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Samsung Odyssey Neo G9: Mini-LED-5K-Monitor mit 49 Zoll und 2000 nits

Samsung spendiert dem Odyssey G9 aus dem Vorjahr mit dem „Neo G9“ namensgebend eine verbesserte Variante und packt hier nun eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung in den ultrabreiten Monitor, was für noch mehr Helligkeit sorgt.

Der Odyssey Neo G9 arbeitet wie sein Vorgänger mit nativen 5120 x 1440 Pixel auf einer Bildgröße von 49 Zoll im 32:9 Format und bietet einen besonders engen Curved-Radius von 1000R. Die maximale Bildwiederholrate liegt bei bis zu 240 Hertz, die Reaktions bei 1 Millisekunde (GtG), was den Monitor natürlich gerade für Gamer interessant machen soll. Neu ist der Umstieg auf eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die neben einer sehr hohen kurzzeitigen Helligkeit von bis zu 2000 cd/m² auch für insgesamt 2048 dimmbare Zonen auf dem Panel sorgt, womit der Neo G9 ein deutlich feineres Local Dimming erlaubt. Das dynamische Kontrastverhältnis soll gar bei 1.000.000:1 betragen, was für ein LC-Display ein extrem hoher Wert wäre, aber auch nur bei HDR gilt und damit ebenfalls nur partiell und kurzzeitig erreichbar sein dürfte.

Samsung Neo G9

Die typische Leuchtdichte des VA-Panels liegt beim Samsung indes bei 420 nits. Die Mini-LED-Technologie basiert dabei auf zahlreichen kleinen Leuchtdioden, die 1/40 der Höhe vorheriger Samsung LEDs erreichen. „Anstelle einer Linse zur Lichtstreuung und eines Gehäuses ist jede Mini-LED mit einer hauchdünnen Mikroschicht überzogen. Eine feine und präzise Steuerung der dicht aneinander liegenden Leuchtdioden wird durch die Quantum Matrix-Technologie ermöglicht.“, erklärt Samsung. Die Farbtiefe liegt wie beim Vorgänger-Modell bei 10 Bit, mit einer DCI-P3-Darstellung von 95 Prozent. Die Anschlussleiste gleicht sich dann ebenfalls. So gibt es zweimal DisplayPort 1.4 und einmal HDMI, jetzt aber HDMI 2.1 anstatt HDMI 2.0. Dazu kommen noch drei USB-Schnittstellen und ein Kopfhörerausgang. Der Monitor lässt sich schwenken, drehen und in der Höhe verstellen.

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Samsung verbessert seinen Odyssey G9 aus 2020 und packt in den neuen Neo G9 eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung für eine Spitzenhelligkeit von bis zu 200 nits.

Der Samsung Odyssey Neo G9 ist zu Nvidia G-SYNC kompatibel und unterstützt Adaptive Sync über DP1.4, HDMI sowie AMD FreeSync Premium Pro. Er ist ab dem 09. August für 2539 Euro zu haben. Ab dem 29. Juli kann man ihn bereits vorbestellen. Im Vergleich zum G9 (bei Marktstart 1729 Euro) ist er damit deutlich teurer, was aufgrund der Mini-LED-Technik aber nicht weiter verwundert.

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Der Samsung Odyssey Neo G9 ist mit 49 Zoll besonders breit und bietet damit eine Bildfläche von zwei 27 Zoll Monitoren. Durch die Display-Krümmung soll zudem die Immersion verbessert sein.

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