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GoPro 4 Black UNTERWASSER

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    GoPro 4 Black UNTERWASSER

    ..........
    Zuletzt geändert von Hans; 22.12.2015, 23:05.

    #2
    Hallo Hans,

    ich würde dich bitten in Zukunft auf solche großen Links mit Umbruch im Beitrag zu verzichten, sieht nicht schön aus und außerdem ist er nicht link-aktiv. Wenn dann die Link-Funktion über das Ketten-Symbol im Editor nutzen :bashful:

    Zu deiner Frage: Die GoPro Hero 4 hat am Schutzgehäuse eine vergleichbar Flache Aussparung an der Linse, aber Du hast recht - auf den seitlich geschossenen Produkt-Bildern kann man das eher schwer erkennen. In diesem Praxis-Video zur Hero4 Black kannst Du dir ein bessers Bild vom Gehäuse machen.

    Gruß

    Philipp
    Zuletzt geändert von Philipp Mohaupt; 15.04.2015, 13:45.
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      #3
      Hallo Hans,

      das 40m Gehäuse ist dabei. Der Gehäuse Port war plan (also nicht gebogen).
      Habe ich mir gerade bei MediMax angesehen, da ich auch mit dem Gedanken spiele.
      Allerdings hast du bei der Gopro 4 bk (Standard) keinen Monitor dabei, den musst du extra erwerben.
      Dann gibt es auch einen anderen Gehäuse Deckel mitgeliefert.
      Ein Monitor ist meiner Meinung nach Pflicht, um wenigstens den Bildausschnitt etwas beurteilen zu können.

      Bei dem 40m Gehäuse streiten sich die Nutzer.
      Habe einige Beiträge gelesen, dass Verschluss u. Deckel anfällig für Brüche sind.
      Manche empfehlen das Gehäuse von der GoPro 3 zu nutzen.

      Möglicher Weise wäre auch dies etwas für dich:
      http://www.subzero-system.de/sub_zer...kt0nuj0dbg7fs6

      Abhängig von der Tiefe bzw. Sichtweite solltest du aber evtl. über eine Beleuchtung nachdenken.
      Die Vorsatzfilter kannst du dir schenken, damit fällt nur noch weniger Licht auf den Sensor.
      Max. würde ich UW 25p o. 30p u. Protune empfehlen, da bekommst du sicher das beste Ergebnis.
      Aber auch eine Lichtquelle ist nicht mehr so teuer (war gestern mal in einem Tauchladen), da bekommst du ab 150,- Euro schon etwas brauchbares.

      VG
      Zuletzt geändert von Diver; 15.04.2015, 14:07.

      Kommentar


        #4
        Hallo Hans.

        ja diese Gehäuse soll etwas mehr aushalten.

        Für die Lichtquelle möchte ich nur ungern eine Empfehlung abgeben.
        Hatte mir u. a. diese angesehen: http://www.riffdive.de/taucherlampen-c-53-1.html?page=2
        Aber da gibt es sicher reichlich Firmen im Netz, die kann man unmöglich alle kennen.
        Achte darauf, dass der Brenner vom Akku getrennt werden kann (Flugtauglichkeit), sonnst kann es Ärger mit de Airline geben.

        VG

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          #5
          Ich benutze das mitgelieferte Gehäuse - bisher auf diversen TG ohne irgendwelche Probleme und dicht bis 40 m (selbst getestet). Bedingt durch einen Austausch der Kamera (hatte einen Riss in der Frontplatte) habe ich jetzt sogar zwei

          @Diver: für 150 € eine gute Videoleuchte zu finden halte ich für schwierig ... eine Tauchlampe ja, aber an UW-Videolampen stelle ich andere Anforderungen (min. 1500 Lumen, dimmbar, min. 110°, gleichmässige Ausleuchtung, keinen Lichtabfall zum Rand usw.) ... für so etwas legst Du locker das Doppelte auf den Tisch und wenn Du einen "seriösen" Hersteller (und keine asiatische Bastelbude) willst, dann wird es noch teurer.

          Bezüglich Akku: ich nutze seit Jahren Tauch- und Videoleuchten mit fest verbauten Akkus - früher Light & Motion, heute MOLI und ich hatte auf noch keinem Flug Probleme damit. Wenn man doch mal bei der Sicherheitskontrolle dazu befragt wird, demonstriert man eben fix die Verriegelung für den Flugmodus und damit sind die Jungs dann auch schnell zufrieden. Der Vorteil besteht für mich darin, dass ich bei einem "geschlossenen" System keine Angst vor Wassereinbrüchen haben muss.

          Zitat von Hans
          ... eine UW Lichtquelle die man an sowas https://www.hydronalin.eu/marken/sub...ua-pod/a-2901/ befestigen kann?
          So einen Stab nutze ich bestenfalls an Land - beim tauchen stört er gewaltig (es sein denn, Du gehörst zu der Spezies Taucher, die die Muränen auch in der kleinsten Spalte bedrängen wollen) ... besser ist ein Handgriff - ich benutze diesen hier: http://www.hydronalin.eu/filmen/vide...llei/a-692795/ ... und wenn Du den über diesen Link bestellst http://www.actioncup.de/bonus.htm , dann kannst Du bei der Lampe nochmal 50 € sparen.

          Zum Monitor: unter Wasser kannst Du auf dem Ding sowieso nichts erkennen (eigene Erfahrung) - ich habe mir später den großen Akku zum hinten draufstecken gekauft und seit dem den Monitor nicht mehr benutzt. An Land benutze ich zur Bildkontrolle entweder mein Handy oder das iPad. Aus heutiger Sicht würde ich mir die 80 € für den Monitor sparen.

          Bezüglich der Filter habe ich für mich noch keine endgültige Entscheidung getroffen - da ich die GoPro erst seit letzten Oktober besitze habe ich nur Erfahrungen von den Urlaubstauchgängen in den Tropen ... erste Süsswasser TG stehen demnächst an.
          Der "Shallow" Filter für oberflächennahe Aufnahmen macht auf jeden Fall Sinn - da gibt es noch genügend Licht, so dass man den Lichtverlust durch den Filter locker kompensieren kann. Im Bereich ab 20 m würde ich auf Filter verzichten. Kürzlich habe ich aber von einem Bekannten gehört, dass er in tieferen Regionen Licht und Filter gemeinsam benutzt (etwas was ich beim Tauchen bisher stets vermieden habe) - werde das demnächst mal ausprobieren.

          Kommentar


            #6
            Wenn Du nur schnorchelst, wirst Du keine zusätzliche Beleuchtung nötig haben, das Sonnenlicht sollte ausreichen.
            Magix VDL seit 2003/2004, derzeit VDL 2018 und Pro X

            PC: Xeon E3; 16B RAM; ASUS GTX 660 TI-DC2OC-3GD5; genügend HDD-Kapazität ;)
            BS: Win 7 64 Bit Ultimate

            Camera: Sony NEX VG 20 mit SEL 18 - 200 und Leica R-Objektiven (21, 28, 35, 50 Summilux, 60 (Makro-Elmarit), 80 - 200; 100 mit Balg und 350 mm); Walimex 8mm
            Nikon AW 300 (hauptsächlich für Tauchaufnahmen)
            DJI Mavic Pro

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              #7
              Richtig ... in der Bildqualität wird es auf Grund des Gehäuses keinen Unterschied geben.

              Auch richtig: wenn Du "nur" schnorchelst, dann brauchst Du auch keine zusätzliche Lampe.

              Eventuell schaust Du Dir aber doch noch einen Filter + Halter an (z. B. diesen hier: https://www.hydronalin.eu/filmen/far...ero4/a-691241/ ... der ist für Tiefen von 1,50 - 6 m gemacht und bringt wirklich was ... und da an der Oberfläche noch genug natürliches Licht vorhanden sein sollte, brauchst Du auch diesbezüglich keine Angst vor sichtbaren Qualitätsverlusten haben.

              Den Monitor kannst Du Dir (zumindest für unter Wasser) beim schnorcheln aber definitiv sparen - da wirst Du nix drauf sehen.

              Die komische Selfie-Stange hingegen mag beim Schnorcheln ganz hilfreich sein ...

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                #8
                @HA-MA

                Ich hatte ja geschrieben, dass ich für die Beleuchtung ungern eine Empfehlung abgeben möchte.
                Nur reden wir hier über eine GoPro, da bin ich der Meinung, dass die Beleuchtung an: Preis, Gewicht u. Handling angepasst werden sollte.
                Wenn es um einen ausgewachsenen Camcorder im Gehäuse geht, ist für mich nur Halogen ein Thema, mit zwei Brennern.
                Dies ist meine derzeitige Videobeleuchtung: http://www.gun-lux.de/unterwasserbeleuchtung1a.php. Nur die Beleuchtung, Gehäuse war ein anderer Hersteller, die Halterung / Stabis habe ich selbst gebaut. Durch Halogen erhielt ich wunderbare warme Farben mit super Rot u. Gelbtönen. LED ist Halogen UW von der Farbtemperatur her immer unterlegen (Teste mal beide Varianten).
                Aber es gibt sicher auch persönliche Vorlieben, daher gebe ich ungern diese Empfehlung.
                Natürlich verbraucht ein Halogenstrahler mehr Energie u. benötigt einen größeren Akku (damit sind wir beim Handling). Der Akku allein ist einige Kg schwer, also für eine GoPro undiskutabel. Auch aus preislicher Sicht ist dies Kombination für eine Gopro kein Thema.

                Übrigens sehr viele Hersteller lassen in Asien fertigen u. kleben nur ihr Label drauf.
                Ich war lange in Asien u. erstaunt, was die Asiaten "zusammenbasteln". Einiges ist dem Europäischen Markt weit voraus u. wird hier nie angeboten. Daher habe ich es mit der Vorverurteilung nicht so sehr. Übrigens vieles, unserer Consumer Technik wird in Asien zusammengeschossen u. ist dennoch sehr wertig.

                Schön, dass die Airline bei dir so nett war, und die Sicherung akzeptiert hat. Ich habe schon häufig anderes erlebt, trotz Unbedenklichkeitserkärung der Hersteller. Dann ist es immer gut, des System trennen zu können.
                Weiterhin hat man damit auch die Möglichkeit, den Akku selbst zu tauschen. Damit kann man im Ernstfall Kosten reduzieren, einen Akkuwechsel beim Hersteller ist häufig sehr teuer (da der Akku dann meist fest vergossen ist).

                Danke für die Info mit dem Monitor. Das hätte ich nicht erwartet, damit fällt für mich die GoPro UW flach.
                Ich benötige definitiv eine Möglichkeit, um den Bildausschnitt zu überwachen (mehr hatte ich mir bei dem Winzling eh nicht erhofft).
                Habe bei einem Taucher im Roten Meer mal über die Schulter gesehen u. konnte auf dem Monitor seiner Action Cam erkennen, was er filmte. Allerdings war es keine GoPro sondern ein asiatischer Clon (die Fa. habe ich vergessen).

                @Hans:
                Fürs schnorcheln, vor allem in warmen, klaren Wasser brauchst du keine ext. Lichtquelle.
                Da möchte ich mich Matthes voll anschließen. Da kann sogar ein Filter genutzt werden, ohne die Lichtstärke sehr negativ zu beeinflussen. Eine Blende wird er aber sicher schlucken.
                Außerdem kann ein Rotfilter nahe der Wasseroberfläche die Farben stark verfälschen.
                Zur Info: die Farbe Rot verschwindet nach 5m / Orange nach 10m / Gelb nach 30m / Grün nach 50m / Violett nach 50m / Blau nach 100m

                VG
                Zuletzt geändert von Diver; 16.04.2015, 13:12.

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                  #9
                  Moin ... dann mal der reihe nach (hoffe der TO liest noch mit und ist nicht sauer das wir seinen Thread missbrauchen).

                  Zitat von Diver Beitrag anzeigen
                  @HA-MA
                  ... LED ist Halogen UW von der Farbtemperatur her immer unterlegen (Teste mal beide Varianten).
                  Nun, das sehe ich anders. Ich bin jahrelang mit 2x 35 W Halogen getaucht und habe dann vor ca. 8 Jahren meine erste LED Lichtanlage angeschafft, daher mein Tip: teste mal :).
                  Die Rottöne der Halogenbeleuchtung bringen Dir nur im Nah- und Makrobereich etwas - alles was weiter weg ist, hat vom zusätzlichen "Rot" gar nichts. Warum? Mit Deinem Videolicht verhält es sich wie mit dem natürlichen Licht ... rot ist zuerst weg. Also ist alles, was mehr als 3 m weg ist "ohne rot" - aber da die LED deutlich mehr Licht produzieren als die Halogenbrenner, ist der Gesamteindruck bei LED wesentlich schöner. Inzwischen gibt es auch sog. "Tageslicht-LED", allerdings habe ich die noch nicht probiert. Dazu kommen dann eben noch die Vorteile bei der Größe und beim Energieverbrauch.


                  Zitat von Diver Beitrag anzeigen
                  Übrigens sehr viele Hersteller lassen in Asien fertigen u. kleben nur ihr Label drauf.
                  Das ist richtig - aber es gibt trotzdem einen gewaltigen Unterschied: es gibt Produkte, die werden "in Masse" irgendwo produziert und dann zum Billigpreis unter die Leute gebracht - das ist das von Dir beschrieben Procedere. Da ist das Produkt "fix und fertig" und wird von vielen "Herstellern" unter deren Namen verkauft. Da erfolgt die Entwicklung, die Produktion, der Vertrieb und die "Produktpflege" durch den asiatischen Produzenten. Die Alternative sind Produkte, die der jeweilige Anbieter komplett selbst entwickelt hat (z. B. wie bei den MOLIs) - da erfolgt die Entwicklung, der Vertrieb und auch die Produktpflege (einschl. Service) beim Hersteller und es wird lediglich die Produktion (z. B. aus Kostengründen) in eine asiatische Fabrik verlagert. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen: zwischen beiden Varianten liegen oft WELTEN ... und das gilt nicht nur für Tauchlampen!


                  Zitat von Diver Beitrag anzeigen
                  @HA-MA
                  Schön, dass die Airline bei dir so nett war, und die Sicherung akzeptiert hat.
                  Es war ja nicht "die" Airline, sonder das gilt bisher für alle mit denen ich fliegen durfte. Das "Problem" ist ja auch nicht die Airline, sondern der Mensch beim Sicherheits-Check ... und ich bin mit verschiedensten Lampen geflogen - gab nie Probleme. Lediglich das Argument "Ersatzakku" würde ich gelten lassen - wer extrem viel am Stück taucht, der kommt u. U. in eine Situation, in der er gern den Akku wechseln würde weil er keine Möglichkeit zum Aufladen hat (ist aber wirklich eher selten).


                  Zitat von Diver Beitrag anzeigen
                  @HA-MA
                  Ich benötige definitiv eine Möglichkeit, um den Bildausschnitt zu überwachen ...
                  Da man mit der Actioncam ja sowieso nur sehr weitwinlige Bilder machen kann, ist diese Möglichkeit eher sekundär - im Regelfall reicht es, die Cam so "grob in die Richtung" zu halten - da bekommt man relativ schnell ein Gespür für. Das man gar nichts sieht, stimmt ja eigentlich auch nicht - man erkennt schon etwas - ist aber kein Vergleich zum Monitor eines echten Camcorders oder einem Zusatzmonitor am UW-Gehäuse. Allerdings würde mich schon interessieren, bei welcher Actioncam man über die Schulter eines anderen Tauchers hinweg noch was auf dem Monitor erkennt - das halte ich schon auf Grund der Größe der Dinger für nahezu ausgeschlossen. Einen Walhai im Blauwasser, das mag ja gehen ... aber einen kleineren Fisch vor einem Korallenblock - niemals. Also präzisiere ich meine ich meine Aussage dahingehend, dass eine ungefähre Beurteilung des Bildausschnittes möglich (aber auf Grund des Weitwinkels nach einiger Übung nicht notwendig) wäre ... eine Beurteilung der Bildqualität aber wegen des viel zu kleinen Monitors nicht mal ansatzweise funktioniert. Ich habe meine GoPro auch eher selten allein dabei, meist sitzt sie oben auf dem normalen Gehäuse und sorgt für die Weitwinkelaufnahmen ... und ob da die Richtung stimmt, kann ich zur Not auch über den Monitor der anderen Kamera beurteilen, der größere Akku ergibt da m. E. mehr Sinn an der GoPro.

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                    #10
                    @ Hans:

                    Ich wollte dich durch meine Antworten auf deine Fragen nicht verunsichern bzw. abschrecken.
                    Ich denke, dass es erstmal keine Rolle spielt, für welche Art der Beleuchtung du dich entscheidest (egal ob LED o. Halogen). Zusätzliches Licht wird dir UW fast immer zu besseren Ergebnissen verhelfen (zumal Sensor u. Optik der GoPro nicht so groß sind).

                    Ich möchte HA-MA recht geben, wenn du die Möglichkeit hast, mehrere Beleuchtungen zu testen, nutze diese u. entscheide danach. Die Erfahrungen anderer (meine z. B.) können durchaus sehr subjektiv sein, wir sind halt nur Menschen.

                    Bedenke, wenn du die Beleuchtung nur sporadisch nutzt (vllt. 2x im Jahr / Urlaub), ist es manchmal sogar besser Batterien zu mutzen. Die halten meist länger durch als Akkus u. bei wenig Nutzung wären Akkus mit Ladegerät unverhältnismäßig teuer.
                    Ein Akku will gepflegt werden (Lagerung, Tiefenentladung ectr.).

                    Aber wie gesagt, beim Schnorcheln im Flachwasser ist eine Lichtanlage nicht unbedingt notwendig (meine Ansicht). Zumal die Lichtquellen nicht zu nah am Objektiv befestigt werden sollten, da sie sonst evtl. nur unnötig die Schwebeteichen aufhellen.

                    Deine Entscheidung, deine Vorlieben, dein Geld.

                    Möglicher Weise übersteigt das Wissen von HA-MA das meine bei weitem.
                    Daher mein Tipp, orientiere dich bitte an den Antworten von HA-MA.

                    @ Hama:

                    Wer sagt, dass ich LED nicht auch mal getestet habe?
                    Ich war mit der Farbwiedergabe aber nicht zufrieden. Natürlich habe ich nicht die Möglichkeit sämmtliche Anbieter zu testen, sicher gibt es mittlerweile auch gute LED Leuchten. Aber meiner Meinung nach, kommen sie an Halogen nicht ran. Ich möchte deine Erfahrungen aber nicht in Frage stellen o. kritisieren. Wir müssen doch nicht zwangsläufig überein kommen. Wenn für dich LED das Non Plus Ultra ist, bitte sehr.

                    Meine begrenzten, subjektiven Erfahrungen:

                    Halogen:
                    Bei Halogen bzw. Glühlampen wird eine Drahtwendel (Wolfram) so stark erhitzt, dass sie glüht u. Licht abgibt (Temperaturstrahler). Dabei sind im Farbspektrum dieser Temperaturstrahler (auch die Sonne gehört dazu) alle (!) sichtbaren Lichtfarben enthalten. Dies ist uns z. B. vom Regenbogen bekannt.
                    Halogenlampen besitzen daher eine ausgezeichnete Farbwiedergabe u. sind für Filmaufnahmen am besten geeignet.

                    Leuchtdioden (LED):
                    "Erzeugen" ihr Licht via Elektoluminiszenz. Dabei wird ein kleiner Halbleiterkristall durch Strom dazu angeregt, Licht auszusenden. Dieses Licht ist dabei farbig u. sehr schmalbandig, es enthält keine (!) Nebenfarben u. ist dabei abhängig von der chemischen Zusammensetzung des Kristalls.

                    Weißes LED Licht kann auf 2 Arten entstehen:

                    1. Mischen von rot, grün u. blau abstrahlenden Kristallen. Prinzip wie beim TV, für unser Auge ist das Licht in der Summe weiß. Aber für Filmaufnahmen eigentlich nicht zu gebrauchen.

                    2. Luminiszenzkonversion: Unter UV Licht (Schwarzlicht) leuchten einige Dinge farbig (bekannt aus Theater u. Disco). Die Halbleiterkristalle weißer (leistungsstarker) LEDs liefern von Haus aus, ein bläuliches Licht, mit hohem UV Anteil. Über dem Kristall befindet sich eine sehr dünne Leuchtschicht, welche das UV Licht in sichtbares Licht umwandelt. Über das Farbspektrum entscheidet die Art der Zusammensetzung des genutzten Leuchtstoffs.

                    Richtig ist:
                    Es ist mittlerweile möglich LEDs mit relativ guten Farbwiedergabeeigenschaften zu herzustellen, aber auch diese reichen an die Farbwiedergabequalität von Halogen nicht heran. Dabei sind diese LEDs auch noch extrem teuer.

                    2 weitere häufiger Nachteile von LED Leuchten (deine muss nicht zwangsläufig dazu gehören):
                    Manche LED Leuchten werden mit einem Filter ausgeliefert, welche das abgegebene Licht etwas wärmer darstellen sollen. Durch diese Filter Verwendung gehen aber ca. 1 Blendenstufe Licht verloren. Was nicht viel klingt bedeutet aber, die Leistung der Beleuchtung reduziert sich um ca. 50%.

                    Viele LED Leuchten leiden an einem geringen Abstrahlwinkel.
                    Dies wird häufig mittels Diffusorscheibe kompensiert. Nutzt man nun diese beiden Möglichkeiten (Filter u. Diffusor) um die Nachteile (einiger) LED Leuchten zu beheben, bleibt vom recht guten Wirkungsgrad nicht mehr viel übrig.

                    Das ist über Wasser schon der Fall. Dabei ist es UW noch schlechter.
                    Wasser ist ca. 700 x dichter als Luft u. beschneidet durch seine extreme Brechung / Streuung / Absorption die Lichtmenge nochmals.

                    Die Vorteile sind bei LED natürlich die lange Leuchtdauer u. geringeres Akkugewicht, daher gilt es abzuwägen. Jedem nach seinen persönlichen Vorlieben. Daher gebe ich keine Empfehlung ab.

                    Fundamental in der UW Filmerei / Fotografie ist der Lichtweg.
                    Das ist der Weg, den die Lichtstrahlen von der Lichtquelle bis zum Motiv u. von dort zurück zum Chip in unserer Cam zurücklegen müssen.

                    Beispiel (Meer gute Sicht):
                    Ich befinde mich in ca. 5m Wassertiefe vor einer Objekt, welches sich in 2m Abstand zum Objektiv befindet. Es ergibt sich ein Lichtweg von 7 m. Ohne Licht bekommt man nur grau / blaue Farben.
                    Das ist ein physikalisches Gesetz.

                    Bei externer Lichtquelle errechnet sich die wirksame Entfernung zum Objekt u. zurück zum Sensor der Cam. Befindet sich nun ein roter Fisch in ca. 1,5m Entfernung ist der Lichtweg schon 3m lang.
                    Das Rot des Motivs wäre schon sehr ausgelöscht. Daher verkürze ich immer die Motiventfernung zu gunsten schöner Farben.

                    Ab 1,5 m Entfernung schalte ich die Lampen ab. Ein Wrack o. Walhai leuchtet man eh nicht mehr aus. Das schaffen auch 2 Lampen nicht. Sie hellen nur den Vordergrund etwas auf. Zumal ich solche großen Objekte Formatfüllend aus einiger Entfernung aufnehme (klares Wasser vorausgesetzt). In diesem Fall versuche ich, aus einem Winkel von ca. 45° unterhalb des Motivs, zur Oberfläche zu filmen. Desweiteren sind Haie u. Mantas farblich recht monocrom, so dass eine Beleuchtung da für die Farben vernachlässigt werden kann.

                    Noch mal zur Demontage:
                    Du hast völlig recht, das Problem ist der Beamte beim Sicherheits Check. Ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt, mein Fehler.
                    Aber ich hatte z. B. das Problem 2002 auf einem kleinen afrikanischen Regionalflughafen. Da wollte der Herr meine 2 YS-50 mit einem Schraubendreher aufhebeln, da sie ihm zu unheimlich waren. Die Batterien hatte ich schon entnommen. Ich konnte die Geräte gerade noch retten, in dem ich ihm erklärte, ich sei Arzt u. dies seinen wertvolle medizinische Geräte.
                    Später habe ich gern darüber gelacht, aber dort war mir nicht wie Lachen.

                    Im Jahr 2005 wurden in Darwin lt. Sicherheits Check Sprengstoffspuren an meiner Videoausrüstung entdeckt. Der Dedektor war neu u. die Beamten recht unerfahren. Dort habe ich alles (!) zerlegt, sowie Blut u. Wasser geschwitzt. Später hat man sich bei mir entschuldigt, der Dedektor war falsch kalibriert.

                    Im Jahr 2007 hatte sich auf Hulule das Personal auf meinen verdächtig aussehenden Akkublock eingeschossen. Beim Sicherheitspersonal wiedespreche ich nicht, sondern versuche alle Probleme auszuräumen. Sonst fliegt man schnell mal ohne, mit def. Ausrüstung oder eben gar nicht weiter.

                    Wie oben geschrieben bin ich sogar der Meinung, dass für sporadisch genutzte Geräte sogar Batterien die bessere Wahl sind. Die Akkupflege wird bei Gelegenheitsnutzern schnell vernachlässigt, der daraus resultierende finanzielle Schaden muss nicht sein.

                    Bei der Aufnahme im Roten Meer filmte mein Buddy einen Blaupunktstechrochen auf sehr hellem Sand. Ich konnte den Rochen noch erkennen, aber natürlich zur Bildqualität nichts sagen. Die Cam könnte von ihren Abmessungen auch geringfügig größer gewesen sein, als eine GoPro. Leider habe ich wie gesagt den Namen vergessen.

                    VG
                    Zuletzt geändert von Diver; 20.04.2015, 15:44.

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