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Nvidia RTX A2000: die bisher kompakteste Workstation-GPU

Nvidia hat im Rahmen der Siggraph 2021 seine bisher kleinste Workstation-Grafikkarte, die RTX A2000 vorgestellt. Sie rundet die Serie der RTX-A-GPUs A4000, A5000 und A6000 nach unten hin ab.

Das „Low-Profile-Design“ prädestiniert die A2000 dann natürlich gerade für den Einsatz in besonders kompakten Workstation-Systemen. Sie ragt in ihrer Breite über zwei Slots, ist dafür aber deutlich kürzer als ihre größeren Geschwistermodelle und nutzt PCIe 4.0 x16 im Steckplatz. Neben dem Low-Profile-Bracket (also der Halterung für die Grafikkarte) lässt sie sich mit Hilfe eines herkömmlichen ATX-Brackets auch in ein ATX-Gehäuse integrieren. Die RTX A2000 arbeitet mit 3328 Cuda-Cores und will 8 Teraflops an Grafikleistung erreichen können. Sie kommt mit sechs Gigabyte GDDR6 Videospeicher, der über ein 192 Bit breites Speicherinterface angebunden ist und mit 6001 Megahertz Tatkfrequenz rechnet. Videoanschlüsse gibt es für viermal Mini DisplayPort 1.4. Das Gewicht der Grafikkarte liegt je nach genutztem Bracket zwischen 294 ung 306 Gramm.

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Die RTX A2000 ist die bisher kleinste Workstation-GPU von Nvidia und eignet sich damit natürlich gerade für sehr kompakte Rechner-Systeme.

Der maximal Stromverbrauch, sprich die TDP, soll maximal 70 Watt betragen. Die Zielgruppe für die Nvidia RTX A2000 sieht der Hersteller im Bereich Physik-Simulationen, bei Renderings, KI-Berechnungen sowie für Ingenieure, Architekten oder auch Künstler. Gerade letzteres ist natürlich ein sehr breit auslegbares Fachgebiet.

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Die Nvidia RTX A2000 (ganz links) im Vergleich mit der RTX A4000, RTX A5000, und RTX A6000.

Die Nvidia RTX A2000 soll in Rechnern von Asus, Boxx Technologies, Dell, HP und auch Lenovo ab Oktober zum Einsatz kommen. Sie wird aber auch global einzeln vertrieben werden. Einen Preis nennt der Hersteller aber noch nicht.

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