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Avid Media Composer: neue Version optimiert die Zusammenarbeit mit Pro Tools

Avid hat ein Update auf die neue Version seiner professionellen Videoschnittsoftware Media Composer jetzt veröffentlicht und integriert hier einige neue Funktionen, gerade auch um die Zusammenarbeit von Video- und Audio-Postteams zu verbessern.

Ab sofort lassen sich Media Composer-Sequenzen direkt in Pro Tools exportieren. DafĂŒr lassen sich komplette Sequenzen mit Video-, Audio- und Metadaten komprimieren und alles in einer .PTX-Exportdatei kombinieren, die sich dann direkt in Pro Tools öffnen lĂ€sst. Dadurch sollen Teams Projekte schneller abschließen können und sowohl Zeit- wie Produktionsaufwand gespart werden. Avid spricht hier vom „ersten Schritt“ zur Bereitstellung kollaborativer Workflows zwischen Media Composer und Pro Tools. FĂŒr die Zukunft ist hier also wohl eine noch weitere Ausweitung des kollaborativen Workflows geplant. Der neue Media Composer bietet nun eine vollstĂ€ndige UnterstĂŒtzung fĂŒr Avids ebenfalls neu gestaltetes Audio-Interface MBOX Studio. Damit sollen Editoren weitere Lösung fĂŒr Aufnahmen, Punch-Ins und Mehrkanal-Monitoring von Sequenzen in bis zu 7.1-Surround-Sound an die Hand gegeben werden.

Avid Media Composer - die neuen Funktionen vorgestellt

Daneben hat Avid nach eigener Aussage die Medienverwaltung des Media Composers optimiert. So sollen sich nun das erneute VerknĂŒpfen von Medien einfacher gestalten und auch das Auffinden von zuvor verknĂŒpften Dateien nun besser gelingen. DafĂŒr lassen sich jetzt Inhalte lassen innerhalb des „Relink“-Fensters lokalisieren, um unterbrochene Pfade wiederherzustellen. Anhand der verbesserten BenutzeroberflĂ€che generiert die Software nun auch Standard-Bins und bietet VorschlĂ€ge, um einen neuen Benutzer durch die Projekteinrichtung zu fĂŒhren. Das soll gerade Neulingen mit dem Programm den Einstieg erleichtern. Durch die direkte Integration von Enterprise-Bearbeitungstool und die Avid Nexis-Edge-Lösung wird dann auch die Zusammenarbeit in Teams weiter vorangetrieben. Die neue Integration soll es gerade Redaktionsteams erlauben, besser an Projekten zusammenzuarbeiten, wĂ€hrend sie in Postproduktionsumgebungen aus der Ferne arbeiten. DafĂŒr nutzt die Software dann nach Entwickleraussage einen „innovativen Proxy-Workflow“. Auf diese Weise kann mit nur einem Klick nahtlos zwischen hochauflösenden und Proxy-Inhalten wechseln, ohne dass eine erneute VerknĂŒpfung erforderlich ist.

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Der Avid Media Composer arbeitet jetzt nahezu nahtlos mit Pro Tools zusammen und erlaubt es komplette Projektdateien aus der Schnittsoftware zu ĂŒbernehmen.

Durch die ebenfalls neue Multiplex-IO-Funktion im Media Composer sind dann auch bis zu 10 aktive I/O-Plug-Ins gleichzeitig machbar, wodurch die Ausgabe an mehrere Streaming-Plattformen und -GerĂ€te ĂŒber SRT (Secure Reliable Transport), NDI und jede angeschlossene und unterstĂŒtzte E/A-Hardware realisierbar ist. Auch das soll das Zusammenarbeiten aus der Ferne weiter verbessern. Die neu Programmversion des Media Composers steht ab sofort zum Download bereit. Die Standardversion kostet neu 229 Euro. Die Ultimate-Fassung bekommt man fĂŒr 479 Euro in der Jahreslizenz.

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Blender ist ein mĂ€chtiges Compositing- und Effekt-Werkzeug und fĂŒr Linux, Mac sowie Windows 11 erhĂ€ltlich. Die Software ist seit vielen Jahren fest etabliert und zeichnet sich auch fĂŒr große Filmproduktionen verantwortlich. Blender ist komplett kostenfrei, da Open Source und bietet seit geraumer Zeit auch ein speziell angepasstes Layout, nur fĂŒr den Videoschnitt. Wie gelingt also das Editing mit dieser Compositing-Software – taugt das?

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