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Vögel filmen - Erfahrungsaustausch gesucht

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  • Bernd E.
    antwortet
    Zitat von Globebus Beitrag anzeigen
    Zum Parabolspiegel. Vielleicht hast du schon mal Filme der beiden Tierfilmer Ernst Arendt und Hans Schweiger gesehen. Die setzen auch so einen Parabolspiegel ein.
    Die kennt man natürlich! Beide sind so etwas wie Ikonen des deutschen Tierfilms, und dass eine meines Erachtens unsinnige Richtlinie des Bayerischen Rundfunks ihrer TV-Serie "Tiere vor der Kamera" den Garaus gemacht hat, ist eine Schande.
    Auch das grundlegende Funktionsprinzip eines Parabolspiegels ist mir bekannt. Da man das aber sonst eben nur in aufwendigen Produktionen sieht, hatte mich interessiert, wie du das mit weniger Aufwand funktionsfähig umgesetzt hast.

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  • Hans-Jürgen
    antwortet
    Hier gibt es etwas über Parabolspiegel.

    http://fieldrecording.de/2015/05/28/...gel-mikrofone/

    Den Ton würde ich aber zuerst einmal hinten anstellen, wenn ich Neueinsteiger wäre, denn es ist schon schwer genug, vernünftige Filmaufnahmen hinzubekommen. Hat man dann die ersten vernünftigen Aufnahmen im Kasten, dann kann man sich anschauen, wo es beim Ton hapert.
    Auch ein noch so gutes Richtmikrofon alleine ist nämlich auch nicht immer einsetzbar.
    Als Naturfilmer kann ich ein Lied daon singen, wieviel Hintergrundgeräusche man immer wieder mit aufzeichnet, die man gar nicht haben will.
    Oftmals merkt man erst am Schnittplatz, wieviel vorbeifliegende Flugzeuge oder vorbeifahrende Autos man hört, selbst dann, wenn man mitten im Wald ist.

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  • Globebus
    antwortet
    Vögel beobachten und Vögel filmen ist schon ein Unterschied. Aber du hast recht. Als Ornithologe bringt man gute Vorraussetzungen mit.
    Jedoch, wie Hans-Jürgen schon angemerkt hat, mit Highend Equipment anzufangen halte ich nicht für gut. Ob man nun kleines Material oder schweres Geschütz auffährt. Die Herausforderung ist die Gleiche. Bei schwerem Geschütz vielleicht noch größer.
    Aber eines kann ich sagen, trotz vieler Mißerfolge macht es richtig Spaß und es wird immer wieder der Jagdinstinkt in einem geweckt.

    Zum Parabolspiegel. Vielleicht hast du schon mal Filme der beiden Tierfilmer Ernst Arendt und Hans Schweiger gesehen. Die setzen auch so einen Parabolspiegel ein. Ich mache das jedoch nicht so professionell. Ich nutze einen kleinen Voicerecorder den ich im Brennpunkt des Spiegels plaziert habe.
    Wichtig, das Mikro braucht unbedingt einen effektiven Windschutz. Um den Spiegel optimal auszurichten geht es auch nicht ohne Kopfhörer. Das wars dann auch schon.

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  • Bernd E.
    antwortet
    Zitat von Globebus Beitrag anzeigen
    Für den Ton nutze ich einen Parabolspiegel mit Recorder.
    Kannst du vielleicht dazu noch etwas mehr sagen? Bisher drehten sich die Tipps nur um das Bild, doch der Ton ist ebenso wichtig und so viele Filmer dürfte es auch in diesem Forum nicht geben, die mit dieser vergleichsweise exotischen Technik schon Erfahrungen haben.

    Zitat von Globebus Beitrag anzeigen
    Was mir hier auffällt sind die Beitragsschwerpunkte die sich vorwiegend auf die Technik beziehen. (...) nicht die Technik ist bei der Tierfilmerei die Herrausforderung sondern die Darsteller.
    Das ist völlig richtig, nur sollte Pseudemys als Ornithologe ja bereits jede Menge Erfahrung mit der Beobachtung von Vögeln und ihrem Verhalten haben, so dass die erste Voraussetzung für gute Tieraufnahmen gegeben ist. Wo es dagegen noch hapert, ist bei der Aufnahmetechnik, und da ist es dann verständlich, wenn er sich nur nach dieser erkundigt.

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  • Hans-Jürgen
    antwortet
    Zitat von Globebus Beitrag anzeigen
    Für jemanden, wie du schreibst, der noch nie gefilmt hat ist die Enttäuschung groß wenn man viel Geld ausgibt und letztendlich in seiner Euphorie ausgebremst wird weil man sich für den Anfang die größte Herrausforderung ausgesucht hat.
    Dem kann ich nur zustimmen, daher schrieb ich ja auch schon am besten klein anfangen und dann das dazukaufen, was man wirklich benötigt.

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  • Globebus
    antwortet
    Ich traue mich fast garnicht hier meinen Kommentar abzugeben da ich eher, zu dem worüber hier gesprochen wird, eine spärliche Ausstattung habe aber trotzdem mit meinen Ergebnissen zufrieden bin.
    Ich filme mit meiner Canon Legria G30 (optisch 12x) und einem Raynox 2x Vorsatz. Für den Ton nutze ich einen Parabolspiegel mit Recorder.
    Was mir hier auffällt sind die Beitragsschwerpunkte die sich vorwiegend auf die Technik beziehen. Ich filme, zwar nicht hauptsächlich, gerne Wildtiere und vorwiegend Vögel. Ich kann nur sagen das das eines der schwierigsten Themen überhaupt ist. Die Hauptdarsteller können einfach nicht still sitzen. Da hilft auch nicht das beste Equipment. Je mehr Zoom man verwendet um so schwieriger wird es. Das ist der große Unterschied zur Photografie die in meinen Augen, ohne es abzuwerten, um einiges einfacher ist. Draufhalten, Serienaufnahmen machen und dann das beste Bild raussuchen. Das geht beim Filmen nicht. Hier kommt hinzu das man letztendlich kein Photoalbum präsentiert sondern einen Film der nicht nur hier und da einen Piepmatz zeigt sondern eine zusammenhängende Story.
    Also, nicht die Technik ist bei der Tierfilmerei die Herrausforderung sondern die Darsteller.
    Für jemanden, wie du schreibst, der noch nie gefilmt hat ist die Enttäuschung groß wenn man viel Geld ausgibt und letztendlich in seiner Euphorie ausgebremst wird weil man sich für den Anfang die größte Herrausforderung ausgesucht hat.
    Zuletzt geändert von Globebus; 03.11.2016, 17:36.

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  • Hans-Jürgen
    antwortet
    Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
    Wichtiger könnte werden, dass die a6500 anscheinend nicht mehr so schnell überhitzt wie die a6300, wobei das bei Aufnahmen dieser Art wahrscheinlich auch kein großes Problem darstellt, da man kaum minutenlang am Stück aufnehmen wird.
    Die Sache mit dem überhitzen ist bei der A6300 wirklich ein Problem, aber bei mir trat es nur auf, wenn die Kamera bei höheren Temperaturen direkt in der Sonne stand. Im Schatten konnte ich sie bislang immer sehr lange durchlaufen lassen, ohne das die Kamera meckerte (mit einer 64gb Karte ca. 1 Stunde 20 Minuten, mit einem zusätzlichen Akkupack).

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  • Bernd E.
    antwortet
    Ich bin kein filmender Ornithologe und meine Erfahrung mit langen Telebrennweiten beschränkt sich auf Fußballaufnahmen, wo bestenfalls im Strafraum mal die eine oder andere Schwalbe zu sehen ist. Deshalb hier nur ein paar allgemeine Anmerkungen.

    Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    habe dazu die Canon C100 / C100 Mark II favorisiert, da vergleichsweise leicht, kompakt, wetterfest
    Ist die C100-Serie in irgendeiner Form als "wetterfest" deklariert? Das wäre mir bisher nicht aufgefallen, aber so genau habe ich diese Modelle auch nicht angesehen. Einen Regenschutz würde ich dennoch für jede Kamera und das Objektiv mitnehmen, wenn man draußen unterwegs ist.

    Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Das bisher für das Swarovski-Spektiv verwendete Stativ Gitzo GK2520FT Safari Traveler Serie2 Kit...soll dabei zum Einsatz kommen.
    Gitzo baut sehr gute Stative (ich habe selber eines seit Jahrzehnten in Gebrauch), doch du wirst bald merken, dass für ein Videostativ andere Kriterien zählen als im Fotobereich. So muss der Kopf nicht nur sanfte Bewegungen in alle Richtungen und bei allen Temperaturen erlauben, sondern er sollte auch auf das Gewicht der Kameraausrüstung abstimmbar sein. Was ich bei den Beinen mittlerweile für unverzichtbar halte, ist eine Halbschale, in der der Kopf sitzt und über die er schnell und bequem nivelliert werden kann. Gerade in unebenem Gelände weiß man so etwas sehr schnell zu schätzen!

    Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Jetzt hat die Kamera auch einen verbesserten Nachfolger - Bildstabilisator in der Kamera.
    Das dürfte die für deinen Zweck unwichtigste Verbesserung sein, da man den Stabilisator bei Stativaufnahmen ohnehin ausschaltet. Wichtiger könnte werden, dass die a6500 anscheinend nicht mehr so schnell überhitzt wie die a6300, wobei das bei Aufnahmen dieser Art wahrscheinlich auch kein großes Problem darstellt, da man kaum minutenlang am Stück aufnehmen wird. Aber auch sonst hat die a6500 einiges mehr zu bieten als die a6300, so dass ich das neue Modell bevorzugen würde, vor allem, wenn der Preis keine Rolle spielt.

    Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
    Nehme ich aber das Objektiv Canon 500mm 4.0 dazu, dann kann ich mein Stativ nicht mehr verwenden, wahrscheinlich auch nicht mit dem Canon 400mm 2.8
    Das spricht dann genauso gegen eine Canon der C-Serie, die ja dieselben Linsen bräuchte und damit noch schwerer würde als eine kleine a6300. Ein besser geeignetes Stativ wirst du über kurz oder lang im Budget unterbringen müssen, und diese Teile kosten ganz schön Geld.

    Ebenso unverzichtbar wie ein Stativ mit Nivellierhalbschale wäre für mich eine Kamera mit eingebauten Graufiltern, denn bei Aufnahmen in der Natur kommt man ab einer bestimmten Helligkeit nicht daran vorbei. Beim Filmen kann ja - abgesehen von Zeitlupen und anders als im Fotobereich - die Belichtungszeit nicht beliebig verkürzt werden. Integrierte ND-Filter findet man allerdings immer noch nahezu ausschließlich in Camcordern, selten in Bridge- und nie in Systemkameras, die nun doch hauptsächlich aufs Fotografieren ausgelegt sind. Das macht deine Entscheidung also nicht leichter!

    Deshalb zum Schluss die Empfehlung: Egal welche Kamera du in die engere Wahl nimmst, versuch sie dir vor dem Kauf auszuleihen und unter deinen Anforderungen zu testen. Gerade was die Handhabung und Bedienbarkeit angeht, müssen Meinungen von anderen Nutzern nicht unbedingt mit deinem Eindruck übereinstimmen.
    Und dann sind Lernen und Üben angesagt, denn richtig gute Bilder macht nicht die Kamera, sondern der Mensch dahinter. Solange der nicht weiß, was er wie (und warum!) einstellen muss, ist die genutzte Kamera ziemlich egal.

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  • Hans-Jürgen
    antwortet
    600mm sind eigentlich für die Vogelfilmerei zu wenig, da kommt schnell der Wunsch nach mehr auf.
    Die von Ottow angeführte Kombination mit dem 500mm Objektiv hat ja mit der A6300 die Möglichkeit auf 1500mm KB-Brennweite zu kommen.
    Ich nutze die A6300 selber für die Tierfilmerei und halte sie für eine gute 4k Kamera, die Zeitlupen gefallen mir aber dennoch nicht. Die Bildqualität geht dabei doch sehr in den Keller, was man auch bei Ottows Aufnahmen sehen kann.
    Generell halte ich es aber für sehr schwierig, als Neueinsteiger sich eine komplette Ausrüstung zuzulegen und dann drauflos zu filmen.
    Das wird nicht gehen, denn man muss seien eigenen Vorlieben und Fähigkeiten immer mit in Betracht ziehen.
    Der Eine kommt gut mit einem Henkelmann zurecht, der Andere besser mit einer DSLR oder ähnlichem.
    Man sollte sich also selber langsam heranarbeiten.
    Ich würde aber als Tierfilmer nicht mehr auf Wechselobjektive verzichten wollen, denn sie bieten riesen Vorteile.
    Allerdings wird es dann auch teurer und man muss mehr schleppen.
    Wer aber gute Aufnahmen machen möchte, wird daran nicht vorbeikommen, auch wenn es immer wieder Filmer gibt, die anderes behaupten.
    Erst im laufe der Zeit wird sich herausstellen, mit welcher Ausrüstung man am besten zurechtkommt.
    Ich filme zur Zeit am häufigsten mit einem ganz alten Nikon Objektiv, einem Ai Zoom-Nikkor 50-300mm f/4.5ED,
    Es hat an der A6300 einen KB- Brennweitenbereich von 75-450mm, mit dem digitalen "Klarbildzoom" komme ich dann auf 900mm und habe immer noch eine fantastische 4k- Bildqualität. Das Objektiv in der ED-Version zählt zu den besten Zoomobjektiven, die Nikon je gebaut hat. Leider ist es sehr schwer und man benötigt daher auch ein gutes Stativ. Hinzu kommt noch, dass es voll manuell bedient werden muss, was mir aber eh entgegen kommt.
    Außerdem ist es 100% parvokal, also man kann zoomen soviel man will, der Fokus sitzt da, wo man ihn hingesetzt hat.
    Das ist selbst bei vielen Camcordern nicht der Fall und gerade für die Vogelfilmerei von großem Nachteil, da beim Zoomen immer wieder nachfokussiert werden muss, automatisch oder per Hand.
    Zu dem Nikon habe ich noch ein Weitwinkelobjektiv, ein 100mm sowie 200mm Makroobjektiv sowie ein 560mm Objektiv.
    Damit kann ich eigentlich die ganze Palette der Naturfilmerei (Vogelfilmerei) abdecken.
    Ich kann dir also nur raten, entscheide dich erst einmal für den Kameratyp (einfach mal etwas ausleihen oder mit Tierfilmern mitgehen) und dann fange klein mit deiner Ausrüstung an.
    Du wirst dann schnell bemerken, was du benötigst und kannst deine Ausrüstung dann sinnvoll erweitern.
    Ein hastiges Kaufen gleich zu Beginn kostet in der Regel nur viel Geld, weil man viel zu viel kauft, was man dann eigentlich nur herumliegen hat.
    So ist meine Erfahrung.
    Zuletzt geändert von Hans-Jürgen; 03.11.2016, 11:11.

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  • make
    antwortet
    Die Sony A6300 wäre schon eine sehr gute Wahl. Habe sie selbst und bin sehr zufrieden, abgesehen von der recht schwachen Akkuleistung. Aber das Problem haben eigentlich alle Systemkameras. Ich war mit der Kamera bisher allerdings mehr im (sehr) Nahbereich unterwegs. Durch den Nachfolger A6500 dürfte sie auch bald preislich interessanter werden. Da du eh mit Stativ filmst, ist der Stabi der A6500 wohl nicht so wichtig.
    Da du auch an einer guten Zeitlupe interessiert bist, wäre die bereits erwähnte Sony RX10M3 eine gute Wahl. Sie liefert bei fast FHD 250B/s und bei verringerter Auflösung auch eine noch brauchbare ZL mit 500B/s. Die möglichen 1000B/s sind nur bedingt einsetzbar.

    Gruß Manfred
    Zuletzt geändert von make; 03.11.2016, 10:36.

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  • K.-D. Schmidt
    antwortet
    Der Sony PXW-X200 Camcorder könnte mit knapp 500mm
    Der PXW-X180 bzw. PXW-X160 bietet immerhin 625mm. Nicht ganz so lichtstark wie der PXW-X200, aber Vögel bei Nacht zu filmen bringt auch nicht unbedingt was. Es sei denn, man konzentriert sich auf Fledermäuse.
    Ansonsten sind die genannten Camcorder durchaus mit dem PXW-X200 vergleichbar.

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  • Pseudemys
    antwortet
    Oder man nimmt sich Stephan Ottows Ausrüstung und Arbeitsweise zum Vorbild (hier nochmal).

    Er filmt erfolgreich mit der Sony A6300 die Vögel mit entsprechender Ausrüstung (hier erklärt).

    Seine Ergebnisse.

    Diese Kamera bietet neben 4K, was man dann mit sehr gutem Ergebnis auf 1080HD herunterskalieren kann, sogar bis zu 120 fps und damit eine sehr eindrucksvolle Zeitlupe (bietet Canon C100 Mark II nicht, und ist größer und schwerer, auch teurer).
    Jetzt hat die Kamera auch einen verbesserten Nachfolger - Bildstabilisator in der Kamera.
    Nehme ich aber das Objektiv Canon 500mm 4.0 dazu, dann kann ich mein Stativ nicht mehr verwenden, wahrscheinlich auch nicht mit dem Canon 400mm 2.8 (oder entsprechendes Objektiv von Sony, da man dann beim Filmen auch den für Video ja viel besseren Phasenerkennungs-Autofokus verwenden kann), was Stephan Ottow, seiner Erfahrung nach, von der Brennweite her, für ausreichend hält.

    Mit dieser Kamera kann man auch fotografieren, meine Sigma DP2 Merrill hat ja nur eine Festbrennweite eingebaut, die allerdings sehr gute Ergebnisse liefert, aber die Möglichkeiten sind natürlich eingeschränkt.

    Ja, es gibt viele Optionen und ich freue mich über jede Anregung!
    Zuletzt geändert von Pseudemys; 03.11.2016, 09:58.

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  • Skeptiker
    antwortet
    Noch eine Ergänzung zu später Stunde:

    Falls die quirligen Vögel per Autofokus scharfgestellt werden sollen, ist wohl entscheidend, dass der schnell und zuverlässig funktioniert (bei Schmuckschildkröten hingegen eher kein Kriterium! ). Bin mir nicht sicher, ob das bei den kompakten Bridgekameras im extremen Telebereich noch der Fall ist.

    Vom Handling her (und falls ausschliesslich filmen gefordert ist) sind echte Videokameras ("Henkelkameras") wohl die bessere Wahl.
    Um bei der Canon C100 (II) zu bleiben: Mal abgesehen von den Kosten, könnte hier auch die C300 II interessant sein, weil sie wahlweise in 4K filmt, was wiederum einen nachträglichen, 2fachen digitalen Zoom / eine Ausschnittsvergrösserung ermöglicht (auch digitale Kamera"fahrten"), wenn man im Schnittprogramm schliesslich auf Full HD herausrechnet.

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  • Pseudemys
    antwortet
    Das ist alles sehr überzeugend und damit Stoff zum Nachdenken - vielen Dank!

    Schon um mein Gitzo-Stativ weiterverwenden zu können, sollte es wohl ein Camcorder sein, der schon die Optik eingebaut hat.

    Vielleicht auch dies?
    Der Sony PXW-X200 Camcorder könnte mit knapp 500mm (35mm) genug Brennweite für Vögel bieten:
    http://www.sony.de/pro/product/broad...x200/overview/

    Die Bildqualität wird dann natürlich nicht so gut wie bei Stephan Ottow sein ( https://www.youtube.com/watch?v=CrDtDUqzS1A ), aber vielleicht auch ausreichend, wo ich ja doch in erster Linie dokumentieren will.

    Für mich auch nicht unwichtig: Nach diesem Einsatzvideo (Bericht von Alister Chapman - http://www.sony.de/pro/article/broad...-iceland-video ) ist die Kamera auch bei widrigen Wetterverhältnissen einsetzbar.

    Ich müßte mein (sehr gutes, und leider auch sehr teures) Gitzo-Stativ weiterverwenden können.
    Es trägt jetzt komfortabel das 2,3 kg schwere Swarovski-Spektiv, der Sony PXW-X200 Camcorder wäre mit allem Drum und Dran ca. 2,8 kg schwer, und damit wohl nicht zu schwer für das Stativ.

    Es ist aber wohl mehr eine Fernsehkamera, hm. Also, einen großen Teil des Funktionsangebotes werde ich wohl nicht nutzen, die beschriebenen Funktionen verstehe ich halt leider (noch) nicht.
    Klein ist sie auch nicht gerade, aber man könnte es vielleicht damit auch mal probieren.
    Allerdings ist die Sony PXW-X200 ja, gerade bemerkt, für einen „gewöhnlichen“ Camcorder erstaunlich sehr teuer.
    Und ja: die Bildqualität stellt mich doch nicht zufrieden.

    Die von Skeptiker ins Spiel gebrachten Kameras sind halt auch kleiner - und tun es wohl schon.
    Ich kenne diese Kameras übrigens (vom Hören & Sagen, Tests etc.), strebe halt eine bessere Bildqualität an, aber diese ist aber nur mit Super35mm-Kameras, die wohl doch zu schwer und zu sperrig, zu haben.


    Zuletzt geändert von Pseudemys; 03.11.2016, 01:28.

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  • Skeptiker
    antwortet
    Hallo Pseudemys (die Schmuckschildkröte),


    Ich möchte mich nicht an einer ausgiebigen Diskussion zum Thema beteiligen, dazu fehlt mir die Erfahrung.

    Aber eine Anregung (ohne die Absicht, den Thread in diese Richtung zu lenken, falls die Canon C100 bereits mehr oder minder 'gesetzt' ist) kann ich beisteuern:


    Wenn leichte Packung ein Kriterium ist, wären evtl. auch sogennante Bridge Kameras ("All in one"-Kameras) eine Überlegung wert.

    Sie haben 1 Zoll-Sensoren, also kleinere als die S35-Sensoren (mit ca. 1.75 Foto-Zoll diagonal - Cropfaktor etwa 1.54) der C100.
    Das bedeutet auch, dass die Teleoptiken kompakter ausfallen können (weniger Brennweite benötigen), als für denselben Bildausschnitt (nicht Abbildungsmaßstab auf dem Sensor!) mit der C100.

    Ich denke da an die Sony RX10 Mark III mit einer 220 mm Brennweite - das entspricht umgerechnet mit dem Cropfaktor von 2.7 (für den 1 Zoll Sensor) dann 600 mm auf einem Kleinbild-Sensor (36x24mm).

    Die zweite Bridge Kamera mit ähnlicher Ausstattung ist die neue Panasonic FZ2000 mit 176 mm Telebereich, das wären umgerechnet auf 35mm (wiederum x 2.7) 475 mm Tele (offiziell 480).

    Beide filmen auch in 4K - man könnte also im Nachhinein Ausschnittsvergrösserungen in Full HD herausrechnen.

    Das alles nur als Anregung, keinesfalls als beste Lösung.

    Wie gesagt: Ein leichtes, kompaktes Technik-Paket (so um ein Kilo schwer, inwiefern auch wetterfest, müsste ich nachsehen), aber eben keine Wechseloptik wie die C100, die sicher auch im Lowlight-Bereich überlegen ist (grössere Pixel) und generell professioneller und auch deutlich teurer ist.

    Was den Ton betrifft, so müsste man auf grosse Distanz evtl. eine Parabol-Konstruktion einsetzen, aber ich habe keine eigene Erfahrung.

    Das war's auch schon.

    Damit möchte ich das Feld eher den erfahrenen Vogelfilmern überlassen!


    Freundlicher Gruss
    Skeptiker
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 03.11.2016, 10:41. Grund: Schreibfehler

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