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Sony FDR-AX43A: leicht verbesserter Handycam-Camcorder fĂŒr 4K-Einsteiger

Totgesagte leben ja bekanntlich lĂ€nger, oder stehen irgendwann sogar wieder von den Toten auf? Ganz so verhĂ€lt es sich mit dem neu angekĂŒndigten Camcorder von Sony leider nicht. Der neue FDR-AX43A ist in technischer Hinsicht hinlĂ€nglich bekannt, handelt es sich hier doch nur um ein leichtes „Facelifting“ des 4K-Einsteiger-Camcorders FDR-AX43 aus dem Jahre 2020.

UPDATE - 12. April 2022
Sony hat auf unsere Anfrage hin bestÀtigt, dass das Display des AX43A dem des AX53 entspricht.

Meldung vom 08. April 2022
Um es gleich vorwegzunehmen: Wer jetzt auf ein "Revival" des Camcorder gehofft hatte, dĂŒrfte beim Weiterlesen dieses Textes sicherlich enttĂ€uscht sein. Bereits vor gut zwei Jahren kam schon die AnkĂŒndigung des AX43 (ganz nebenbei, zur eigentlichen HauptankĂŒnidung der ZV-1) ĂŒberraschend, da man nicht wirklich damit gerechnet hatte, dass Sony nochmals in den Camcorder-Markt "investiert". Der Blick auf die technischen Daten und allein schon die Produktbezeichnung machten dann aber schnell klar, dass es sich beim AX43 um eine etwas abgespecktere Variante des grĂ¶ĂŸeren AX53 (aus 2016!) handelt. Und auch beim AX43A macht Sony jetzt keine Optimierungen beim Sensor. Dieser ist genau gleich wie beim AX43, was bedeutet, dass auch hier maximal 4K – sprich UHD mit 25p machbar sind. Das Nachfolgemodell des FDR-AX43 ist lediglich beim LC-Display verbessert und liefert hier nun eine Auflösung von 921.600 Bildpunkten.

Sony FDR AX43A front open web

Der Sony FDR-AX43A ist eine leicht ĂŒberarbeitete Variante des FDR-AX43 aus 2020 und kommt jetzt mit einer doppelt so hohen Display-Auflösung. Apropos: Ein Testvideo zum Sony FDR-AX53 haben wir seinerzeit hier veröffentlicht.

Damit entspricht dieses nun laut Sony dem Display des „FDR-AX60“. Bei letzterem dĂŒrfte es sich wohl um das interenationale Modell des FDR-AX53 handeln, so unsere Mutmaßung, denn bekannt ist uns der Camcorder nicht. Trotzdem stimmt die native Display-Auflösung des AX43A mit der des AX53 (hier im Test) ĂŒberein. Entsprechend sicher kann man sich also wohl sein - wir haben trotzdem einmal direkt bei Sony nachgefragt. Wir warten noch auf die Antwort.
Damit zeigt das Display des FDR-AX43A dann also doppelt so viele Bildpunkte als das des AX43. Alle anderen Spezifikationen sind identisch. Bedeutet: Auch hier gibt es den rĂŒckseitig belichteten 1/2,5 Zoll Exmor R CMOS-Sensor mit effektiven 8,29 Megapixeln Auflösung. Damit erreicht der Camcorder ebenfalls eine maximale Videoauflösung von 3840 x 2160 Pixeln mit 24p und 25p bei 100 Mbit/s. In Full-HD macht der AX43A 50p und zeichnet mit 50 Mbit/s auf. Aufzeichnungsformat ist XAVC S als MPEG4-AVC mit H.264-Kodierung. Als Speichermedium dient eine SDHC-Karte. Full-HD wird auf Wunsch auch in AVCHD aufgenommen. FĂŒr die Bildverarbeitung ist Sonys BIONZ X Bildprozessor verantwortlich. Alle weiteren technischen Details kann man dann in unserer News zum FDR-AX43 weiterlesen. Sony erwĂ€hnt dann noch, dass der FDR-AX43A „sowohl mit den Bildschirmschutzfolien PCK-LS30W und PCK-LS1EM als auch mit Imaging Edge Mobile und Playmemories Home kompatibel“ ist.

Sony FDR AX43A side web

Auch bein AnschlĂŒssen und Speicherkartenformat entspricht der FDR-AX43A dem VorgĂ€ngermodelle FDR-AX43.

Der Sony FDR-AX43A soll laut Produktseite „In KĂŒrze lieferbar“ sein. Zu welchem Preis, nennt der japanische Hersteller noch nicht. Das VorgĂ€ngermodell wurde vor gut zwei Jahren zu einem UVP von 699 Euro eingefĂŒhrt. Mehr dĂŒrfte wohl auch die neue Modellvariante nicht kosten.

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