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DJI Mini SE: Einsteiger-Drohne mit bekanntem Sensor in bekanntem Gehäuse

Der Drohnen-Marktführer DJI hat mit der Mini SE ein neues Einsteiger-Modell vorgestellt, das quasi einen Hybrid aus der ersten DJI Mini sowie der Mini 2 (Test hier) darstellt.

Vorab: Die DJI Mini SE ist für den deutschen Markt noch nicht angekündigt, sondern bislang nur in den USA, Russland, Südamerika und Südostasien verfügbar. Man kann aber wohl stark davon ausgehen, dass auch die Veröffentlichung für den europäischen Markt bald bevorsteht. Was also ist die DJI Mini SE? Im Prinzip eine Kombination aus der aktuellen DJI Mini 2 sowie der 2019 aussortierten DJI Mavic Mini. Das Gehäuse übernimmt die Mini SE von der aktuellen, teureren Schwester. Das technische Innenleben erbt sie indes vom in die Rente geschickten Mavic-Brüderchen. Bedeutet: Die DJI Mini SE ist genau so kompakt wie die Mini 2 und kommt damit auf Abmessungen (gefaltet) von 13,8 x 8,1 x 5,8 Zentimeter sowie ausgeklappt auf 15,9 x 20,3 x 5,6 Zentimeter (ohne Propeller), bei einem Gewicht von 249 Gramm.

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Die DJI Mini SE ist die neue Einsteigerdrohne des chinesischen Herstellers und ab sofort auch in den USA verfügbar. Vermutlich dürfte damit auch die Ankündigung für Europa nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Damit bleibt sie dann auch unter der 250-Gramm-Marke, die in vielen Ländern, sobald sie überschritten wird, schärfere Fluggesetze nach sich zieht. Entsprechend darf man die kleine Mini SE also ohne Führerschein und Piloten-Registrierung fliegen, muss aber ein Kennzeichen und eine Versicherung haben. Als Sensor dient der Mini SE ein 1/2,3 Zoll CMOS, der wohl aus der Mavic Mini übernommen ist und mit 12 Megapixeln und einer maximalen Auflösung von 2,7K bei 30p arbeitet. Alternativ filmt man in 1080p mit doppelter Bildrate. Die jeweils maximale Datenrate liegt dabei bei 40 Mbps. Gespeichert wird auf microSD-Speicher mit bis zu 256 Gigabyte. Zwar gibt es noch keine deutsche Produktseite, man kann die technischen Informationen aber auch über folgenden Link abrufen.

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Die DJI Mini SE steckt ganz offensichtlich im gleichen Gehäuse wie die Mini 2, kommt aber mit einem anderen Sensor.

Fliegt die Mini SE nach vorne, erreicht sie eine Geschwindigkeit von um die 50 km/h. Die maximale Steiggeschwindigkeit gibt DJI mit 14 km/h an. Der Gimbal der Drohne lässt sich wie von der Mini gewohnt über drei Achsen steuern. Die DJI Mini SE kommt mit einem 2600 mAh-Akku, der für 30 Minuten Flugzeit genügen soll. Die Drohne wird in den USA bereits für 299 US-Dollar verkauft, also schon deutlich günstiger, als die Mini 2, die aber auch 4K-Auflösung bietet. Die Ankündigung für Deutschland dürfte dementsprechend wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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Auch die DJI Mini SE steuert man über den Controller, der unten das Smartphone für die App und Flugvorschau aufnimmt.

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