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Magix Vegas 19: mit BRAW-Unterstützung und neuen Spurfunktionen

Magix hat Version 19 von Vegas Edit, Vegas Pro und Vegas Post vorgestellt. Mit dabei ist unter anderem der Blackmagic-RAW-Support (BRAW) sowie dezente Funktionserweiterungen.

Auf der derzeit noch sehr undurchsichtigen Produktseite mit ihrem Misch aus englischen und deutschen Textpassagen durchzusteigen, ist zwar eine Kunst für sich, was wir aber herausfiltern konnten, ist Folgendes: Magix Vegas 19 kommt ab sofort auch mit dem BRAW-Format (neben dem schon lange verfügbaren RED RAW) zurecht. Laut Produktseite befindet sich die Funktion aber noch im Beta-Status, dürfte bedeuten, dass die Entwickler nicht ausschließen können, dass es hier noch zu Problemen kommen könnte. Die verbesserte AI-Komponenten der Software soll indes für ein noch besseres Einfärben von Schwarz-Weiß-Szenen sorgen und über die erweiterten Farbräder und RGB-Farbkurven soll man nun helle und dunkle Bereiche sowie Einzelfarben im Clip noch effizienter korrigieren und sein Footage insgesamt noch ausgewogener „graden“ können.

Das ist neu in Magix Vegas 19

Magix optimiert also das vor einiger Zeit eingeführte, neue Farbkorrektor-Tool in Vegas Pro weiter. Insgesamt hat Vegas bereits in der Standard-Variante Vegas Edit 19 insgesamt 40 Look-LUTs sowie 20 Kamera LUTs zu bieten, womit sich dann das eigenen Log-Material umfassend anpassen lassen soll. Neu sind wohl auch die sogenannten „Adjustment Tracks“, also anpassbare Spuren, die es erlauben sollen alle genutzten Effekte auf darunter liegenden Spuren gesammelt anzuwenden. Vegas Pro bot aber schon immer die Spur-Effekt-Option, entsprechend ist das sicherlich eine Vereinfachung in diese Richtung. Eine neue Szenenerkennung soll übrigens dabei helfen veränderte oder bearbeitete Szenen automatisch zu erkennen, um den Schnitt zu beschleunigen. Lediglich in Vegas Pro und Vegas Post gibt es noch die neue Text-to-Speech-Funktion.

magix vegas 19 screen web

Die neuen Adjustment-Tracks in Vegas 19 erlauben das Anpassen von Effekten für mehrere Spuren in einem Rutsch.

Hier kann man sich geschriebene Texte für Kommentare von einer virtuellen Sprecherstimme vorlesen lassen. Vegas Edit 19 bietet darüber hinaus den Zugriff auf 20 freie Stock-Content-Medien pro Monat und eine Mobile-to-Timeline-Speicher von 20 Gigabyte für den Austausch von Medien mit iOS- und Android-Smartphones. Ab Vegas Pro 19 bekommt man dann noch Vegas Stream (fürs Live-Streaming) sowie die Audio-Software Sound Forge Audio Studio mit dazu. Daneben erhält man hier Zugriff auf das Boris FX Primatte Studio für erweiterte Chroma-Keying-Funktionen. Der Mobil-to-Timeline-Speicher ist hier dann 50 Gigabyte groß und man hat unbegrenzten Zugriff auf die Royalty-Stock-Medien im HD-Format. Die am besten ausgestattete Programm-Version namens Vegas Post hat den Umfang von Vegas Pro und kommt zusätzlich noch mit Vegas Effects (Effektsoftware) sowie Vegas Image (Bild- und Fotobearbeitung). Außerdem gibt es hier 100 Gigabyte Mobile-to-Timeline-Speicher sowie den unbegrenzten Zugriff auf die Stock-Medien, allerdings im 4K-Format.

magix vegas royalty stock footage web

Vegas 19 bietet jetzt Zugriff auf Royalty-Stock-Medien. Ab Vegas Pro 19 unbgrezent pro Monat im HD-Format. Ab Vegas Post 19 unbegrenzt im 4K-Format.

Auch Vegas Effects unterstützt dann jetzt übrigens das BRAW-Format und hat zudem eine neue Proxy-Medien- und Timeline-Cache-Funktion, wodruch sich rechenintensives Footage flüssiger darstellen lassen soll. Vegas Edit 19, Vegas Pro 19 und Vegas Post 19 sind ab sofort verfügbar. Die Neupreise liegen bei 249 Euro, 399 Euro und 599 Euro. Wer von der Vorversion upgradet, zahlt 119 Euro, 199 Euro und 299 Euro. Daneben gibt es auch noch eine Abo-Option mit Suffix „365“ angehängt. Hier zahlt man dann 20 Euro, 35 Euro oder 45 Euro pro Monat. Mit der Jahres-Abo-Variante fährt man natürlich günstiger und zahlt umgerechnet 13 Euro, 20 Euro und 30 Euro pro Monat.

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