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Honor Magic4 Pro: mit OLED-Display, optischem Zoom und Log-Video-Modus

Das chinesische Unternehmen Honor ist bekanntermaßen spezialisiert auf „smarte“ GerĂ€te. Die Sperrspitze des Portfolios stellen dabei Smartphones, wobei das Magic4 Pro hier das neue Flaggschiff fĂŒr 2022 ist. Wie schon Sony beim Xperia 1 IV kann auch das Magic4 Pro unter anderem mit einem optischen Zoom aufwarten.

Display und GehÀuse
Das Magic4 Pro nach IP68-Standard vor Wettereinwirkungen gefeit, setzt auf ein 6,81 Zoll großes OLED-Display und kommt damit auf Abmessungen von 7,44 x 16,36 x 0,915 Zentimeter und wiegt rund 215 Gramm. Die native Auflösung liegt hier bei 2848 x 1312 Pixeln, was zu einer Pixeldichte von hohen 460 ppi sorgt. Wie hell es wird, nennt der Hersteller nicht, erwĂ€hnt aber, dass sich die Bildwiederholfrequenz auf bis zu 120 Hertz einstellen lĂ€sst. Dabei kann das Magic4 Pro anhand des Bildprozessors Zwischenbilder berechnen und in SDR gefilmtes Material nachtrĂ€glich in HDR wandeln. Den DCI-P3-Farbraum soll das Panel zu 100 Prozent darstellen können und zudem eine Farbgenauigkeit von Delta E weniger 0,5 versprechen. DafĂŒr wird jedes Display von Werk kalibriert und ist zudem fĂŒr HDR10(+) sowie IMAX Enhanced zertifiziert.

Honor Magic4 Pro

Kamerasystem und Magic-Log
Das Honor Magic4 Pro setzt auf ein Dreifach-Kamera-Modul in kreisförmiger Anordnung. Links oben gibt es ein Weitwinkelobjektiv mit einem 1,156-Zoll-Sensor fĂŒr 50 Megapixel und F1.8. Oben rechts sitzt das Ultraweitwinkelobjektiv mit einem 1,25-Zoll großen Sensor, ebenfalls 50 Megapixel Auflösung und einer LichtstĂ€rke von F2.2. Hier verspricht Honor ein Sichtfeld von 122 Grad. In der Mitte platziert Honor das Periskop mit Telezoom fĂŒr eine 3,5-fache optische VergrĂ¶ĂŸerung mit einer Auflösung von 64 Megapixeln. Eine digitale VergrĂ¶ĂŸerung ist ĂŒbrigens fĂŒr 100-fach machbar, aber logischerweise mit QualitĂ€tsverlust behaftet. Ein zusĂ€tzlicher ToF-Sensor (Time-of-Flight) erfasst Tiefeninformationen fĂŒr die Bokeh-Darstellung und mehr.
Die Hauptkamera bietet eine Stabilisierung von OIS und EIS und filmt zudem in 4K 60p. Dazu lĂ€sst sich hier „Magic-Log“ als eigenes Log-Format einstellen. Im Magic-Log-Pro-Modus sollen mehr Originaldetails und Informationen zum Dynamikbereich erhalten bleiben, womit man dann in der Nachbearbeitung flexibler ist. Honor spricht dabei von einer „Rec.709 Restore LUT“, die exklusiv fĂŒr das Honor Magic-Log entwickelt wurde und das Videoformat von Log in das gĂ€ngige Rec.709-Format umwandeln kann. Auf der Grundlage dieser Eigenschaft soll Magic-Log eine subtilere Farbkorrektur vornehmen lassen.

honor magic4 pro back gr web

Wie schon das Sony Xperia 1 IV bietet das Honor Magic4 Pro ein optisches Zoom-Objektiv auf der RĂŒckseite, hier mittig platziert. Da es bereits Ende Mai auf den deutschen Markt kommen soll, wird es wohl noch vor dem Sony-Smartphone das erste erhĂ€ltliche Smarpthone mit integriertem Periskop-Objektiv sein.

Prozessor, Akku und Speicherausstattung
Honor nutzt fĂŒr das Magic4 Pro einen Snapdragon 8 Gen 1 Hautprozessor gekoppelt mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer maximalen, internen Speicherausstattung von 256 Gigabyte. Das Smartphone bietet 5G-KonnektivitĂ€t, WiFi 802.11 sowie Bluetooth 5.2 und nutzt das eigene Magic UI 6.0 als Betriebssystem, das aber auf Android 12 aufbaut. Angeschlossen wird das Smartphone via USB-C, worĂŒber man dann auch denn 4600 mAh großen Akku auflĂ€dt. Diesen kann man aber auch kabellos mit einer entsprechenden Ladestation mit Energie versorgen. Das Laden ist dabei mit bis zu 100 Watt machbar. Eine separate Kopfhörerbuchse fĂŒr 3,5 Millimeter gibt es nicht.

honor magic4 pro front back side web

Das Honor kommt mit einem 6,81 Zoll großen OLED-Panel mit besonders hoher Farbtreue und von Werk kalibriert.

VerfĂŒgbarkeit
Das Honor Magic4 Pro wird Ende Mai erscheinen und rund 1100 Euro kosten. Es wird wie erwĂ€hnt mit ausschließlich einer Speicheroption von 8 GB RAM und 256 Gigabyte Festspeicher zu haben sein.

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