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Camcorderkauf, Tipp und Rat gesucht

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    Camcorderkauf, Tipp und Rat gesucht

    Hallo und guten Tag, ich bin in diesem Forum neu und nach stundenlangen Lesestudium verschiedener Beiträge sowie vielen Testergebnissen und einem Gerätevergleich, der mich aufgrund der vielzähligen Typen mit teils nur kleinen und teils für mich überhaupt nicht erkennbaren Unterschieden, muss ich um Rat und Tipp bitten. Ich habe bisher mit semiprofessionellen und mit halbwegs noch ohne Intensivwissen bedienbaren Kameras gearbeitet, zuletzt aus Neugierde mit Modellen der Sony NEX Serie wegen dem avchd Format, das mich begeisterte.
    Meine Kaufkriterien: Preis bis max. 1500,-- vielleicht mehr, gerne weniger.
    Externer Mikroeingang, Bildrate möglichst progessiv , Zeitlupeneinstellung(en), möglichst zusätzlich manuelle Schärfeneinstellung, manuelle Tonaussteuerung, Blende und Zeit sollten sich im allerbesten Fall manuell einstellen lassen, Fernbedienung.

    Mein Genre wechselt sich zwischen journalistischen Beiträgen und kommerziellen kleinen Imagefilmen ab, häufig Interviews, häufig im Tourismusmarkt mit harten Lichtverhältnissen die dennoch verführerisch anheimelnd aussehen müssen, Natur und bewegten Aktionen (segeln, surfen). Nach meinen Recherchen stellt sich die JVC GC PX 100 als guter Kompromiss dar, was meint Ihr? Ansonsten habe ich die Canon Legria Serie im Auge, blicke aber bei den Unterschieden noch nicht ganz durch, auch Panasonic HC Cams und Sony HR bzw. HC und PJ780 habe ich auf der Liste. Mir qualmt der Kopf. Oder die Sony HVR-HD1000E ? Mit der habe ich ebenfalls schon gearbeitet, ist mir aber eigentlich zu umständlich und die technische Qualität der avchd medien mit der Sony NEX war im Detail brillanter und einfach besser, andererseits ist die HVR besser in der Hand bzw. auf der Schulter, bei der NEX fiel es mir sehr schwer, sie gerade und ruhig zu halten (ohne schrägen Horizont etc.) -
    SO. Nun habe ich mir meine technischen Probleme von der Seele geschrieben, vielleicht kann mir jemand substantiv helfen. Übrigens ist mir auch der Unterschied zwischen 50i und 50p oder zwischen 24fps und 25fps nicht wirklich klar, nur so im Ansatz. Kann mir das jemand erklären? HERZLICHEN DANK für die Zeit, Silvya

    #2
    Wenn dir das Konzept der HD1000 zusagt, du aber in AVCHD aufnehmen möchtest, dann kommt auch die HXR-MC2000E in Frage. Ansonsten fällt mir bei deinem Anforderungsprofil die Canon XA20 ein, die allerdings bereits ohne jedes Zubehör an der 1700 Euro-Grenze kratzt.

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      #3
      Hallo, danke für den Tipp. Ich habe mir grad das Datenblatt angesehen. Die HXR-MC2000E (wat für`n Name,,) hat keine manuelle Tonaussteuerung und aus Erfahrung weiß ich, dass das in vielen Fällen erforderlich ist.

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        #4
        Zitat von Silvya Beitrag anzeigen
        keine manuelle Tonaussteuerung
        Stimmt, die MC2000 kennt offenbar nur zwei verschiedene Automatikstufen, und damit kommt man nicht weit, wenn man auf guten Ton Wert legt. Da rächt es sich dann, dass das Gehäuse nach mehr aussieht als drinsteckt.

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          #5
          Ja, für mich ist es auch nicht wichtig, dass die Kamera einen vermeintlich "professionellen" Eindruck macht, sondern die Ergebnisse. Letztlich ist die HD1000 meines Erachtens nach auch kompliziert oder besser gesagt zu zeitaufwendig in den manuellen Einstellungen, man klickt sich da zwangsweise von einem Menüpunkt zum anderen, bis man da ist, wo man hin will und man kan keine Regler an der Kamera manuell mit Funktionen besetzen.

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            #6
            Hallo,

            wir sind hier ja bei einem führenden Videoprintmagazin, die genannten Kamera hat Videoaktiv alle getestet und in den Heften näher beschrieben. Wer sich kein Heft kaufen möchte, kann die Testberichte der einzelnen Modelle auch bei Videaktiv.de downloaden.


            Eine Frage sollte noch die Zeitlupenfunktion darstellen, weil eben reine Canon und Panasonic Videokameras diese nicht besitzen, und damit möglicherweise rausfallen. Wenn man aber die Zeitlupenfunktion der Sony und JVC Modelle anschaut, da sind auch einige negative Dinge zu finden, die man vom Datenblatt nicht erkennt.

            Nehmen wir mal Sonys Zeitlupe Slow Smooth Record, dort werden 200 Bilder pro Sekunde (nur 3 Sekunden) aufgezeichnet, angeblich mit 1920 x 1080 Pixel. Schaut man sich dann diese Bildqualität näher an, sieht man eher eine Auflösung von Standard Definition (414.720 Pixel). Die PX 100 hat auch einige "Zeitlupenproblemchen", Videoaktiv ging im Test darauf ein.



            Mein Tipp:

            Keine von den genannten Kameras, sondern die Panasonic GH 3 !


            Sie beherscht nicht nur sämtliche Bildfolgen / oder Zeitlupen, mit ihr kann man auch szenisch drehen, eben mit den Vorteilen eines grossen Sensors. Ausserdem kann man mit der Kamera auch Einzelbildbasierende Formate aufzeichnen, AVCHD geht aber auch.

            In der H Version (14-140 mm Optik) kostet die Kamera im Moment genau um die 1500 €. Die Superlichtstarke A Version mit 12-35 f 2,8 liegt aktuell bei leicht über 1800 €.


            Wenn es mit Gewalt ein reiner Camcorder werden soll, weil das Handling besser gefällt, dann würde ich mich Bernd seinem Vorschlag anschliessen, eben der Canon XA 20 oder deren kleiner Schwester G 30, die hier bei Videoaktiv die Bestenliste der Consumer anführt.


            VG
            Jan

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              #7
              Hallo, danke für Mitteilung. Ich habe mich durch einige Testberichte im Videoaktiv-Archib geklickt und mir rund 25 Einzeltestberichte durchgelesen. Daraus resultiert meine grobe Typenvorauswahl, aber letztlich ist das "Non Plus Ultra" nicht dabei gewesen und ich müsste auch alle in Frage kommenden Ergebnisse nebeneinander legen und einzeln mit Notizen bedenken. Die negativen Punkte der nicht HD Qualität bei den Zeitlupeneinstellungen der genannten Kameras werden ja uch in Videoaktiv konkret genannt und präzisiert, das war mir bekannt. Ich weiß aber auch, dass man in meiner Preisklasse Kompromisse machen muss. Die Panasonic mit der Typenbezeichnung G 3 ist in Form einer Spiegelreflexkamera auf dem ersten Blick als Filmkamera gewöhnungsbedürftig, ich glaube uach nicht, dass man eine solche Kamera bspw. einige Minuten exakt und perfekt mitführend grade halten kann und mit entsprechend notwendigen Objektiven liegt man schnell bei 2000,- Euro, (zumal ich meine Nikon D2x nicht austauschen will,) - die Canon G 30 habe ich ja schon auf "dem Zettel", die XA 20 nicht unbedingt. Danke für die Tipps.

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                #8
                Nur kurz, die GH 3 ist für so ziemlich jedes Foto / Videomagazin die Kamera, die Filmen und Fotografie am besten vereint. Ab auch wenn es nur um das Filmen geht.

                Man bekommt mit ihr ein szenisches Bild (Modewort Kinolook) also kein überschärftes Videobild wie mit der G 30 / XA 20 / PX 100. Auch ist ein Tiefenschärfespiel sehr leicht möglich. Das Gute an der GH 3 ist aber auch, dass man mit ihr in der Automatik drehen kann und brauchbare Bilder erhält, die nicht wie die Canon Modelle mit Moire oder anderer Bildfehler behaftet sind.

                Wenn der Einspruch aus der Hand filmen kommt, das ist leider Unsinn. Für Image / Natur Film / Interviews ist ein Stativ pflicht ! Das wird auch mit einer PX 100 / XA 20 nicht aus der Hand gefilmt, ausser man zeichnet auf, wenn man beispielsweise eine Treppe hoch oder hinunter geht. Aber selbst dort benutzt man mindestens eine Handsteady.

                Man möchte ja keine absoluten Ruckel, Wackel, Zoom & Schwenk Amateurvideos.

                Man könnte auch über eine Nikon D 7100 nachdenken, wenn man vermehrt hochwertiges Nikkor Altglas vorrätig hat.


                VG Jan

                PS: Jeder der halbwegs professionell Aufnahmen im Bereich Natur, Interview, Imagefilm, Lowlight drehen möchte und bis zu 3000 € zur Verfügung hat, kauft aktuell keinen reinen Camcorder, sondern Kandidaten wie die GH 2 / GH 3, EOS (ab EOS 600). Eben weil das Bild nicht wie ein billiges Amateurvideobild aussieht.

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                  #9
                  Wenn es schon eine DSLR oder ähnliches sein soll, dann würde ich über die neue Canon 70D nachdenken, denn die stellt alles, was es bislang gab, wohl in den Schatten, aufgrund ihres neuen Nachführ-AF, der auch im Videomodus exakt arbeitet, wie schon von etlichen Usern beschrieben wurde.
                  Mit ihr kann man schon fast wie mit einem Camcorder arbeiten.
                  Gruß

                  Hans-Jürgen

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                    #10
                    Ich weiss nicht was gewünscht wird. Ich kenne nur die Film Szene, die solche Filme machen und da hat sich in den letzten Jahren viel getan.

                    Wo wir vor 7 Jahren noch mit einer Sony DSR PD 170 & Canon XL 2 rumrannten, um unsere Interviews, Konzertaufnahmen und Imagefilme zu machen, wird aktuell komplett andere Technik verwendet.

                    Filmer, die kein Geld für Kandidaten wie Sony FS 700 oder den RED Modellen besitzen, filmen eben grösstenteils mit den Systemkameras wie Panasonic (GH 2/GH 3) und Canon DSLR Modelle ab der EOS 600 bis zur 5 D MK III (dort oft mit Magic Lantern Firmware), dazu noch ein paar lichtstarke Zooms und Festbrennweiten, der professionelle Teil mit Rig und Focushilfen und externen Monitoren. Dazu kommen noch genau wie wir es früher gemacht haben ein gutes Stativ und ein oder mehrere Mikrofone, heute auch vermehrt tragbare Audiorecorder.

                    Selbstverständlich kann der Threadstarter auch mit einer G 30 oder eine PX 100 filmen, das erste was dem etwas besseren Kunden auffallen wird, ist der überschärfte Videolook. Inzwischen will man fast überall das Tiefenschärfespiel, weil das ewige scharfe Videobild einfach langweilig aussieht.


                    Natürlich muss man sich ein wenig an die DSLM / DSLR Klasse gewöhnen, das betrifft auch User wie mich, die 17 Jahre lang mit Band Kameras gefilmt haben, der Workflow ist etwas anders genau wie die Bedienung.


                    Die EOS 70 klingt interessant, da ich aber selbst noch diese Kamera in der Hand habe, warte ich ab.

                    Der Threadstarter wird aber eher keine Canon DSLR kaufen, das würde ein Nikon D2x Kunde eigentlich schon aus Prestige nie machen. Der kleine 50 Jährige "Systemkrieg" der beiden Firmen ist schon legendär. Kaum ein Nikon User wechselt freiwillig zur Konkurrenz, andersrum auch.


                    VG
                    Jan

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                      #11
                      Zitat von Jan Beitrag anzeigen
                      Kaum ein Nikon User wechselt freiwillig zur Konkurrenz, andersrum auch.
                      Warum nicht?
                      Ich habe das auch gemacht. Ich war eingefleischter Nikon-Fan, aber Nikon konnte mir für Video nicht das bieten, was Canon konnte.
                      Deshalb habe ich gewechselt. Allerdings nutze ich immer noch ältere Nikon Non-AF Objektive, weil sie an den EOS zum Filmen einfach super gut geeignet sind.
                      Mir ist es eigentlich egal, mit welchem Fabrikat ich arbeite, es muss nur das leisten können, was ich möchte.
                      Deshalb habe ich auch die GH2 getestet, aber das Arbeiten damit gefiel mir einfach nicht.
                      Das ist übrigens auch ein wichtiger Punkt, der zu selten beachtet wir.
                      Die Kamera muss in der Hand liegen und der Workflow damit muss passen, dass ist ein wichtiger Faktor für mich.
                      Da die Ansprüche in dieser Richtung aber bei jedem User anders sind, muss einfach jeder herausfinden, womit er am Besten klarkommt.
                      Gruß

                      Hans-Jürgen

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                        #12
                        Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
                        habe ich auch die GH2 getestet, aber das Arbeiten damit gefiel mir einfach nicht.
                        Das kann ich nur unterschreiben. Ich habe mir vor zwei Jahren die GH2 zugelegt, da es in dieser Art einfach nichts Vergleichbares gab, was so unanfällig für Aliasing und Moiré war wie die GH2. Dementsprechend zufrieden mit den Aufnahmen bin ich auch heute noch, aber die Handhabung ist ein Graus. Da braucht man schon eine gewisse Portion Leidensfähigkeit.

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                          #13
                          Danke, ich werde mich einmal näher mit den genannten Foto-Filmkameras beschäftigen und versuchen herauszufinden, was ein "überschärftes Videobild" sein kann. Bei den von mir bisher gemieteten Kameras mit AVCHD Material war nichts "überschärft", die genannten Kameras waren jedoch nicht dabei. Ich bin unschlüssig, ob sich eine DSLR Kamera für mich empfiehlt, das ist eine völlig neue Idee, mit der ich mich nicht sofort anfreunden kann. Und hinsichtlich der Anmerkungen zum Stativ, so ist es zwar richtig, das es sich natürlich empfiehlt, aber es gibt immer wichtige Sequenzen ohne Stativ, aus verschiedenen Gründen. Ich danke allen "Korrespondenten" und sofern nicht noch ein Hinweis mit "Non Plus Ultra" Charakter für VIDEO Kameras (nicht für DSLR etc.) kommt, können wir diesen Thread aus meiner Sicht gerne beenden.

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                            #14
                            Also ich kann aus Erfahrung sagen, daß für mich die JVC GY-HM150 die ideale Kamera ist. Und zwar aus folgenden Gründen:
                            1.) Hat sie ein 3 CCD Aufnahmestem, das zwar nicht so lichtempfindlich ist wie CMOS-Chips aber dafür auch deren Nachteile wie rolling shutter und den Jelly-Effekt nicht kennt.

                            2.) Ist die Kamera handlich und alle Parameter, die zum Filmen wichtig sind können direkt an der Kamera bedient werden und man braucht nicht in einem Menü auf dem LCD Panel herumfingern. Es sind auch 6 frei belegbare USER-Tasten vorhanden.

                            3.) Nimmt die Kamera in jedem SD und HD Format auf (ausgenommen 1080 50p bzw 60p) was aber kein Nachteil ist, denn der Unterschied von 1080 50i zu 50p ist bei Normalbetrachtung nicht sichtbar, und hat andererseits den Vorteil, daß die Datenmengen bei der Nachbearbeitung wesentlich geringer sind 1080 50p ist aus meiner Sicht ein trendiger Unsinn.

                            4.) Die Kamera nimmt im Quicktimeformat (Codec: MPEG2) auf, sodaß ich das Rohmaterial direkt ins Schnittprogramm (FinalCutPro) importieren kann ohne zu konvertieren. Sie kann aber auch im MP4 Format aufnehmen.

                            5.) Es können - im Gegensatz zum Vorgängermodell GY-HM 100 - auch SD Chips verwendet werden, die größer sind als 32GB.

                            6.) Kann die Kamera über eine Hinterkamerabedienung von Bebop gesteuert werden - was das Vorgängermodell auch nicht konnte.

                            7.) Die Kamera ist XDCAM EX kompatibel und sampelt in der besten Qualitätseinstellung mit 35mbit/s.

                            Es gibt noch einige Dinge, die erwähnenswert sind, aber den Rahmen hier sprengen würden. Ich würde sie jedenfalls mit keiner SONY tauschen wollen. Das Datenblatt gibts bei JVC Professional. Ebenso halte ich von dem DSLR-Hype nichts.

                            Hier noch Infos: http://www.videocation.com/JVC_Camcorder_GY-HM150.html

                            Hannes
                            Zuletzt geändert von MACFAN; 14.09.2013, 12:45.

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