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Full HD Camcorder - 4 K Camcorder

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    Full HD Camcorder - 4 K Camcorder

    Hallo,
    ich habe eine techn. Frage.
    Gestern habe ich ein 13 minütiges FullHD Video nach YouTube hoch geladen.
    Das Video hatte eine Größe von 3,7GB, es dauerte ca. 14 Stunden, bis das
    Video vollständig nach Youtube geladen war.
    Jetzt zu meiner Frage:
    Sollte ich mir zukünftig einen 4 Camcorder kaufen, muß ich dann mit einer
    4 fach längeren Ladezeit rechnen?


    Gruß
    Jupp
    Der Klügere gibt nach, wer immer nah gibt ist am Ende der Dumme.

    #2
    Nicht zwangsläufig, denn die Ladezeit hängt von der Datenrate ab, und die kannst du ja einstellen. So kann ein 4K-Video insgesamt dieselbe Dateigröße haben wie ein FullHD-Video oder die halbe oder die zehnfache. In der Praxis wird man natürlich nach dem Prinzip "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" eine sinnvolle Größe wählen, und das gilt unabhängig von der Auflösung. Deine 3,7GB für 13 Minuten Video sind zum Beispiel sehr viel und bewegen sich bereits in einem Bereich, der für UHD/4K üblich wäre. Youtube empfiehlt für FullHD eine Datenrate zwischen 8Mbit/s für 25p und 12Mbit/s für 50p. Jedes Megabit mehr vergrößert die Datei und verlangsamt das Hochladen.

    Kommentar


      #3
      Hallo Bernd,
      ich danke Dir für deine schnelle Antwort. Da ich ein videobearbeitungs Laie bin habe ich immer die bestmögliche Einstellung gewählt. Dann werde ich zukünftig mal etwas experimentieren.
      Danke, deine Antwort war hilfreich.
      Grüße
      Jupp
      Der Klügere gibt nach, wer immer nah gibt ist am Ende der Dumme.

      Kommentar


        #4
        Zitat von guterrat Beitrag anzeigen
        Das Video hatte eine Größe von 3,7GB, es dauerte ca. 14 Stunden, bis das
        Video vollständig nach Youtube geladen war.
        Wenn ich mich nicht verrechnet habe, heißt das, Dein Internetzugang kommt auf eine Upload-Geschwindigkeit von 0,63 Mbit/s. Das ist für heutige Verhältnisse nicht allzu viel. Ist das das Beste, was an Deiner Adresse derzeit zu kriegen ist?

        Ansonsten könnte ein Upgrade auf schnelleren Internetzugang lohnen (nicht nur für YouTube-Uploads).
        Dabei ist zu beachten, dass die Internet-Anbieter immer nur mit der Download-Bandbreite werben, während die (meist deutlich niedrigere) Upload-Bandbreite irgendwo im Kleingedruckten versteckt ist.

        Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
        Nicht zwangsläufig, denn die Ladezeit hängt von der Datenrate ab, und die kannst du ja einstellen. [...] Youtube empfiehlt für FullHD eine Datenrate zwischen 8Mbit/s für 25p und 12Mbit/s für 50p.
        Mit 8 Mbit/s hätte der Upload Deines Videos rund 165 Minuen gedauert, mit 12 MBit/s wären es 248 Minuten gewesen - also immer noch ganz schön lang für gerade mal 13 Minuten Video.

        Man kann allerdings durchaus noch weitere Kompromisse eingehen. Man ist ja nicht verpflichtet, immer das letzte Quentchen Qualität rauszukitzeln.
        YouTube komprimiert ohnehin nochmal nach - also das Ergebnis auf YouTube ist in jedem Fall noch ein Stück schlechter als das, was man hochgeladen hat. Mit möglichst hoher Upload-Qualität kann man lediglich versuchen, die zusätzlichen Fehler in Grenzen zu halten. Das ist okay, wenn man einen schnellen Internetzugang hat; da kann man "sicherheitshalber" gleich etwas größere Dateien hochladen. Aber bei 0,63 MBit/s Upload (wie in diesem Fall) muss man sinnvollerweise irgendwo sparen, damit der Upload nicht zum Ewigkeitswerk wird.
        (Ich hatte selber bis vor 1 1/2 Jahren nur ca. 0,3 MBit/s Upload und habe damit Filme bis zu 1 Stunde Länge hochgeladen. Daher kenne ich das Thema recht gut.)

        Die Datenrate allein sagt auch nicht alles über die Qualität aus. Zunächst mal kann man durch Verwendung optimierter Einstellungen mehr Qualität aus der gleichen Datenrate holen - die Stichworte hierzu lauten "Variable Bitrate" (VBR) und "2-Pass-Encoding". Die meisten Encoder bieten das an.
        Zudem kann es lohnen, mehrere Encoder zu vergleichen und ggfs. einen anderen zu verwenden als den, der im Schnittprogramm eingebaut ist. Ich schneide z. B. mit Edius (ein Profi-Schnittprogramm) und habe festgestellt, dass der integrierte Encoder bei niedrigen Datenraten nicht die optimale Qualität liefert. Wenn ich das Material zuerst in einem verlustarmen Format aus Edius exportiere und dann mit Handbrake (einem externen Open-Source-Encoder) nachkomprimiere, kriege ich wesentlich höherwertige Ergebnisse.
        Zum Beispiel sehen 1080/50p-Videos bei nur 4 MBit/s aus Handbrake noch ziemlich gut aus, während der Edius-Encoder bei der gleichen Datenrate schon sehr viele hässliche Artefakte erzeugt.
        Das 2-Pass-VBR-Encodieren mit Handbrake dauert vergleichsweise lang, und hinzu kommt ja noch die Extra-Zeit fürs Exportieren aus dem Schnittprogramm. Wenn man einen schnellen Internet-Zugang hat (z. B. VDSL mit 10 MBit/s Upload), lohnt der Mehraufand nicht unbedingt. Aber solange der Internet-Zugang der Flaschenhals ist, spart das externe Komprimieren insgesamt viel Zeit.

        Kommentar


          #5
          Hallo,
          danke für deine ausführliche Antwort. Ich werde mir die Software "Handbrake" herunter laden und damit mal testen.
          Die Ausführungen sind für mich hilfreich, D A N K E !
          Gruß
          Josef
          Der Klügere gibt nach, wer immer nah gibt ist am Ende der Dumme.

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