäuse zu verbinden, was das Arbeiten mit Filtern unnötig verkompliziert, ist meines Erachtens auch keine Sternstunde der Kamerakonstruktion.

        Bleibt aber das Rätsel um die Sensorgröße zu lösen.

        Was spricht für die kleinere 1/4,7-Zoll-Variante?
        - Sie ist in mehreren Panasonic-Unterlagen und auf Händlerseiten erwähnt
        - Barry Green, Fachbuchautor und Panasonic-Guru, schreibt, dass die Sensoren der AC90 kleiner seien als die der HMC40, und die hat 1/4,1-Chips verbaut

        Was spricht für die größere 1/4,1-Zoll-Variante?
        - Die Produktlogik, denn so kann weitgehend das Innenleben von X909 und Z10000 übernommen werden
        - Die in vielen Punkten mit der X909 identischen technischen Daten, wie Sensorauflösung und Objektiv
        - Angaben in deutschen und britischen PR-Texten (wo sogar "1/4-Zoll" genannt ist)
        - Die Gravierung auf dem Objektiv

        Der letzte Punkt scheint mir der Glaubwürdigste zu sein, der das Rätsel wohl auch knackt. Sowohl AC90 als auch X909 besitzen eine Anfangsbrennweite von 29,8mm (umgerechnet auf Vollformat) und eine tatsächliche Anfangsbrennweite von 2,84mm. Da der Crop-Faktor der beiden identisch ist, muss auch die Sensorgröße identisch sein, denn auf diese bezieht sich schließlich die Umrechnung. Ich gehe also davon aus, dass 1/4 bzw. 1/4,1 stimmt und nicht 1/4,7, aber vielleicht kann Videoaktiv ja bei Panasonic nachfragen, um letzte Zweifel zu beseitigen?

        Falls bei der Gelegenheit noch Zeit für eine zweite Frage ist: Auf manchen offiziellen Produktfotos ist rechts hinten unter der Abdeckklappe für einige Anschlüsse eine mit "CONV." beschriftete Klinkenbuchse unterhalb des Kopfhörerausgangs zu sehen. Auf dem Produktfoto "Panasonic_AG-AC90_03_Rside_connector", das auf der deutschen Panasonic-Webseite steht, fehlt sie dagegen. Auch das Vorführgerät, das US-Produktmanagerin Jan Crittenden in diesem Video auf Vimeo präsentiert, hat die Buchse nicht. Da stellt sich die Frage: Welche Version kommt nun in den Handel? Und welchem Zweck dient(e) "CONV." überhaupt?

        Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
        Wenn die stimmen, dann wäre 28 Mbps das Maximum für 60/50p.
        Mehr ist in der AVCHD 2.0-Norm auch gar nicht zulässig, und da das Innenleben der AC90 wohl dem von X909/Z10000 entspricht, liegen Formate und Datenraten auf identischem Niveau. Wer mehr will, dem verkauft Panasonic sicher gerne noch eine GH3 als Ergänzung
        Zuletzt geändert von Bernd E.; 05.10.2012, 12:43.

        Kommentar


          #5
          Hier ist ein (teilweise) interessanter Vergleich mit der GH 2:
          Liebe Grüße,

          Rüdiger

          Kommentar


            #6
            Hallo Rüdiger,

            Danke für den interessanten Link !

            So auf den ersten Blick schlägt sich die AG-AC90 eigentlich ganz gut.
            Aber sie ist natürlich durch die viel kleineren Chips etwas limitiert im Kontrastumfang.

            Ich habe ja meine X909 nach wie vor nicht ausgepackt und muss sagen, von der Handhabung, den manuellen Möglichkeiten und der kompletten Palette an Anschlüssen her wäre diese Ausführung einer X909 doch besser geeignet, die Nachfolge meiner Panasonic AG-DVC30 anzutreten.

            Wenn man dann nochmals 1000 drauflegen würde, käme auch eine Canon XF100 infrage, die mit 1/3 Zoll Sensor 8 bit (stimmt doch, oder ?) 4:2:2 MPEG-2 Aufzeichnung mit 50 Mbit/Sec erlaubt.
            Wäre für den flüssigen Schnitt von Vorteil gegenüber AVCHD.

            ABER: Nur 50i, kein p !
            Zuletzt geändert von Skeptiker; 05.10.2012, 16:16.

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              #7
              @Skeptiker,

              die Frage, welcher Camcorder die persönlichen Bedürfnisse am besten erfüllt, hängt natürlich auch davon ab, wo die persönlichen Einsatzgebiete sind.
              Bei mir persönlich sind es zu ca. 70% Reisedokumentationen. Da bin ich froh, nicht in jedem Tempel nach der Drehgenehmigung gefragt zu werden, um mal wieder ein Bakschisch los zu werden. Das ist mir z.B. mit meiner JVC PD1, einem etwas größeren Henkelmann des öfteren passiert. Mir liegt auch noch eine Reise durch die Atacama-Wüste mit einem VHS-Vollformater in "guter" Erinnerung.
              Inzwischen habe ich mich an die kleinen Geräte gewöhnt und gleiche etwaige Bedienungsmängel in der Postproduktion aus. Anspruchsvolle Audioaufnahmen mache ich z.B. grundsätzlich nicht mit dem Camcordermikro, sondern mit meinem Zoom H2. Mit einem Fingerschnalzen kann man den Ton auf eine Audiospur legen und hat ein besseres Ergebnis als mit jedem Camcorder. Ich sage Dir wohl nichts Neues, dass die Qualität einer Audioaufnahme mit dem Camcorder nicht nur vom externen angeschlossenen Mikro abhängt, sondern auch von dem im Camcorder eingebauten Mikro-Verstärker und der ist meist nicht über jeden Zweifel erhaben.
              Wenn Du natürlich hauptsächlich Event- oder Hochzeitsfilme drehst, dann gehört ein Henkelmann dazu, sonst wirst Du ja gar nicht für voll genommen.:glasses-cool:
              Liebe Grüße,

              Rüdiger

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                #8
                Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
                ..... Ich gehe also davon aus, dass 1/4 bzw. 1/4,1 stimmt und nicht 1/4,7, aber vielleicht kann Videoaktiv ja bei Panasonic nachfragen, um letzte Zweifel zu beseitigen?

                Falls bei der Gelegenheit noch Zeit für eine zweite Frage ist: Auf manchen offiziellen Produktfotos ist rechts hinten unter der Abdeckklappe für einige Anschlüsse eine mit "CONV." beschriftete Klinkenbuchse unterhalb des Kopfhörerausgangs zu sehen. Auf dem Produktfoto "Panasonic_AG-AC90_03_Rside_connector", das auf der deutschen Panasonic-Webseite steht, fehlt sie dagegen. Auch das Vorführgerät, das US-Produktmanagerin Jan Crittenden in diesem Video auf Vimeo präsentiert, hat die Buchse nicht. Da stellt sich die Frage: Welche Version kommt nun in den Handel? Und welchem Zweck dient(e) "CONV." überhaupt?...
                Kurze Info:
                Wir haben die Fragen bereits an den Camcorder-Chef von Panasonic in D weitergeleitet, rechnen aber erst ab Montag mit einer Antwort.

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                  #9
                  Zitat von Rüdiger Beitrag anzeigen
                  ... die Frage, welcher Camcorder die persönlichen Bedürfnisse am besten erfüllt, hängt natürlich auch davon ab, wo die persönlichen Einsatzgebiete sind.
                  Bei mir persönlich sind es zu ca. 70% Reisedokumentationen. Da bin ich froh, nicht in jedem Tempel nach der Drehgenehmigung gefragt zu werden, um mal wieder ein Bakschisch los zu werden. ...
                  Das stimmt natürlich - und so gesehen, gibt es auch keine ideale Kamera.
                  Würde ich so viel reisen wie Du, dann am ehesten mit einer handlichen, praktischen, unkomplizierten, unauffälligen Reise-Kamera wie einer Sony CX730 (Stabilisator, eingebautes Videolicht, Backup ohne Computer, Aufladen per eingebautes USB-Kabel, gute Automatiken) oder sogar einer wasserdichten Sony HDR-GW55, die Du ja selbst auch verwendest und positiv beschrieben hast. Das soll keine Sony-Werbung sein, ich kenne bloss die entsprechenden Modelle der anderen Firmen zu wenig.

                  Meine alte Canon DV-Cam MV20i ist für mich nach wie vor ein positives Beispiel für so eine kleine Reise-Kamera. Sie kann mit einem Adapter, unter der Kamera per Stativgewinde am Dock-Anschluss befestigt, um Mic in, Phones out, LANC Remote ergänzt werden.

                  Ich bin ja kein Profi sondern ein enthusiastischer Amateur.
                  Es gab immer mal wieder Gelegenheiten, wo ich auch etwas Geld mit meinem Hobby verdient habe.
                  Das liegt daran, dass mein Schnittplatz immer noch alte Bandgeräte + ein TBC enthält, von (S-)VHS über Hi-8 bis DV, und ich ab und zu nach Überspielungen gefragt wurde. Auch Dia-Scannings waren schon dabei. Oder ein kleines Portrait einer technischen Firmen-Abteilung.

                  Aber Hochzeits- und Event-Filme sind weniger meine Sache - der Trubel liegt mir nicht.
                  Obwohl gerade Hochzeits-Filme natürlich eine hervorragende Übung sind, gute Kadragen auszuwählen, schnell zu sein, um den richtigen Augenblick zu erwischen und das Ganze am Computer zu einem stimmigen Gesamtportrait zusammenzufügen.
                  Ein Hochzeitsfilm-versessener Kollege hat mich schon mehrfach zu begeistern versucht - leider vergeblich.

                  Für so einen Henkelmann wären meine Themen eher Naturfilm - mit einem Schwerpunkt Makro - aber auch ganz allgemein Experimente (mit dem Ergebnis: Kurzfilm) - so würde ich mich gerne einmal an Zeitraffer-Aufnahmen versuchen.

                  Ich habe es an anderer Stelle bereits erwähnt: Der Remote-Anschluss (hier sind es sogar 2) ist für mich ein MUSS, weil ich die Kamera gerne aufs Stativ setze und dann am liebsten fernbediene. Das hat nichts mit 'Action'-Filmerei zu tun und ist eher geeignet, wenn man sich +/- stationär Zeit nehmen kann.

                  Es schlagen also gewissermassen 2 Herzen in meiner Brust: Eines, das von 'aussen nach innen' filmt, ein seriöses, detailverliebtes, dokumentarisches, das sich insbesondere für die kleinen Dinge in der Natur begeistert und eines, das von 'innen nach aussen filmt', eher experimentierfreudiges, intuitives, zu Verrücktheiten bereites, das sich auch schon an Science Fiction versucht hat. Daher mein Interesse für Compositing generell, für Greenscreen und Bluescreen, für Motion Tracking, Rotoscoping und Picture in Picture.

                  P.S.:
                  Und stimmt, ein Henkelmann mit Wechseloptik wäre für Experimente noch besser geeignet.
                  Aber da kommt dann irgendwann eher eine System-Fotokamera mit grossem Sensor hinzu !

                  Und weil ich hier im Panasonic-Thread zu Beginn Sony so hervorgehoben habe, sei zum Ausgleich folgendes gesagt:
                  Vor die Wahl gestellt, als 'Henkelmann' Sonys 'Pro'-Ausführung der CX740, die HXR-NX30, oder Panasonics Pro-Ausführung der X909, die hier besprochene AG-AC90, anzuschaffen, würde ich Panasonic klar den Vorzug geben - volle manuelle Einstellungen inkl. 3 (!) Objektivringe u.a.m. !

                  Freundlicher Gruss
                  Skeptiker


                  P.S.:
                  Dass die Sonnenblende anscheinend fix mit der Kamera verbunden ist, könnte für mich zum 'No-Go' für die ganze Kamera werden, falls man damit kein Objektiv (meine alten Spiegelreflex-Optiken) mehr probeweise vor der Kamera anbringen könnte.
                  Das wäre dann echt schade (welcher 'Lunatic' (Verzeihung!) fällt bloss solche Produkt-Entscheidungen ? -> fristlos rauswerfen oder in Position versetzen, wo bei 'Vollmond-Entscheidungen' weniger Schaden angerichtet wird! (sorry !)) !
                  Zuletzt geändert von Skeptiker; 06.10.2012, 10:41.

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                    #10
                    Zitat von Hans Ernst Beitrag anzeigen
                    Wir haben die Fragen bereits an den Camcorder-Chef von Panasonic in D weitergeleitet
                    Prima, besten Dank!

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                      #11
                      Hallo Bernd, hallo Skeptiker,

                      wir haben inzwischen Nachricht von Panasonic Deutschland: Laut deren Unterlagen ist die Sensorgröße 1 / 4,1 Zoll.

                      Die KONV.-Buchse hat der AC 90 definitiv nicht - das scheint sich um "Stehsatz" vom Ur-Model Z10000 zu handeln ...

                      Die Sonnenblende lässt sich offenbar über eine Schraube lösen, ist also nicht fix. Allerdings muss das erst noch an einem Seriengerät b estätigt werden - das fehlt Panasonic derzeit noch (weshalb wir auch leider noch nicht testen können).

                      Schönen Abend

                      Hans Ernst/Red. VIDEOAKTIV

                      Kommentar


                        #12
                        Das sind gute Neuigkeiten! Die Sensoren wurden nicht noch weiter geschrumpft und an das Filtergewinde kommt man vielleicht sogar ohne schweres Gerät heran. Danke auch für den Hinweis auf die Z10000, die ich mir mangels Interesse an 3D nie näher angesehen hatte. Jetzt hab ich's nachgeholt und gesehen, dass dort die CONV-Buchse zum Anschluss einer Fernbedienung für das Einstellen des Konvergenzpunktes genutzt werden kann - etwas, was bei 2D-Aufnahmen gar keine Rolle spielt. Wie auch immer diese Buchse auf angebliche Produktfotos der AC90 gekommen sein mag: Dass sie dem Serienmodell nun fehlt, ist kein Mangel.

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                          #13
                          Danke für die Rückmeldung !

                          Dann will ich gerne vorsichtig optimistisch sein.
                          Muss sagen, die Aussicht auf eine abnehmbare Sonnenblende erleichtert mich noch mehr, als der 1/4.1"-Chip (den ich eigentlich erwartet habe) ! 'Glauben' an Panasonic einstweilen wiederhergestellt :curl-lip:

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                            #14
                            In die Details

                            Ich bin gestern bei der www-Recherche auf ein interessantes Produkt-Video gestossen:
                            http://vimeo.com/49936883 (Video donwloadbar).

                            Auf der DVExpo West 2012 (19-21. Sept., Pasadena, Los Angeles County) stellte Jan Crittenden Livingston von Panasonic die AG-AC90 im Detail vor (inkl. Menüs) und Bob Diaz filmte das Ganze mit einer Panasonic AG-HMC40 (siehe: http://www.panasonic.com/business/pr...ag-hmc40pj.asp) - gewisse Ähnlichkeit mit meiner alten AG-DVC30 (der XLR-Handgriff scheint der gleiche zu sein), aber statt DV mit 50i bzw. 60i Full HD.
                            Man hat schon weniger verwackelte Videos gesehen, aber die Information zählt !

                            In dem Video sieht man auch das Objektiv von vorne und liest dort eingraviert: 2.84-34.1 mm. Die Bezeichnung 'Leica Dicomar' fehlt hier (siehe beigelegtes Bild).
                            Aber die Brennweite entspricht exakt der des Leica Dicomar der X909 (siehe z.B. http://www.panasonic.co.in/wps/porta...sfullhd/HCX900 unter 'Specifications').
                            Damit müsste - wie Bernd schon bemerkte - auch die Brutto-Chip-Grösse bei beiden Kameras gleich sein (weil auch die KB-Brennweiten übereinstimmen) - 1/4.1 Zoll mit rund 3 Millionen Pixeln.

                            Ein Blick ins 'Camera Setup' (aus dem Messe-Video), zeigt, dass sich doch Einiges am Bild einstellen lässt !

                            Customize Scene - Scene 1, Scene 2 ...
                            Detail Level
                            V Detail Level
                            Detail Coring
                            Chroma Level
                            Chroma Phase
                            Color Temp A ch
                            Color Temp B ch
                            Master PED
                            Auto Iris Level
                            DRS
                            Gamma
                            Knee
                            Matrix
                            Skin Tone DTL

                            Die Kamera macht im Video einen sehr guten und kompletten Eindruck.
                            Und auch ein damit gefilmtes kurzes Video zeigt bis in die Ecken scharfe Bilder ohne sichtbare Farbfehler. http://vimeo.com/49948875 (gefilmt mit 29.970 p).

                            Aber da es traditionell immer etwas zu meckern gibt, sei auch hier nicht ganz darauf verzichtet:

                            Kein Component Video Out, nur Composit (stimmt das ? - wäre abzuklären)
                            Kein 24p für Europa (vielleicht überlegt es sich Panasonic ja nochmal - es geht nicht um EIN Bild Differenz zu 25p, es geht um Kompatibilität !)
                            Kein automatischer Objektivdeckel wie bei der X909. Im Video heisst es zum Objektiv-Deckel (nicht wörtlich): 'It snaps into the inner part of the lens hood'.
                            Objektiv-Sonnenblende fix (gemäss Panasonic DE durch Lösen von Schraube entfernbar. Im Messe-Video heisst es zur Sonnenblende nur: 'This is permanent').
                            Wechsel während Aufnahme von Slot 1 zu Slot 2 nicht nahtlos: 0.5 bis 1 Sek. Unterbruch.
                            Kein normaler 'Mic In' mit Miniklinke.

                            Und hier als Ausgleich einige herausgepickte, positive Punkte (es gibt noch jede Menge weitere):

                            3 Custom Buttons an der Kamera, 4 weitere im LCD-Menü
                            3 Stativgewinde unten - 2x 1/4 Zoll (aber vielleicht ist eines nur eine Nut gegen Verdrehen), 1x 3/8 Zoll
                            Stereo Audio Modus mit LPCM-Recording.
                            2-Kanal Aufnahme-Möglichkeiten: Nur interne Mikrofone (L/R), nur externe (XLR, L/R), intern und extern kombiniert (L/R).
                            Sucher mit Gummi-Augenmuschel, nach oben drehbar
                            Und natürlich der verstaubare LCD 'Touch Screen' Monitor.
                            Für mich wichtig: Komplette Remote-Anschlüsse - einer für Zoom (die bebop-Fernbedienung dazu habe ich schon), einer für Fokus und Blende (das wäre wohl die bebop FOXI-DVX-HD, nicht ganz kostenlos, aber das könnte es mir wert sein).
                            Und vieles Weitere - z.B. 50p !

                            Alles in allem: Sehr schöne Kamera in wirklich praktischem 'Outfit'.
                            Und kombiniert mit dem, was die Panasonic HC-X909 bisher in Tests gezeigt hat (sehr scharfe Bilder ohne Moiré), würde ich sagen: Die Panasonic AG-AC90 bietet deutlich mehr fürs Geld als die Sony HXR-NX30 oder die Canon XA 10, die beide nicht viel mehr sind, als das Amateur-Modell (zugegeben: beide sehr gute, aber Sony fehlen manuelle Einstellungen, Canon 50p plus ein paar Direkt-Knöpfe am Gehäuse!) mit aufgesetztem XLR-Henkel (Sony HDR-CX740, Canon HF-G10).

                            Tja ... ich habe meine X909 noch nicht ausgepackt ... ...

                            Kleines Detail zum Schluss (siehe beigelegtes Bild): Das Symbol fürs Umschalten in den 'Rec Mode' (Aufnahmemodus) ist nicht etwa eine moderne Digitalkamera, nein, es ist eine Zelluloid-Filmkamera mit 2 aufgesetzten Filmspulen. Pure Nostalgie oder einfach 'aus der Zeit gefallen' !
                            Angehängte Dateien
                            Zuletzt geändert von Skeptiker; 11.10.2012, 07:53. Grund: "(gefilmt mit 29.970 p)" ergänzt + Pana AG-AC90 vs Sony HXR-NX30 vs Canon XA 10

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                              #15
                              Wenn es wie bei der Z10000 ist, dann hast du 1080 50i, 1080 24p, 1080 25p.

                              Bei XLR-Geräte bekommst eigentlich nie Miniklinke mit. Sei froh wenn du XLR mit Phantomspannung hast.

                              Die auch hier fehlenden ND-Filter finde ich da schon schwerwiegender.

                              Der Slotwechsel - nun, 64 GB sind nicht so schnell voll. Ich habe bei meiner Z10K das noch NIE benötigt.
                              Lieben Gruß,
                              Wolfgang
                              http://videotreffpunkt.com

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