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Auflösung: DSLR vs. Kompaktkamera mit 4k

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    Auflösung: DSLR vs. Kompaktkamera mit 4k

    Hallo,
    Gleich zu Anfang möchte ich euch sagen dass ich, was die Technik beim Fotografieren, bzw. Videos aufnehmen angeht ein Anfänger bin.
    Hier nun meine Frage: Man sagt mir dass, um gestochen scharfe Bilder aufzunehmen eine DSLR Kamera mit großem Sensor benötigt wird. Nun gibt es aber doch schon Kompaktkameras die 4k können. Worin unterscheiden sich die Aufnahmen von denen der oben genannten DSLR was die Schärfe bzw. Auflösung angeht?
    Über eure Antworten würde ich mich freuen.
    Gruß

    #2
    Da werden gerne Begriffe verwechselt. Was z,B, ist "Schärfe"
    Besser zu unterscheiden: Großer Sensor bedeutet im Vergleich einen geringere Schärfentiefe - der Hintergrund ist eher mal unscharf. Was nix schlechtes ist. Kleine Sensoren haben mehr Schärfentiefe. Muss nicht immer gut sein ) . Bei schlechten Lichtverhältnissen neigen die kleinen Sensoren eher mal zum Rauschen.
    man lernt nie aus...:good:

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      #3
      Zitat von bouler Beitrag anzeigen
      Man sagt mir dass, um gestochen scharfe Bilder aufzunehmen eine DSLR Kamera mit großem Sensor benötigt wird.
      Schärfe, Auflösung und Sensorgröße haben nichts miteinander zu tun und insbesondere braucht man keinen großen Sensor, um scharfe Bilder zu bekommen - die Behauptung ist hanebüchen.
      Den Löwenanteil bei der Bildqualität hat zum Beispiel das Objektiv, und das ist einer der Punkte, wo sich Kompaktkamera und Spiegelreflex (meist) unterscheiden. Bei ersterer müssen schon aus Preisgründen öfter Kompromisse eingegangen werden, während eine gute Wechseloptik für DSLR/DSLM (meist) teurer und entsprechend höherwertiger konstruiert sein darf.
      Auf der anderen Seite kann ein festeingebautes Objektiv perfekt auf das übrige System abgestimmt werden, was bei der DSLR nicht in diesem Ausmaß geht. Es gibt also immer Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
      Generell ist jedoch zu sagen, dass die nominelle Auflösung keine Rückschlüsse auf die Bildqualität zulässt: Eine Kamera liefert nicht zwangsläufig technisch bessere Bilder, nur weil "4K" draufsteht.

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        #4
        Auflösung: DSLR vs. Kompaktkamera mit 4k

        Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
        Generell ist jedoch zu sagen, dass die nominelle Auflösung keine Rückschlüsse auf die Bildqualität zulässt:
        Das hat mich verwundert.

        Danke an Euch beide. Was ihr hier geschrieben habt wirft mein in der 'Internetschule' erworbenes Halbwissen schon mal über den Haufen.:)
        Jetzt wird die Entscheidung welche Kamera/Camcorder ich kaufen soll noch etwas schwieriger.
        Na ja, ich habe etwas gelernt.
        Gruß

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          #5
          Es "dünkt" mich etwas zum Thread-Thema zu sagen:

          Mit der Canon DSLR fotografierte und filmte ich die letzten sechs Jahre, wobei ich damals eher auf cineastische Ergebnisse Wert legte und deshalb dem APS-C Aufnahme-Sensor den Vorzug gab. Ich war mit den Ergebnisse sehr zufrieden. Die Zahl der Zubehörteile wuchs so an, daß ich mich nicht mehr traute ohne einem Sack voll mit Zubehör das Haus zu verlassen, weil ich sonst irgendeine Aufnahme wohl verpaßt hätte. Im Oktober 2014 habe ich deshalb die komplette Ausrüstung verkauft, weil ich nun meine Aufnahmebedingungen neu gewichtet habe...

          Im Oktober 2014 entschied ich ab sofort mich foto- und videomäßig eher auf den dokumentarischen Aufgabenbereich von Makro- bis Wildlifeaufnahme zu konzentrieren. Dafür benötigte ich einen möglichst großen Zoombereich , eine über den gesamten Zoombereich weit offene Blende mit der man auch tatsächlich Aufnahmen machen kann und nicht abgeblendet werden muß. Die Rüstzeit vor der Aufnahme sollte möglichst kurz sein , manuelle Einstellungen sollen umfassend möglich sein, eine große Schärfentiefe sollte mir vor allem bei der Fokusierung von 4K(UHD) Aufnahme helfen das Objekt schnell in den Fokus zu stellen und nicht zig Sekunden lang Fokusierungsversuche auf der Nasenspitze zu probieren. Eine hohe rauscharme Lichtempfindlichkeit ist keine Zwangspflichtaufgabe für meine neue Kamera, da ich ein Tagesmensch bin der leuchtende Farben liebt und ich deshalb keine "Nachteule" als Kamera benötige.
          Ich landete schließlich bei der kleinen Bridgekamera DMC-FZ300 von Panasonic mit dem wunderbaren Leica Elmarit-Zoom 25-600mm, F/2,8 und einer Funktionsvielfalt die sich sehen lassen kann und bei der ich nichts vermisse. Der DSLR-Fotorucksack schrumpfte nun auf eine Kameratasche mit den Abmessungen von 12x15x14cm. Der kleine Aufnahmesensor 1/2,3" liefert selbst noch in der Dämmerung, und in Innenräumen genügend Lowlightfähigkeit für meine Anspruch. Meine Mobilität war nun wieder hergestellt, ich fühle mich befreit vom Zubehörzwang. Für Wildlife-Aufnahmezwecke reicht mir jetzt tatsächlich ein kurzes Einbeinstativ aus welches ich sogar noch zusätzlich als Körperstativ für stabile Aufnahmen mit dem Nackenriemen und Gürtelabstützfuteral zusammen einsetzen kann. Die offene Blende F 2,8 erlaubt mir zusätzlich mit der Zoomwirkung zusammen sogar cineastisch aussehende Aufnahmeeffekte zu erzeugen zusammen mit einen Vario ND-Filter. Hatte ich mit den DSLRs hinsichtlich der anvisierten Fokusschärfe etwa 50% Aufnahmeausschuß wenn ich unter Vorbereitungs-Zeitzwang stand, so ist der Anteil von Ausschußaufnahmen mit der FZ-300 nun dramatisch gesunken. Mit der 4K-Fotofunktion finde ich jetzt auf der Speicherkarte sogar Aufnahmemomente die ich bei Life-View so garnicht wahrgenommen habe, etwa einen bestimmten Vogel-Flügelschlag oder den eben abreißenden Wassertropfen am Wasserhahn oder vom Pflanzenblatt. In Meiner Fototasche findet man an Zubehör jetzt nur noch: einen ND-Variofilter, einen Zirkular Polfilter, die Raynox-Nahlinse M250, Ersatzakkus und Speicherkarten.
          Ich bin jetzt sehr kompakt "on the road" unterwegs mit dem Pedelec oder/und Wohnmobil.

          Ich wollte hiermit nur ausdrücken, daß man das Aufgabengebiet für sich selbst definieren muß um die passende Ausrüstung zu finden!

          Es kann ja sein, daß man drei spezialisierte Kameras benötigt, eine für den dokumentarischen Einsatz, eine für Äktschn-Aufnahmen und eine für den nächtlicher Zug durch die Kneipen, und die Nachtbeleuchtung in der historischen Altstadt. Das kurbelt auf jeden Fall die Wirtschaft an...

          Ohne Fleiß kein Preis!
          Die Eigenheiten einer jeden Kamera muß man durch Tests selbst herausfinden um gute Ergebnisse zu bekommen. Auch in der Nachbearbeitung muß man sich gut auskennen für optimale Ergebnisgenerierung!
          Zuletzt geändert von Video&Bild; 03.02.2016, 11:24.

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            #6
            FZ300: JPG Aufnahmen zu stark komprimiert

            Hallo,
            Über die FZ300 wurde folgendes geschrieben:
            "Das einzige was mich wirklich ärgert an der FZ300 ist die zu starke Komprimierung der JPG Aufnahmen. Das wäre bei so wenig 12 MP nicht nötig gewesen und hätte ein deutliches mehr an Bildqualität gebracht, stattdessen muß der Bildbewußte Benutzer nun nur die ebenfalls stark komprimierte RAW Variante wählen. Den Ärger hätte sich doch Panasonic sehr gut sparen können. Denn sonst ist an der FZ300 wirklich nichts zu meckern".

            Siehst du das auch so?
            War auf diesem Link:

            http://www.dkamera.de/testbericht/panasonic-lumix-dmc-fz300/

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              #7
              Ich bin JPEG-Aufnahmen wie dieser hier die ich für das Internet stark per PhotoImpact X3 komprimiert habe unter den gegebenen Lichtverhältnissen eigentlich recht zufrieden: Klick mich... :glasses-cool:

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                #8
                Was genau wird denn da überhaupt komprimiert? Ganz allgemein verstehe ich Komprimierung als Verdichtung, aber in Bezug auf Fotos ist mir das nicht klar.

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                  #9
                  tif, raw oder auch bmp haben für jeden Pixel einen Wert der für die Farbe und Helligkeit steht. Bei denen wäre z.B. eine homogene blaue Fläche genau so groß wie ein Bild mit vielen Details - bezogen auf die mb.
                  jpg hätte für die blaue Fläche eine ganz kleine Datei, da steht drin: dieser Blauton, an allen Stellen. Bei den vielen Details fast jpg Flächen zusammen. Der blaue Himmel wird als Fläche genommen und da kann das eine oder andere Pixel mit einem leicht anderen Blauton unter den Tisch fallen.... Je nach dem wie viele davon unter den Tisch fallen spricht man von qualitativ unterschiedlichen Komprimierungen. Ich arbeite seit 2002 digital und damals war es ein wichtiges Thema wie auch die Speichermedien sehr klein waren. Heute sind die Algorithmen so gut das ich an der Aussage zweifeln möchte.
                  Und: bei allem Bemühen die beste Lösung zu finden, hier wird Kümmel und Korn gespalten oder in neudeutsch "Pixelzähler"
                  Die Technik ist heute so gut - da kann man keinen wirklichen Fehlkauf machen.
                  Meine Kredo ist auch: was will ich machen und welches Werkzeug brauche ich.
                  Ich nutze einen Panasonic Camcorder und die FZ 1000 und habe eine Pentax mit einem 10-20 und eine GoPro Nachbau und setze es da ein wo es sein muss
                  man lernt nie aus...:good:

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                    #10
                    Bei der Verkleinerung der Bilder aus der Kamera auf die präsentierte Internet-Bildgröße komprimiere ich stufenweise immer auf 80% also nicht in einem Zug z.B. von 100 auf 50%.
                    Nach meinen Erfahrungen mit PhotoImpact X3 oder IrfanView erzielt man so die beste komprimierte Bildqualität in JPEG.

                    Bei der Bearbeitung von JPEG-Kameraausfnahmen für A4-Fotos oder Fotobücher mache ich aus der JPEG-Aufnahme erst eine nahezu verlustlose Kopie der Kameraaufnahme in Tiff-Kodierung. Die Kamera-JPEG Fassung bleibt unberührt in meinem Archiv.

                    Eine Nachbearbeitung, z.B. Entrauschung, Tonwertkorrektur, Farbkorrektur mache ich mit der Tiff-Datei. Im vorletzen Schritt wird die bearbeitete Aufnahme ggf. verkleinert und ggf, für das Gebrauchsformat abschliessend ggf. wieder in JPEG kodiert z.B. für eine Diashow auf dem HDTV!

                    RAW-Aufnahmen mache ich sehr selten, für mich persönlich hat das keinen besonderen Nutzwert!
                    Experten behaupten, man könnte in der RAW-Nachbearbeitung mehr rausholen als bei der reinen JPEG-Aufnahme, das glaube ich schon, habe es bei besonders "verhunzten" Aufnahmen schon selbst erlebt. Wenn man aber bei der Aufnahme schon auf eine korrekte Bilderfassung sorgfältig achtet, hat man auch gleich gebrauchsfertig entwickelte JPEG-Bilder. Der Nachbearbeitungsweg über JPEG/Tiff ist mir sympathischer, weil ich damit nicht alle Bilder "anfassen" muß wie im Falle von RAW, weil diese immer erst entwickelt werden müssen, JPEG müssen das nicht, man kann die Kamera-Speicherkarte sofort aus der Kamera in den Player des HDTV stecken um sich die Aufnahmen zu betrachten!
                    Zuletzt geändert von Video&Bild; 04.02.2016, 05:56.

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                      #11
                      Zitat von wabu Beitrag anzeigen
                      Meine Kredo ist auch: was will ich machen und welches Werkzeug brauche ich.
                      Ich nutze einen Panasonic Camcorder und die FZ 1000 und habe eine Pentax mit einem 10-20 und eine GoPro Nachbau und setze es da ein wo es sein muss
                      Danke für die sehr gute Erklärung was Komprimierung ist.
                      Auch ich frage mich natürlich was brauche ich eigentlich für das was ich machen will. Einen Camcorder und noch 3 weitere Kameras kann ich mir nicht leisten. Deshalb fange ich "selbstverständlich" :) mit der Suche nach der Eierlegendenwollmilchsau an und arbeite mich dann durch die Kompromisse. Auf der einen Seite würde mir jetzt eine 'immerdabei' Kompaktkamera reichen. Wie z.B. die von Panasonic angekündigte DMC TZ101. Aber ich glaube dass meine Ansprüche irgendwann steigen werden und man kann ja auch dazulernen und in eine Kamera 'hineinwachsen'. Auf jeden Fall bin ich sicher dass mir die Informationen die ich in diesem Forum bekommen kann helfen werden eine Entscheidung zu treffen.
                      Danke.

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                        #12
                        Die Kamera ist zukunftsfähig! Damit liebäugel selbst ich. Klein leicht und kann alles.....(fast)
                        man lernt nie aus...:good:

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                          #13
                          KB-Brennweite von 25 bis 250mm und Blende 5,9 am Teleende würden mir nicht reichen, auch auf den Schwenk- und Drehmonitor könnte ich niemals verzichten!

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                            #14
                            Dafür ein 1" Sensor, der mir da aber wesentlich lieber wäre.

                            Kommentar


                              #15
                              Auflösung: DSLR vs. Kompaktkamera mit 4k

                              Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen
                              Im Oktober 2014 entschied ich ab sofort mich foto- und videomäßig ........
                              Kann man irgendwo ein Video sehen dass du mit der Kamera gemacht hast?

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