YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

NAB 2023: Adobe liefert Update fĂĽr Premiere Pro, After Effects und Frame.io

Zur NAB will Adobe trotz der versprochenen permanenten Updates der Creative Cloud Programme natĂĽrlich dennoch mit AnkĂĽndigungen von neuen Funktionen fĂĽr Aufmerksamkeit fĂĽr Premiere Pro, After Effects und Frame.io sorgen.

Sehr vollmundig spricht Adobe von der stabilsten Premiere Pro Version man bisher hatte, definiert aber nicht woran sie das festmachen. Davon sollen Mac und Windows-Nutzer gleichermaßen profitieren. Die eigentliche Neuheit versteckt sich hinter dem Begriff „Text-Based Editing“, die auf der bereits bekannten Sprachanalyse respektive Texterkennung von Premiere Pro basiert. Hier gibt es eine neue Oberflächenaufteilung die unter anderem die Suche nach Begriffen oder einzelnen Wörtern vereinfacht. So lässt sich in einem Interview die gewünschte Passage leichter finden und anhand einer Markierung im Text auch direkt diese Passage auf die Timeline übernehmen. Das Transscript erstellt die Software nun auch im Hintergrund, wobei es diese Funktionen erst mit dem Update im Mai gibt.

Wie man aus einem Video den Text herausholt und was das bringt haben wir bereits in einem Video-Workshop ausfĂĽhrlich anhand von Praxisbeispielen gezeigt.

Bereits seit Februar ist dagegen das automatische Grading von Log-Aufnahmen dabei, wobei die Software erkennt welches Log-Profil verwendet wurde und passende Grundeinstellungen anwendet. Dabei macht die Funktion „Auto tone Map Media“ eben die Auswahl von unterschiedlichen Profilen unnötig machen und sorgt nach Meinung von Adobe dazu, dass auch unterschiedliche Profile zueinander passen. Ebenfalls neue ist dann die auto-Save-Funktion im Background. Und weil es dann eben doch nicht so ist, dass eine Software immer und stehts einwandfrei funktioniert bietet die Software nun ein Recovery als echtes Troubleshooting an, bei dem die Grundeinstellungen wieder automatisch hergestellt werden.

Adobe Premiere Transkript2

Adobe bohrt die Transcript-Funktion auf und erlaubt nun mit einer Markierung im Text die Ăśbernahme dieses Parts in die Timeline.

Bei After Effects vereint ein neues Eigenschaftsfenster die Logik von Illustarator mit der von After Effects, so dass man die Eigenschaften schneller bearbeiten kann. So lassen sich zum Beispiel leichter Farben aus dem Bild aufnehmen und auf Grafiken übertragen. Zudem gibt es mehr Keyboard-Shortcuts zum Beispiel für die Veränderung der Ebenenabfolge. Mit Frame.io wendet man sich nun auch verstärkt an Fotografen, denn hier lassen sich nun Kommentare zu Bildbereichen anzeigen, so dass man besser erkennen kann, wo noch Nachbearbeitungsbedarf besteht. Zudem arbeitet man bei Frame.io stetig an der Camera-to-Cloud-Funktion mit der man Foto und Videodaten direkt am Set auf Server laden kann, was immer mehr Kameras unterstützen. Dabei spielt, auch verursacht durch die KI-Diskussion, zunehmend die Sicherheit eine Rolle, weshalb man ein sogenanntes “Forensic Watermarking“ einführt. Dabei handelt es sich um ein unsichtbares aber nach Angaben des Herstellers untrügliches Wasserzeichen für die Originaldaten.