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Vögel filmen - Erfahrungsaustausch gesucht

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    #76
    Und hier geht's weiter mit den Video-Screenshots:
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      #77
      Und noch der fehlende Rest .. ..


      PS:
      Falls Interesse an Video-Auszügen besteht (Original-Format):

      Sie sind recht gross (insgesamt rund 4 GB auf der Speicherkarte, aber gestern mit harten Schnitten bereits reduziert - um das ursprüngliche Format 1080 / 50i beizubehalten, ohne weiche Blenden und Filter) - ich könnte sie auf einen Webspeicher hochladen und den Link hier einstellen.

      Übrigens, für Tipps zu einem guten & seriösen Upload-Speicher (bis ca. 1 GB für Einzeldateien), bei dem man sich nicht anmelden muss und mit Löschmöglichkeit für die hochgeladenen Daten, bin ich dankbar!

      PS2:
      Es gibt noch ein sehr schönes Schluss-Bild von einer Mutter, die mit ihrem kleinen Jungen mit Wintermütze die fliegenden und zeternden Möwen verfolgt. Aber nach reiflicher Überlegung komme ich zum Schluss: Nein - gehört nicht hierhin, denn 1. habe ich sie nicht gefragt und 2. sind unbemerkte Fotos aus der Fern-Distanz nicht unbedingt das, was ich anstrebe (es sei denn, die Personen sind Teil einer Gesamtkomposition, aber das ist hier - mit Supertele freigestellt ('blossgestellt') - nicht der Fall).
      Angehängte Dateien
      Zuletzt geändert von Skeptiker; 23.11.2016, 20:40. Grund: Den Text gestrafft

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        #78
        Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
        Vielleicht hilft dir das hier etwas weiter, hier wurde eine Afrikareise in mehreren Teilen mit eigentlich wenig Ausrüstung (Lumix FZ1000, Phantom 3 Pro) gefilmt:

        http://www.youtube.com/channel/UCc8y1A8ZTJqMDSaLwi_uEBw
        Sehr anregend - genau das strebe ich für die Reise auch an. - Vielen Dank, gleich abonniert!


        Zitat von Pseudemys Beitrag anzeigen
        Wundern, weil es sehr schwierig wird, nicht?
        Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
        Genau das meine ich, und ganz besonders dann, wenn die Viecher nicht ruhig sitzen bleiben.
        Natürlich kann man aber mit einem Spektiv unter günstigen Bedingungen gute Videos aufnehmen, doch diese günstigen Bedingungen gibt es aber nur selten.
        Mir würde das nicht reichen, denn ich möchte, wenn ich filmen gehe, auch unter allen Bedingungen handwerklich gut gemachte Szenen einfangen können. Nichts ist nerviger als eigentlich super Szenen wegwerfen zu müssen, weil die Aufnahmen mal gerade wieder verwackelt unscharf oder sonst etwas damit ist. Das hat man mit einer guten Ausrüstung schon oft genug und potenziert sich mit einer schlechten.
        Von daher stelle ich eben auch etwas andere Anforderungen an meine Ausrüstung.
        Damit, was auch die bisherige Erfahrung anderer Nutzer zeigt, reicht diese Vorgehensweise für die gute Dokumentationen von Vögeln, wofür sie ja auch primär genutzt wird und den anwendenden Ornithologen genügt, die auch i.d.R. nicht auf qualitativ anspruchsvolle Vogelaufnahmen, als Foto oder Film, aus sind.
        Für die qualitativ anspruchsvolle Aufnahme wird man auf die herkömmliche Kombination Kamera plus Teleobjektiv zurückgreifen müssen, und nur damit lassen sich auch zielsicher Vögel im Flug ablichten, denn mit dem Spektiv ist es sehr schwierig, fliegende Objekte in den Fokus zu bekommen - schon beim bloßen Beobachten, von zusätzlicher Ablichtung gar nicht zu reden.


        Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
        Hier kommt ein kleiner Reisebericht:
        […]
        2. Stativ zu leicht und zu wackelig. Es ist tatsächlich so, dass bei manueller Nachführung bei dieser Brennweite das kleinste Zittern sich auf die Kamera und Bild überträgt (Hans-Jürgen hat es vorausgesagt!).
        Inwieweit ein wirklich stabil stehendes Stativ ohne Spiel mit einem weichen und präzisen Fluidkopf hier weiterhelfen würde, müsste man ausprobieren.
        Mit meinem Stativ mit dem geschmeidig beweglichen Kopf in alle Richtung, mit seinen Spikes in den Boden eingerammt, sind diese Zitterbewegungen bei Windstille fast nicht vorhanden. Aber was man beim Beobachten nicht oder nicht so stark wahrnimmt, fällt bei einer Filmdokumentation mutmaßlich stärker auf.

        Aber Glückwunsch, gemessen an Deinen widrigen Ausgangsumständen, zu Deinen bemerkenswert guten Ergebnissen!
        Mit besserem Stativ und Kopf sowie aktuellem Spektiv (wie ich es ja habe) wären die Ergebnisse, besonders bei Deiner so kenntnisreichen wie geschickten Herangehensweise, sicher noch besser.
        Downloadangebot des Films wäre interessant.


        Ich werde jetzt erstmal, wie schon angekündigt, mit meiner Sigma DP2 Merrill durchs Spektiv fotografieren, um Erfahrungen zu sammeln, denn das Filmen ist ja schon eine Stufe anspruchsvoller.
        Zuletzt geändert von Pseudemys; 23.11.2016, 12:30. Grund: Ergänzungen und Korrekturen

        Kommentar


          #79
          Was ich in dem Zusammenhang noch nie gefunden habe: Das parallel angebrachte leichte Fernrohr mit Fadenkreuz.
          Und am Stativkopf die zügige Bewegung in den ungefähren Stand um dann mit Mikrometerschrauben ganz fein einzustellen.
          Erlebt habe ich das als Jugendlicher in der Astronomie, da gab es das als Standard.
          man lernt nie aus...:good:

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            #80
            Zitat von wabu Beitrag anzeigen
            Was ich in dem Zusammenhang noch nie gefunden habe: Das parallel angebrachte leichte Fernrohr mit Fadenkreuz.
            Es gab mal ein 8oomm Objektiv von Leitz, das hatte im Handgriff Kimme und Korn integriert, um kleinere Objekte schneller anpeilen zu können.

            http://www.rangefinderforum.com/foru...d.php?t=148747

            Das Objektiv hatte übrigens eine fantastische Abbildungsleistung.

            Wenn wir schon bei den kuriosen Objektiven sind, es gibt da ein 150-600mm Canon FD Objektiv, welches heute wieder von etlichen Tierfilmern genutzt wird, da es ebenfalls eine super Abbildungsleistung aufweist und zudem sehr gut an neuere Kameras adaptiert werden kann. Ich hätte es auch gerne, aber leider ist aufgrund der erhöhten Nachfrage auch der Preis wieder gestiegen.
            Fokussiert und gezoomt wird über einen Drehknopf an der Seite, was für Naturfilmer perfekt ist.
            Es gab auch, wenn ich recht informiert bin, eine motorgesteuerte Variante, aber da bin ich mir nicht ganz sicher.

            http://www.mir.com.my/rb/photography...oms/150600.htm
            Gruß

            Hans-Jürgen

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              #81
              Zitat von wabu Beitrag anzeigen
              Was ich in dem Zusammenhang noch nie gefunden habe: Das parallel angebrachte leichte Fernrohr mit Fadenkreuz.
              Und am Stativkopf die zügige Bewegung in den ungefähren Stand um dann mit Mikrometerschrauben ganz fein einzustellen.
              Erlebt habe ich das als Jugendlicher in der Astronomie, da gab es das als Standard.
              Das mit dem parallel montierten, kleinen Zweitfernrohr ging mir gestern auch durch den Sinn: Ich habe es auf Abbildungen von Astro-Teleskopen x-mal gesehen!

              Und tatsächlich wäre so ein Grobfokus als Ergänzung zum Feinfokus ebenfalls eine gute Idee - bei Mikroskopen ein Standard (koaxial - aber beim Fernrohr ist die Handstellung eine andere)!

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                #82
                Mit leichter Verspätung kommen hier noch die Links zu den Videos.

                Worum geht's?
                Um den Versuch, mit Fernrohr, Stativ und Kamera (am Fernrohr) Vögel am See ins Videobild zu bringen.

                Wie zuvor (Beitrag 75) beschrieben, nicht ganz einfach mit einem engen Bildausschnitt, der etwa 2160 mm Brennweite an einer Vollformat-Kamera entspricht.

                Dementsprechend zittrig sind die Aufnahmen ausgefallen, in denen von Hand nachgeführt wurde, weil das Objekt davonschwamm oder -flog oder sich sonstwie bewegte.

                Weiteres Problem: Das Motiv überhaupt zu finden mit so kleinem Bildausschntt. Und wenn es dann gefunden ist, die Schärfe gleich zu treffen - (m)ein Fernrohr ist für schnellen Fokus ungeeignet, dafür für Feineinstellungen ideal.

                Und das Bild? Bei gut beleuchteten, nicht zu weit entfernten Motiven erstaunlich scharf. Und die Farbränder (CA's) halten sich auch in Grenzen (man sieht sie teils +/- dezent ausserhalb des Fokusbereichs).

                Die Grenzen der Kamera sieht man z.B. im übertrahlten Weiss im Möwengefieder. Auch ansatzweise 'Banding' ist teils erkennbar (Bänderung in gleichfarbigen Flächen wie Himmel etc.). Und die Geschwindigkeitsgrenzen der zeilenweisen Auslesung des Sensors ('Rolling Shutter' Effekt = Bildschwabbeln in der Senkrechten) zeigen sich besonders gut beim Einzelportrait von Donald, dem Enterich.

                Und nicht zuletzt werden die Grenzen des Videographen überdeutlich, wenn die Schärfe nicht stimmt, das Motiv aus dem Bild fällt oder das ganze Bild zittert.

                Aber Ziel des Ausflugs war es ja, das Alles mal zu testen - mit Licht und Schattenseiten!

                Auf der positiven Seite steht für mich die generelle Bildqualität vor allem ruhiger Motive mit dieser speziellen, optischen Zusammenstellung und auch die Tatsache, dass ich videotechnisch dem Federvieh aus sicherer Distanz so nah zu Leibe rücken konnte wie noch nie.


                Nachfolgend die Links zu den Downloads:

                Zuerst noch ein Hinweis:
                Der Download benötig Java, aber keine Cookies.
                Da die Seite werbefinanziert ist, werden leider falsche Links mit dem Namen "Download" eingeblendet. Nicht schlimm, aber irritierend.
                Deshalb der Tipp: Nur auf die weisse Wolke vor blauem Grund mit dem weissen Schriftzug "Download" (siehe Bild-Beilage am Ende!) klicken - alles andere ist nichts!

                2: Schwäne und Möwen
                203 MB
                http://www.file-upload.net/download-...2.mp4.zip.html

                3: Weitere Möwen und Donald, der Enterich (leider zu dunkel)
                282 MB
                http://www.file-upload.net/download-...3.mp4.zip.html

                4: Donald, dem vorsichtigen Erpel, dicht auf den Fersen (leider zu dunkel)
                fehlt noch
                Nachtrag:
                597 MB
                http://www.file-upload.net/download-...4.mp4.zip.html

                5: Haubentaucher
                73 MB
                http://www.file-upload.net/download-...5.mp4.zip.html

                Der Link zu No 4 fehlt noch, wird nachgeliefert

                Die Dateien sind ge-zipt (komprimiert) und müssen zunächst entpackt (extrahiert) werden (Doppelklick darauf oder Rechtsklick und 'entpacken' wählen).


                Ein Wort zu den Videos:

                Die waren auf der Speicherkarte mit der Endung .mts gespeichert.
                Dann wurden mit einem Programm, das harte Schnitte ermöglicht, ohne dabei das Video neu zu kodieren, überflüssige Teile herausgeschnitten (z.B. wenn die Kamera weiterlief, obwohl der Vogel längst weg war) und das Ganze ansonsten verlustlos wieder abgespeichert.
                Es ist also kein künstlerisches, 'veredeltes' Projekt, sondern es sind einfach Rohfiles zur Anschauung.

                Schliesslich wurde noch umverpackt ('Container'-Wechsel = 'Remuxing'), um aus der Datei-Endung .mts die gebrächlichere .mp4 zu machen. Bei der Gelegenheit wurde das Audio entfernt, hier geht's ja weniger um den Ton als um die Bilder.

                Über Kommentare und Anregungen würde ich mich freuen.


                Freundliche Grüsse
                Skeptiker
                Angehängte Dateien
                Zuletzt geändert von Skeptiker; 24.11.2016, 19:49. Grund: Nachtrag

                Kommentar


                  #83
                  Vielen Dank, Skeptiker.

                  Kommentar


                    #84
                    Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
                    Über Kommentare und Anregungen würde ich mich freuen.
                    Bei deinem Sigma 500 mm rechnest du mit dem Faktor 2 wegen dem 4/3 Format. Das bedeutet du hast ohne Spektiv eine umgerechnete Brennweite von 1000 mm.

                    Bei der GH3 kann man bei Video ohne Qualitätsverlust einen „Erweiterte Telezoom“ zuschalten. Der Faktor ist bei der GH3 2,4 Dieser „Erweiterte Telezoom“ ist nicht zu verwechseln mit dem Digitalzoom. Man wäre also ohne Spektiv bei der Brennweite 2.400 mm.

                    Bei deiner GH2 geht das auch. Welcher Faktor da gilt ist mir nicht bekannt.

                    Jetzt wäre doch die Frage ob Videos ohne Spektiv nicht qualitativ besser sind als Videos mit Spektiv.

                    Ciao
                    Hobbyradler

                    Kommentar


                      #85
                      Zitat von Hobbyradler Beitrag anzeigen
                      Bei deinem Sigma 500 mm rechnest du mit dem Faktor 2 wegen dem 4/3 Format. Das bedeutet du hast ohne Spektiv eine umgerechnete Brennweite von 1000 mm.

                      Bei der GH3 kann man bei Video ohne Qualitätsverlust einen „Erweiterte Telezoom“ zuschalten. Der Faktor ist bei der GH3 2,4 Dieser „Erweiterte Telezoom“ ist nicht zu verwechseln mit dem Digitalzoom. Man wäre also ohne Spektiv bei der Brennweite 2.400 mm.

                      Bei deiner GH2 geht das auch. Welcher Faktor da gilt ist mir nicht bekannt.

                      Jetzt wäre doch die Frage ob Videos ohne Spektiv nicht qualitativ besser sind als Videos mit Spektiv.

                      Ciao
                      Hobbyradler

                      Ciao Hobbyradler,

                      Danke für den Hinweis!

                      Ich habe diese Funktion vor langer Zeit einmal ausprobiert und danach vor allem fotografiert und sie wieder vergessen.

                      Im Menü der GH2 steht nur "Erw. Teleber." (mit den Optionen on oder off) - wenn man's nicht wüsste, käme man nicht unbedingt auf "erweiterten Telebereich" und selbst dann muss man noch in der Anleitung nachschlagen, was das bedeutet: Liest für Full HD Video nur den zentralen Sensorteil mit 1920x1080 Pixeln aus (steht so nicht in der Anleitung, aber da hilft Google weiter).

                      Der "Vergrösserungsfaktor" (Pseudo-, es ist einfach ein engerer Sensorausschnitt, der am Ende auf dieselbe Monitorgösse aufgeblasen wird - aber das gleiche passiert mit dem normalen, auf 1920x1080 reduzierten Videobild ja ebenfalls, nur wurde es aus der ganzen Sensorfläche gewonnen und zeigt somit mehr Umgebung) wird mit 2.6 angegeben (laut Anleitung). Das kann etwa stimmen: Pixelbreite für FHD Video (16:9) ist laut Datenblatt 4976 - geteilt durch 2.6 ergibt 1914, also etwa 1920.

                      Dann würde man also bei der Video-Betrachtung auf einem Full HD Monitor für jedes Kamera-Pixel ein Monitor-Pixel betrachten.

                      Man müsste die beiden Full HD Videobilder mal nebeneinander stellen, auch bei Low Light und Moiré-kritischen Motiven. Dort sehe ich Vorteile für das heruntergerechnete (Downsampling) Voll-Sensor Bild.


                      Zum Vergleich Kowa-Fernrohr / Sigma Zoom 170-500 mm habe ich versucht, die Brennweite des Fernrohrs zu berechnen (leider keinen alten Kowa-Katalog mit den Daten des TS-2 gefunden).
                      Wieder die Lineal-Methode: Vom gleichen Standpunkt aus (Referenz: Frontlinse) dasselbe Lineal fokussiert - diesmal mit einem 20x-Okular hinter dem Objektiv von Auge betrachtet (beim Sigma steht das Bild mangels Umkehrprisma auf dem Kopf).

                      Ergibt:
                      Kowa: 19 cm Linealbreite
                      Sigma mit 500 mm max. Tele: 24 cm Linealbreite

                      24/19 = 1.263
                      500 mm x 1.263 = rund 630 mm Brennweite für das Fernrohr.

                      Der Frontlinsendurchmesser ist 60 mm, das ergibt eine Lichtstärke von 630mm / 60mm = 10.5.


                      Wie verträgt sich das mit der Fernrohr-"Brennweite", die ich in Beitrag 75 ausgerechnet habe?

                      Die dort angegebenen 1122 mm "Brennweite" beziehen sich auf das Gesamtsystem Fernrohr-Objektiv (also ca. 630 mm) - Fernrohr-Okular (10x) - Kamera-Objektiv (50 mm).

                      Mit einem 2x-Telekonverter (den ich hierfür nicht habe) käme ich mit dem Sigma auf 1000 mm mit einer Lichtstärke von 6.3 x 2 = 12.6.

                      Leider lässt sich das Sigma nicht mit Autofokus an der GH2 verwenden - es hat den falschen Anschluss.
                      Und der manuelle Fokus ist das pure Gegenteil zum Fernrohr: Schnell, aber viel zu ungenau.


                      Fazit:

                      a) optische Nachvergrösserung des Objektiv-Bildes mit

                      - Fernrohr, Okular, Kamera-Optik

                      - Kamera-Supertele mit Telekonverter (hinter dem Objektiv - kostet Lichtstärke) oder mit Televorsatz (vor dem Objektiv - Lichtstärke bleibt +/- konstant)

                      b) digitale Nachbearbeitung/Option mit

                      - verkleinertem Sensorausschnitt (z. B. GH2 mit "erweitertem Telebereich")

                      - digitalem Zoom in der Kamera - ebenfalls weniger Sensor-Pixel verwendet, wenn hineingezoomt

                      - nachräglichem Ins-Bild-Zoomen am Computer-Monitor, weil das Foto für die 100%-Betrachtung eigentlich viel zu viele Pixel aufweist.

                      Ich bevorzuge die optischen Methoden, aber die digitalen werden immer raffinierter -> Vergleich gefragt.


                      Was ist noch getestet habe:
                      Mein einziges Autofokus-Objektlv statt der 50er-Festbrennweite ans Fernrohr zu adaptieren. Es ist das Panasonic Kit Zoom 14-42 mm - eigentlich ideal von der Brennweite her.
                      Allerdings will es mir nicht gelingen, eine Kamerabild ohne Vignettierung zu erzeugen, selbst in 42mm-Telestellung nicht und mit dem Objektiv direkt vor dem Okular.

                      Schade!

                      Die optimale Bildqualität errreichte man wohl mit einer Mittel- oder Grossformatkamera mit feiner Sensor-Auflösung (genügend Pixel, die aber noch gross genug sind (Bildrauschen!)) und mit 2000 mm oder mehr Tele-Brennweite und mit einem superstabilen Stativ mit Fluidkopf und mit schnellem Autofokus, der sofort trifft und nicht pumpt - auch nicht bei bewegtem Objekt.
                      Und OHNE digitale Tricks oder optische Nachvergrösserung.
                      Zuletzt geändert von Skeptiker; 25.11.2016, 18:10.

                      Kommentar


                        #86
                        Zitat von wabu
                        Was ich in dem Zusammenhang noch nie gefunden habe: Das parallel angebrachte leichte Fernrohr mit Fadenkreuz.
                        Und am Stativkopf die zügige Bewegung in den ungefähren Stand um dann mit Mikrometerschrauben ganz fein einzustellen.
                        Erlebt habe ich das als Jugendlicher in der Astronomie, da gab es das als Standard.
                        Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
                        Das mit dem parallel montierten, kleinen Zweitfernrohr ging mir gestern auch durch den Sinn: Ich habe es auf Abbildungen von Astro-Teleskopen x-mal gesehen!

                        Und tatsächlich wäre so ein Grobfokus als Ergänzung zum Feinfokus ebenfalls eine gute Idee - bei Mikroskopen ein Standard (koaxial - aber beim Fernrohr ist die Handstellung eine andere)!
                        Mittlerweile habe ich entdeckt, dass die aktuellen, teuren Modelle von Kowa tatsächlich einen koaxialen Grob/Feinfokus habe - ähnlich wie Mikroskope.

                        Zu sehen z.B. hier:
                        http://www.bestspottingscopereviews....ing-scopes.php


                        Ob das andere Hersteller auch anbieten, kann ich noch nicht sagen.

                        Kommentar


                          #87
                          off topic

                          Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
                          Die optimale Bildqualität errreichte man wohl mit einer Mittel- oder Grossformatkamera mit feiner Sensor-Auflösung (genügend Pixel, die aber noch gross genug sind (Bildrauschen!)) und mit 2000 mm oder mehr Tele-Brennweite und mit einem superstabilen Stativ mit Fluidkopf und mit schnellem Autofokus, der sofort trifft und nicht pumpt - auch nicht bei bewegtem Objekt.
                          Und OHNE digitale Tricks oder optische Nachvergrösserung.
                          Ich meine, dass sich 4/3 Kameras bei Video nicht verstecken müssen.

                          Vor einiger Zeit habe ich auch den Erweiterten Zoombereich getestet. Mit einem 100-300 Objektiv. Ich meine er ist in Ordnung. Schau selbst wenn du magst.
                          Einen digitalen Zoom, der auch im ersten Test gezeigt ist, würde ich nicht verwenden.

                          https://www.youtube.com/watch?v=zSxvMAt2Yw4

                          https://www.youtube.com/watch?v=AstzE68rSxA

                          Ciao
                          Zuletzt geändert von Hobbyradler; 25.11.2016, 18:44.

                          Kommentar


                            #88
                            Hallo Hobbyradler,


                            Danke für die Links zu Deinen Bildtests.

                            Du schreibst "off topic", aber eigentlich gehört das durchaus noch zum Thema "Wie erhalte ich mit möglichst geringem Aufwand an Gewicht, Grösse und Geld ein brauchbares Film-Telebild, z.B. auch auf Reisen mit wenig (Optik-)Gepäck.


                            Es stimmt, der erweiterte Telebereich (in Deinen Beispielen mit umgerechnet 1440 mm (statt 600 mit dem 300er-Zoom) Brennweite, glaube ich) macht keinen schlechten Eindruck.

                            Auch gegenüber dem digitalen Zoom, den die GH2/GH3 ebenfalls erlaubt.
                            Das liegt wohl vor allem daran, dass das Pixel-Bild genau die passende Grösse von 1920 x 1080 hat und nachträglich nicht mehr skaliert werden muss.
                            Je nachdem, wie gut die Kamera intern eine solche Skalierung schafft - es wird ja stets heruntergerechnet von vielen Pixeln des Sensors auf weniger Pixel für Full HD, und 2 Methoden dabei sind Line Skipping (Überspringen horizontaler Pixel-Reihen) und Pixel Binning (Zusammenfassen mehrerer Pixel zu einem grossen Pixel) - ist das Ergebnis mal besser und mal weniger gut (Aliasing, Moiré, sonstige Artefakte).

                            Zur Frage: Welche Sensordiagonale wird bei der GH2 im "erweiterten Telebereich" noch ausgelesen?

                            Nun, wegen ihres speziellen Sensors, der quasi in die Breite geht, wenn die Format-Höhe abnimmt, also von 4:3 über 3:2 nach 16:9, bleibt die Sensor-Diagonale konstant, also rund 4/3 Zoll (dies ist nicht direkt abhängig vom m4/3-Format, das für das Seitenverhältnis steht).

                            4/3 Zoll geteilt durch den Reduktionsfaktor (Crop Faktor) für den erweiterten Telebereich, also 2.6, ergibt noch 1.33 Zoll / 2.6 = 0.51 Zoll, also rund 1/2 Zoll.

                            Und jetzt noch ein Vergleich:

                            Die früheren Canon-Camcorder wie die XA-10 mit ihrem 1/3-Zoll -"Pro-Sensor" verwende(te)n mit Erfolg dieselbe Methode: Der aktive Sensorbereich enthält genau die 1920 x 1080 Pixel, welche für Full HD Video nötig sind. Also kein nachträgliches "Downscaling" erorderlich.
                            Und diese Kamera werden/wurden allgemein gelobt für ihre Schwachlicht-Stärke und allgemeine Bildqualität.

                            Das alles spricht durchaus für Panasonics FullHD-Sensor-Crop-Modus (übrigens wird das Gleiche ja auch bei aktuellen 4K-Foto/Video-Kameras angewandt - 1:1 Pixel-Auslesung mit Sensor-Crop - z.B. bei der GH4 mit 8-9 Mio statt der vollen 16 Mio Pixel).

                            Zu überlegen wäre noch (oder mit einem 'Test Chart' zu testen), was es optisch (Auflösung) bedeutet, wenn statt des vollen Objektiv-Bildkreises (im Bsp. mit dem Durchmesser der Halbformat-Diagonale) nur dessen Zentrum zur Bilderzeugung verwendet wird.


                            Gruss
                            Skeptiker


                            Nachtrag:

                            Das Thema lässt mich noch nicht ganz los.
                            Und ich bin noch auf die Suche nach Bildbeispielen zum 'ETC'-Modus (für englisch "Extra Tele Conversion" = erweiterter Telebereich) der GH2 und GH3 gegangen (die GH4 hat ihn wohl auch für FHD).

                            Und hier fündig geworden:

                            http://m43photo.blogspot.com/2013/03...s-non-etc.html

                            Das Video-Beispiel am besten in voller Grösse und mit aktivierter 1080-Qualität (statt 720) ansehen!
                            https://www.youtube.com/watch?v=ceKIhRah5rg

                            Ich erkenne einen kleinen Schärfe-/Auflösungs-Unterschied und einen klaren Unterschied im Rauschen bei höherer ISO-Zahl.

                            Auf einer anderen Seite (des gleichen Autos) hier
                            http://m43photo.blogspot.com/2011/03/gh2-does-etc-affect-video-quality.html

                            ist im Videobeispiel der Unterscheid hingegen kaum ersichtlich:
                            https://www.youtube.com/watch?v=HM9GkGK5rLE

                            Fazit:

                            Bei höherer ISO-Zahl rauscht die ETC-Videoaufnahme stärker.
                            Ob sie wegen der fehlenden Skalierung von 1080x1920 evtl. weniger Moiré aufweist, müsste man testen.

                            Die ursprüngliche Canon C500 zum Beispiel (um den Bogen zurück zum Anfang des Threads mit Pseudemys' Canon C100 zu schlagen) scheint ihr 4K-Bild ebenfalls +/- unskaliert zu generieren, wenn die technischen Angaben so stimmen: Die Sensor-Pixel werden mit 8'850'000 angegeben - echtes 4K benötigt 4096 x 2160 = 8'847'360 Pixel.

                            Zum Vergleich: Eine Arri Alexa aus dem Profibereich generiert ihr Full HD Bild gemäss ARRI mit "1.5x Pixel-Oversampling" (ein Ausdruck, den man aus dem Audio- / Hifi-Bereich kennt, 1.5x bezieht sich hier auf eine Bildseite - hoch oder quer, nicht auf die Gesamtpixelzahl) - der Sensor hat 4'665'600 Brutto-Pixel.

                            Es gibt also beide Methoden, wobei das Downsampling von höherer 'Capturing'-Pixelzahl (originales Bild einfangen) auf das das pixelmässig kleinere Endformat gebräuchlicher ist (so weit ich das überblicke).

                            Der ETC-Modus von Panasonic mit seinem 2.4x (GH3) bzw. 2.6x (GH2) 1:1-FHD-Sensor-Crop scheint +/- ein Unikat zu sein (es gibt ihn aber auch noch anderswo, mit fällt es nur nicht ein).
                            Zuletzt geändert von Skeptiker; 27.11.2016, 09:31. Grund: Ergänzung am Ende

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                              #89
                              Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
                              Mittlerweile habe ich entdeckt, dass die aktuellen, teuren Modelle von Kowa tatsächlich einen koaxialen Grob/Feinfokus habe - ähnlich wie Mikroskope.

                              Zu sehen z.B. hier:
                              http://www.bestspottingscopereviews....ing-scopes.php


                              Ob das andere Hersteller auch anbieten, kann ich noch nicht sagen.
                              Bieten sie auch an, aber nicht immer mit zwei verschiedenen Einstellrädern für jeweils grob und fein (Kowa und Zeiss), was ja in der Handhabung beim Beobachten, wo man blitzschnell fokussieren können muß, da Vögel nicht auf einen warten, nicht sehr praktisch ist.
                              Bei meinem Swarovski-Spektiv (Vorgänger des aktuellen Modells) geschieht das über ein großes Einstellrad, was auch von der Größe her feiner und damit zielsicherer betrieben werden kann.

                              Die früheren Canon-Camcorder wie die XA-10 mit ihrem 1/3-Zoll -"Pro-Sensor" verwende(te)n mit Erfolg dieselbe Methode: Der aktive Sensorbereich enthält genau die 1920 x 1080 Pixel, welche für Full HD Video nötig sind. Also kein nachträgliches "Downscaling" erorderlich.
                              Und diese Kamera werden/wurden allgemein gelobt für ihre Schwachlicht-Stärke und allgemeine Bildqualität.
                              Da habe ich eine Verständnisfrage.

                              Ich las und sah bisher immer erklärt, daß ein besseres Full HD-Bild als ein natives Full HD-Bild (sagt man so?) gerade dadurch zustande kommt, daß in 4K oder 2K aufgenommen wird und das Ergebnis in der Ausgabe auf das Full HD-Format herunterscaliert ("Downscaling") wird.
                              So ein Full HD-Bild soll eindrucksvoller sein als ein auf originalem Wege erstelltes Full HD-Bild, also vor der 4K-Zeit.

                              Nach Deiner obigen Beschreibung hinsichtlich
                              Canon-Camcorder wie die XA-10 ist das wohl nicht unbedingt so oder ich habe da was falsch verstanden.

                              Bei Canon C100 (nimmt in Full HD auf) wird, trotz des nicht so hochwertigen Codec
                              s AVCHD, deren eindrucksvolle Schwachlichttauglichkeit und allgemein sehr hohe Bildqualität gelobt.

                              Technische Parameter alleine sind wohl auch nicht alles, und Preise auch nur sehr bedingt aussagekräftig hinsichtlich Qualität.

                              Sieht man auch in diesem Vergleich zwischen RED Scarlett (5K, um die 10 000 €) und Canon C100 (Full HD,
                              AVCHD-Codec, gebraucht um 2200.- €). Ich finde da die Canon C100 überzeugender.


                              Last but not least:

                              Ich verneige mich ehrfürchtig vor Deinen phänomenalen technischen Detailkenntnissen.
                              Zuletzt geändert von Pseudemys; 28.11.2016, 14:01. Grund: Korrektur & Nachtrag

                              Kommentar


                                #90
                                Hallo Pseudemys,

                                Zunächst: Danke für die Blumen! ABER: Bloss nicht übertreiben - ich koche auch nur mit Wasser!

                                Dann zu Deiner Frage:
                                Das habe ich auch so gelesen und es wird ja auch meistens so gehandhabt: Aus einer Überzahl von Pixeln wird auf ein kleineres Videobild heruntergerechnet.
                                Man müsste nun zurückblicken, ob diese Methode des Herunterskalierens (Downscaling) erst mit den hybriden Foto/Video-Geräten, also den filmenden DSL(R)s so richtig aufgekommen ist, die für ihren Fototeil eben deutlich mehr Pixel benötigten als für Video, oder ob diese Technik davor auch schon verbreitet war - ich habe den Eindruck, nicht in dem Ausmass.

                                Ich wollte oben einfach mitteilen: Beides wird angewendet. Ob die Downsampling-Methode prinzipiell überlegen ist, wage ich nicht zu beurteilen (ein konkreter Bildvergleich könnte da Auskunft geben). Aber es ist schon so, dass dort zunächst mehr Bildinfomationen gesammelt als eigentlich minimal benötigt werden, und dass dieser Überschuss (das "Oversampling") auch positiv für ein Plus an Bildqualität eingesetzt wird - z. B. für die Rauschminderung, vielleicht auch für die Bilddynamik und -schärfe oder das Herausrechnen von Bildfehlern wie Aliasing (kleine Zacken in an sich geraden Linien).

                                Was am Schluss dabei herauskommt, hängt sicher stark von den angewandten Methoden und Algorithmen ab. Und so gesehen, ist man mit der nativen Auflösung von Beginn an eher auf der sicheren Seite - man kann zwar nachträglich rechnerisch nichts durch "Pixelakrobatik" verbessern, aber eben auch nichts falsch machen.
                                Und optimal ist es im Prinzip, wenn man dieses Bilder auch nativ - 1:1 - am passenden Monitor betrachtet, weil sonst ja auch wieder skaliert wird (ist eher Theorie - in der Praxis werden Bilder fast immer und überall skaliert).

                                Nach so viel Spekulation und Theorie jetzt eine konkrete Frage, falls erlaubt: Hast Du unterdessen Deine Sigma Merrill mal hinter Dein Fernrohr 'geklemmt' und geschaut, ob etwas Brauchbares dabei herauskommt?

                                Gruss
                                Skeptiker


                                Kleiner Nachtrag

                                Das hätte ich fast vergessen:

                                Die Blackmagic Pocket Cinema Camera (BMPCC) gehört natürlich auch zu denen, die ihr Videobild nativ aufnehmen (Foto kann sie ja nicht, also kein zwingender Grund für überschüssige Pixel): Gemäss Datenblatt hat sie genau die 1920x1080 Bildpunkte für Full HD.
                                Und (u. a.) das Bild gefällt Dir ja immerhin so gut, dass Du sie in Erwägung ziehst.

                                -----------------------------------------------------------------------------------------------

                                Noch eine längst fällige, verspätete Klarstellung (Feb. 2017):

                                Ich schrieb an verschiedenen Stellen hier, dass ich bei der Adaptation der Kamera ans Fernrohr ein schwach vergrösserndes 10x-Okular verwendet habe. Und ich habe dies auch in Bezug gesetzt zu den üblichen Zoomokularen für Spektive, die z. B. 20-60fache Vergrösserung erlauben.

                                Das ist irreführend.
                                Auf meinem Okular steht zwar "10x", aber es ist kein Fernrohrokular.

                                Und bei Fernrohrkularen gilt: Der Vergrösserungsfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis "Brennweite des Fernrohrobjektivs geteilt durch Brennweite des Fernrohrokulars".

                                Mir anderen Worten: Ein Fernrohrokular hat je nach Fernrohrobjektiv, hinter das es gesetzt wird, einen anderen Vergösserungsfaktor. Und sollte auf einem Fernrohrokular tatsächlich statt der üblichen Brennweite ein Faktor wie 20-60x angegeben sein, dann bezieht der sich auf ein bestimmtes Fernrohr, zu dem das Okular gehört.

                                Ich habe also nachgesehen und für mein 10x-Okular eine Brennweite von 25mm gefunden. Damit hätte dieses Okular an meinem Fernrohr von ca. 600mm Brennweite einen Vergrösserungsfaktor von 600mm/25mm = 24x (und an einem 500mm-Objektiv - das scheint so etwas wie ein inoffizieller Vergleichsstandard bei Fernrohren zu sein - wäre es ein 20x-Okular).
                                Zuletzt geändert von Skeptiker; 16.02.2017, 10:45. Grund: Die "10x"-Vergrösserung meines Fernrohr-Okulars

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