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Adobe Premiere Pro: überarbeitete Bedienoberfläche für besseren Im- und Export

Adobe will die Oberfläche von Premiere Pro den neuen Gegebenheiten anpassen und den Einstieg in die Software damit leichter machen.

Die Beta-Phase der letzten Wochen hat es schon angedeutet: Neu ist der Import Mode, der den Adobe in der Public Beta bereits gezeigt hat. Schon beim Import gibt es ein neues Fenster mit dem man besser die Medien vorsortieren und gemeinsam ins Projekt importieren kann. Dabei darf man auch mehrere Medien aus verschiedenen Ordnern als Favoriten markieren und somit gemeinsam importieren. Ideal ist dies zum Beispiel, wenn man Material aus verschiedenen Projekten für einen Zusammenschnitt aussuchen und direkt in eine gemeinsame Timeline legen möchte. Über das gleiche Importfenster kann man aber auch jederzeit neues Material in ein vorhandenes Projekt importieren. Zudem hat Adobe die Menüzeile komplett überarbeitet und entschlackt.

Premiere Pro Beta New Import Workflow

Mit dem neuen Import-Fenster kann man aus mehreren Ordnern Favoriten einsammeln und dann gemeinsam importieren.

So findet man nun die auf verschiedene Arbeitsschritte optimierten Workspaces-Oberflächen hinter einem Piktogramm auf der rechten Seite. Direkt daneben erreicht man nun die Schaltfläche für die Vollbild-Vorschau. In der Menüleiste bietet die Oberfläche ansonsten nur noch den Import, Schnitt und Export an.

Premiere Pro Beta New Import List View

Die Liste der zu importierenden Clips zeigt die neue Listenübersicht.

Apropos Export: Hier haben die Entwickler am meisten gemacht, denn sie gehen davon aus, dass die meisten mit den vielen Einstellungen überfordert sind. Entsprechend hat das neue Export-Fenster nun vorgefertigte Exporteinstellungen für YouTube, Vimeo, Twitter und Facebook. In diesen vorgefertigten Export-Profilen kann man bereits einstellen, wie das Video veröffentlicht werden soll. Zudem kann man gleich mehrere für verschiedenen Plattformen optimierte Videodateien berechnen lassen. Wer dennoch mehr einstellen will, kann sich auch in einem dahinter liegenden Preset-Manager austoben. Hier darf man auch eigene Profile anlegen und den Videoplattformen zuordnen. Insofern gibt es nun auch im Quick-Export die Möglichkeit die eigenen Einstellungen zu erreichen. Das neue Fenster soll den Media Encoder auf Dauer offensichtlich überflüssig machen, denn auch Funktionen wie das Einbinden von Effekten für den kompletten Export bietet das neue Export-Menü. Dennoch wird man auch weiterhin über den Media Encoder arbeiten können.

Premiere Pro Beta New Export Preset Dropdown

Der Preset Manager soll die Verwaltung eigener Vorlagen erleichtern.

Wer mehr erfahren will, kann an der nächsten „Engineering Hour“ von Adobe teilnehmen, die am Donnerstag, 24. Juni um 17.00 Uhr stattfindet. Hier hat man die Chance das Team hinter Premiere Pro zu treffen und nicht nur das neue Interface zu sehen, sondern auch allgemeine Fragen zum Schnittprogramm loszuwerden.

Premiere Pro Beta New Export Workflow

Mit dem neuen Exportfenster kann man gleichzeitig verschiedene Videodateien aus dem Projekt herausrechnen lassen.

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