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    Actionkamera mit Autofokus: Kodak PIXPRO SP1

    Wenn Kodak eine Actionkamera auf den Markt bringt, dann muss sie vor allem eines sein: gelb. Diese Erwartung erfüllt die jetzt auf der CES präsentierte PIXPRO SP1 auf den ersten Blick, und auch sonst bewegen sich die Spezifikationen weitgehend im Rahmen des Üblichen. Das sechslinsige Objektiv mit Lichtstärke 2.8 und einer auf Kleinbild umgerechneten Brennweite von knapp 17mm deckt einen Bildwinkel von 160 Grad ab, dahinter im Gehäuse sitzt ein 1/2,3"-CMOS-Sensor mit effektiv 14 Megapixel und elektronischer Bildstabilisation. Wasserdicht ist die SP1 ohne zusätzliches Schutzgehäuse bis zu einer Tiefe von zehn Meter, wobei vor dem Tauchgang der Frontlinsenschutz ausgetauscht werden muss. Der für den Überwassereinsatz vorgesehene mit integrierter Streulichtblende, die auch als Stoßschutz für die Kameralinse dient, erlaubt unter Wasser keine korrekte Scharfstellung.
    Fotos nimmt die SP1 wahlweise mit fünf, zehn oder 14 Megapixel Auflösung auf; im Serienmodus werden bis zu zehn Bilder pro Sekunde erreicht. Eine größere Vielfalt herrscht dagegen im Videobereich, der von 60Hz-Formaten dominiert wird. Hier kann der Filmer wählen zwischen 1920x1080, 1280x960 und 1280x720 mit jeweils 30p, 1280x720 und 848x480 mit 60p sowie einer Hochgeschwindigkeitseinstellung mit 120p bei wiederum 848x480p. Letztere erlaubt eine Vierfach-Zeitlupenaufnahme ohne Ton von maximal einer Minute Dauer. Die 50Hz-Fahne wird allein von 1280x960 mit 50p hochgehalten, aber wenigstens hat man nicht ganz ignoriert, dass die meisten Länder der Erde mit 50Hz unterwegs sind. Aufgezeichnet werden die Filme mit dem h.264-Codec im MOV-Container auf einer microSDHC-Karte mit bis zu 32GB. Eine Fernbedienung über WiFi und App für iOS- bzw. Android-Geräte ist möglich, während ein anderthalb Zoll messendes Display mit einer Auflösung von 115 000 Pixel für Vorschau und Wiedergabe an der Kamera selber dient.
    Bis hier klingt das vergleichsweise standardmäßig, doch zwei für eine Actionkamera ungewöhnliche Funktionen hat der Hersteller JK Imaging als Kodak-Lizenznehmer in der SP1 untergebracht. Zum einen besitzt sie keine Fixfokus-Optik, sondern leistet sich einen Autofokus inklusive Gesichtserkennung (was freilich die Frage aufwirft, wie sinnvoll der angesichts eines Fischaugenobjektivs ist) und zum anderen lässt sich die automatisch ermittelte Belichtung speichern. Zumindest ist dieser "AE Lock", den man selbst bei etablierten Mitbewerbern vergeblich sucht, im Datenblatt der SP1 aufgelistet. In der sehr ausführlichen PDF-Bedienungsanleitung, die bereits auf der Webseite bereitsteht, ist davon allerdings keine Rede. Welche Variante hier stimmt, wird sich wohl erst zeigen, wenn die voraussichtlich rund 170 Euro kostende Kodak PIXPRO SP1 lieferbar ist, und das soll ab Frühjahr der Fall sein.

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