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    Suche Kamera + Ansteckmirkofone für Interviews

    Hallo,

    ich möchte in der Zukunft ein paar Interviews für Youtube filmen und mir dafür ein Equipment zulegen. Erst einmal suche ich eine Spiegelreflexkamera mit Videofunktion, wo man den Hintergrund unscharf machen kann (also mit Blendenfunktion). Da gibt es ja schon recht günstige von Nikon und Canon, welche könnt ihr mir empfehlen? Ich glaube die heißen DLSR Kameras.

    Desweiteren suche ich zwei Ansteckmikrophone die über Funk betrieben werden. Der Ton soll ja bei den Interviews am wichtigsten sein. Welche könntet ihr mir da empfelen. leider sitzt bei mir der Gelbheutel nicht so tief, sodass ich das Bugett eher klein halten möchte. Kann / sollte man sowas auch gebracht kaufen?

    Danke für eure Hilfe!!
    Sven

    #2
    Zitat von sventasch Beitrag anzeigen
    Desweiteren suche ich zwei Ansteckmikrophone die über Funk betrieben werden...Welche könntet ihr mir da empfelen.
    Da gibt es aktuell eigentlich nur eine Empfehlung im Low-Budget-Segment: das RØDELink Filmmaker Kit. Man bekommt es regulär für deutlich unter 300 Euro pro Set, als B-Ware oft sogar für um die 250 Euro, und es ist anmelde- und gebührenfrei zu betreiben. Bei Sennheiser zahlt man für ähnliche Leistung ein Mehrfaches. Du solltest dir allerdings Gedanken machen, ob du wirklich eine Funklösung brauchst, denn Interviews dreht man doch oft im Sitzen oder Stehen, und dann tun es auch kabelgebundene Anstecker für viel weniger Geld mit viel weniger Aufwand.

    Ein Problem hast du in beiden Fällen: Filmende Fotoapparate sind in Sachen Audio nicht gut gerüstet, und man muss um einige Einschränkungen herumarbeiten, wenn man sich das antun möchte. Einigen DSLRs fehlt schon der Kopfhörerausgang, so dass man die laufende Aufnahme nicht kontrollieren kann, oft lassen sich beide Tonspuren nur umständlich pegeln (separat sowieso nicht) und um überhaupt erst zwei Tonspuren in die Kamera bringen zu können, braucht man einen Adapter bzw. sinnvollerweise ein kleines Mischpult, das dann auch gleich das Pegelproblem löst.

    Zitat von sventasch Beitrag anzeigen
    Kann / sollte man sowas auch gebracht kaufen?
    Wenn der Verkäufer seriös ist und der Preis passt, kann man das auf jeden Fall.

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      #3
      Eine DSLR "macht" den Hintergrund nicht unscharf.
      Es ist immer ein Zusammenspiel von Blende, Brennweite und Abstand.
      Was richtig ist: DSLR (besonders Vollformat) kommen da recht gut ran. Aber ob es deinen Vorstellungen etspricht??
      Zur Not mal ausleihen. Auch mit einem Camcorder der einen etwas grösseren Sensor hat, passendes Licht in der Aufnahme und Abstand zum Hintergrund kann auch passen.
      Schau mal hier rein
      man lernt nie aus...:good:

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        #4
        Ich kann dir als Kamera die Nikon D3200 mit einer 35mm bzw. 50mm Festbrennweite Empfehlen. Die Kamera hat ein sehr scharfes Bild und gibt es gebraucht schon für ca. 250€. Ich selber bin von dieser Kamera auf die Sony A 6300 umgestiegen. Diese hat ebenfalls 24MP, aber filmt in 6k und skaliert dies anschließend auf 4k runter. Dadurch kannst du in der Nachbearbeitung problemlos ohne Qualitätsverlust ranzoomen, um die interviewte Person besser in Scene zu setzen.
        Weiter Infos zu der a6300 findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=kpyArnoVa_o

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          #5
          Zitat von Camera Studio Beitrag anzeigen
          Ich kann dir als Kamera die Nikon D3200...Empfehlen.
          Für Interviews - will heißen: die Tonqualität hat oberste Priorität - ist eine Kamera ohne Kopfhöreranschluss eher nicht zu empfehlen, und ein festes Display ohne Schwenk- oder Klappmöglichkeit halte ich aus meiner Interview-Erfahrung heraus auch mindestens für unpraktisch. Um wenigstens diese Defizite der D3200 auszugleichen, wird man also zusätzlich einen externen Monitor mit Kopfhörerbuchse anschaffen müssen. Die Tonkontrolle funktioniert darüber natürlich nur, falls die D3200 den Ton auch während der Aufnahme über HDMI ausgibt. Ob sie das kann, weiß ich nicht. Bei kleinen Fotokameras ist aus Videosicht immer mit versteckten Fallen und Produktivitätsbremsen zu rechnen.
          Das Interesse an Antworten scheint beim Fragesteller allerdings sehr gering zu sein. Also wahrscheinlich lohnt es hier nicht, sich überhaupt Gedanken zu machen.

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            #6
            Separater Ton

            Für das Arbeiten mit Ansteckmikrophonen kommt ein separater Ton in Frage. Dazu zeichnet die Kamera ihren eigenen Ton auf. Dieser dient dann zur Synchronisation als Referenz im Powerdirector ( je nach Version zur Zeit zwischen 60 und 90 Euro ). Der Referenzton wird anschließend entfernt.

            Bei Ansteckmikrophonen kommt es auf den Frequenzgang an, nicht auf die Marke oder den Preis. Für Sprachaufnahmen braucht man keine 48 KHz. Schließlich wollen Sie auch beim Bild keinen scharfen Hintergrund. Daher tun es schon Lavalier-Mikrophone in der Preislage um die 10 Euro. Bei diesem Preis kann man zur Not auch mal ein Weiteres ausprobieren. Als Orientierung beim Kauf kann die Kundenbewertung bereits eine gute Hilfe sein. Solche Mikrophone lassen sich ans Smartphone anschließen, das heute eine hervorragende Tonqualität liefern kann. Als externes Aufzeichnungsgerät kommt auch wegen exzellenter Qualität das Tascam DR-05 ( um die 90 Euro ) in Frage.
            Zuletzt geändert von klaus bellmann; 21.05.2018, 13:18.

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              #7
              Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
              Für Sprachaufnahmen braucht man keine 48 KHz. Schließlich wollen Sie auch beim Bild keinen scharfen Hintergrund.
              Abgesehen davon, dass dieser Vergleich abstrus ist: 48 kHz sind die im Videobereich übliche Audio-Abtastrate und wenn man sich an diesen Standard hält, vermeidet man eine mögliche Fehlerquelle. Wählt man für die externe Aufnahme zum Beispiel stattdessen die CD-Norm von 44,1 kHz, riskiert man hinterher Synchronisationsprobleme - oder man wandelt den Ton für den Import ins Schnittsystem noch in 48 kHz um. Da ist es sinnvoller und einfacher, gleich mit 48 kHz aufzunehmen.
              Die Entscheidung über die Abtastrate wird übrigens im Aufnahmegerät, also dem Rekorder oder der Kamera, getroffen. Das Mikrofon ist dabei gar nicht beteiligt.

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                #8
                Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
                Abgesehen davon, dass dieser Vergleich abstrus ist: 48 kHz sind die im Videobereich übliche Audio-Abtastrate und wenn man sich an diesen Standard hält, vermeidet man eine mögliche Fehlerquelle. Wählt man für die externe Aufnahme zum Beispiel stattdessen die CD-Norm von 44,1 kHz, riskiert man hinterher Synchronisationsprobleme - oder man wandelt den Ton für den Import ins Schnittsystem noch in 48 kHz um. Da ist es sinnvoller und einfacher, gleich mit 48 kHz aufzunehmen.
                Die Entscheidung über die Abtastrate wird übrigens im Aufnahmegerät, also dem Rekorder oder der Kamera, getroffen. Das Mikrofon ist dabei gar nicht beteiligt.
                Sie haben offenbar noch keine Erfahrung mit Ansteckmikrophonen und externen Audiodateien. Sie betreiben Video als Hobby? Ihre berufliche Erfahrung liegt in welchem Bereich?

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                  #9
                  Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
                  Sie haben offenbar noch keine Erfahrung mit Ansteckmikrophonen und externen Audiodateien. Sie betreiben Video als Hobby? Ihre berufliche Erfahrung liegt in welchem Bereich?
                  Sorry, aber jetzt wird es lächerlich.
                  Da versucht jemand einen erfahrenen User in die DAU-Ecke zu stellen, wobei er selber bei fast jedem seiner Beiträge unter Beweis stellt, dass er nur über wenige Grundkenntnisse der Materie verfügt.
                  Manchmal wäre es besser einfach nur zu schweigen.
                  Zuletzt geändert von Hans-Jürgen; 22.05.2018, 14:12.
                  Gruß

                  Hans-Jürgen

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                    #10
                    Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
                    Sie haben offenbar noch keine Erfahrung mit Ansteckmikrophonen und externen Audiodateien. Sie betreiben Video als Hobby? Ihre berufliche Erfahrung liegt in welchem Bereich?
                    Ich muss hier Hans-Jürgen klar recht geben: Bernd E. ist einer der fachlich kompetentesten und gleichzeitig sehr besonnenen Forenteilnehmen, dessen Beiträge wir teilweise sogar auf unsere News übernehmen. Gehen Sie einfach davon aus, dass seine Beiträge und Hinweise durch langjährige Profi-Praxiserfahrung und mit viel fundiertem Hintergrundwissen gespickt und korrekt sind.
                    Viele Grüße
                    Joachim Sauer

                    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

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                      #11
                      Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
                      Sie haben offenbar noch keine Erfahrung mit Ansteckmikrophonen und externen Audiodateien. Sie betreiben Video als Hobby? Ihre berufliche Erfahrung liegt in welchem Bereich?
                      Wie du vielleicht meinem Profil entnehmen kannst, filme ich nicht als Hobby, sondern im Auftrag verschiedener Produktionsfirmen im In- und Ausland. Da kommt man, besonders bei Interviews, um die ein oder andere Tonaufnahme mit Lavalier, Funkstrecke & Co. gar nicht herum Obwohl ich einst Fan des Edirol (heute: Roland) R-44 war, nutze ich Audiorekorder seit einigen Jahren nicht mehr, weil sie sich für meine Zwecke als unpraktisch bzw. unnötig erwiesen haben: Zwei oder vier Tonspuren schaffen die Kameras viel effizienter auch selber, und bei darüber hinausgehenden Sachen wird vom Kunden ohnehin eine Toncrew samt Technik gebucht. Dann geht's aber auch nicht mehr um 90-Euro-Tascam-Rekorder, sondern um andere Kaliber.

                      Aber welche Relevanz hat das hier für dich? Was für ein Problem hast du konkret sachlich mit dem Inhalt meiner vorigen Antwort?

                      @Hans-Jürgen und Joachim:
                      Danke!

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                        #12
                        Nun, gehen wir mal davon aus, dass Herr Bellmann mit 48kHz nicht die Abtastrate, sondern den Frequenzgang gemeint hat. Er sagt ja auch, dass es bei Ansteckmikros auf den Frequenzgang ankommt.

                        Und da ist man mit 15 kHz schon gut bedient. Mein (nicht unbedingt professionelles) Funksystem von Samson ließ sich durch ein anderes, billiges Mikrofon deutlich verbessern. Vor allem hinsichtlich des Rauschens, auch wenn der Frequenzgang nur bis maximal 12 KHz geht.

                        Vermutlich wurde hier nur aneinander vorbeigeredet. Also begrabt das Kriegsbeil wieder.

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                          #13
                          Zitat von klaus bellmann Beitrag anzeigen
                          Sie haben offenbar noch keine Erfahrung mit Ansteckmikrophonen und externen Audiodateien. Sie betreiben Video als Hobby? Ihre berufliche Erfahrung liegt in welchem Bereich?
                          Wenn jemand hier - und auch bei slashcam - zu den diversen Themen mit fast Null-Peilung unterwegs ist, dann heißt der User „Klaus Bellmann“ bzw „3dvideo“. Das wäre nicht weiter schlimm, da Nicht-Wissen zwar schade, aber keine Pflicht ist. Wenn dann aber dieser User sich als „Experte“ aufspielt und andere mit seinem Quatsch belehren will, dann wirkt das nicht nur lächerlich und unpassend, sondern auch peinlich.

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                            #14
                            Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
                            Sorry, aber jetzt wird es lächerlich.
                            Da versucht jemand einen erfahrenen User in die DAU-Ecke zu stellen, wobei er selber bei fast jedem seiner Beiträge unter Beweis stellt, dass er nur über wenige Grundkenntnisse der Materie verfügt.
                            Manchmal wäre es besser einfach nur zu schweigen.
                            Das beantwortet die Frage nach konkreter Erfahrung mit Ansteckmikrophonen und externen Audiodateien nicht. Informieren Sie sich einmal über das Frequenzsprektrum bei entsprechenden Mikrophonen. Sollten Sie auch theoretisch daran interessiert sein, fragen Sie, warum das Frequenzspektrum bei Sprachaufzeichnungen eingeschränkt ist.

                            Einen vagen Hinweis darauf habe ich mit dem Vergleich des gewünschten unscharfen Hintergrundes bereits gegeben. Es geht also um Reduzierung von Hintergrundrauschen. Die deutlich verständlichere Sprachaufzeichnung umfasst weniger Raumklang, kann aber auch etwas dumpfer klingen. Der etwas dumpfere Ton ist vergleichbar mit der gewünschten Unschärfe.

                            Synchronisationsprobleme ergeben sich nicht, wenn man mit WAV-Aufzeichnungen statt mit anderen Kompressionen arbeitet.

                            Also, nicht alles persönlich nehmen, sondern auch mal informiert werden wollen.

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                              #15
                              Dann sind ja alle Klarheiten beseitigt! Es ging dir also tatsächlich nur um den Frequenzgang für Sprachaufnahmen, und dabei führen die erwähnten 48 kHz natürlich in die Irre, weil sie schon weit außerhalb des für den Menschen überhaupt hörbaren Bereichs liegen. Von wenigen teuren Ausnahmen abgesehen, endet der Frequenzgang von Mikros meist bei 20 kHz.
                              Auf der anderen Seite jedoch sind die 48 kHz die typische Audio-Abtastrate für viele Videoformate (da ergibt das auch einen Sinn), und so denkt man naturgemäß zuerst an die, wenn dieser Zahlenwert fällt. Schön, dass du das noch aufgeklärt hast.

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