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Leitz Phone 1: Leica-Smartphone mit 1 Zoll Sensor für Japan

Erstmal nur für den japanischen Markt, hat Leica aktuell das „Leitz Phone 1“ mit einem 1-Zoll-Sensor vorgestellt.

Das Design-Smarpthone orientiert sich von der technischen Ausstattung an dem rund vor einem Monat in Japan vorgestellten Aquos R6, das ebenfalls mit einer einer 1-Zoll-Leica-Kamera arbeitet, setzt aber auf einen eigenen Look und kommt mit mehr Speicher und Zubehör. Leica nutzt beim Leitz Phone 1 nur eine Kamera, die noch mit einem Tiefensensor arbeitet, was angesichts der heutigen Tripple- und Quad-Kamera-Trends eher ungewöhnlich erscheint. Entsprechend gibt es hier kein Makro- oder Tele-Modul sondern nur eine Ultraweitwinkel-Linse mit Brennweite 19 Millimeter (nach KB) und einer Lichtstärke von F1,9. Der Sensor arbeitet mit 20 Megapixeln und soll mit seiner Größe von 13,2 x 8,8 Millimetern trotzdem eine hohe Bildqualität versprechen. Das verwendete Leica-Summicron-Objektiv setzt dafür auf eine optische Konstruktion aus sieben Linsen mit asphärischen Elementen.

Das Leica Leitz Phone 1 wurde exklusiv in Japan vorgestellt. Im Video sieht man ein kurzes Hands-On eines Besuchers direkt von der Produktpräsentation

Die kleine Frontkamera kann hier übrigens nicht mithalten: Sie arbeitet nur mit einem 1/2,55 Zoll großen Sensor und kommt auf 12,6 Megapixel bei einer Lichtstärke von F2,3. Das Display des 6,6 Zoll großen Smartphones zeigt eine Helligkeit von maximal 2000 nits und setzt dafür eine neue Pro-IGZO-OLED-Technik. Die native Auflösung liegt hier bei 2730 x 1260 Pixel. Die Bildwiederholrate soll bis zu 240 Hertz erreichen. Wie man auf den (leider nur sehr gering aufgelösten) Produktfotos erkennen kann, ist das Display an den Rändern dabei leicht gebogen. Wie sich das auf die Bedienung auswirkt, kann man nur in der Praxis beurteilen. Als Prozessor nutzt das Leitz Phone 1 den flotten Qualcomm Snapdragon 888 und bietet gleich 12 Gigabyte LPDDR5 RAM sowie 156 Gigabyte UFS 3.1 Flash-Speicher. Das kann sich sehen lassen.

Leitz Phone 1 front web

Das Leica Leitz Phone 1 wurde bislang nur exklusiv für Japan vorgestellt. Es bietet einen 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixel und arbeitet mit dem derzeit schnellsten Qualcomm-Prozessor Snapdragon 888.

Der integrierte Speicher ist damit doppelt so groß wie beim angesprochenen Aquos R6 und lässt sich via MicroSDXC-Speicherkarte um bis zu 1 Terabyte erweitern. Die weiteren Ausstattungsmerkmale sind unter anderem Wi-Fi 6, Bluetooth, NFC und eine mobile Netzverbindung für bis zu 5G. Als Betriebssystem setzt Leica auf Android 11 und spendiert dem Leitz Phone 1 einen 5000 mAh großen Akku. Besonders ist am Leica-Smarpthone zudem eine Benutzeroberfläche im speziellen Leica-Design. Für das Entsperren der Oberfläche nutzt Leica einen großen Ultraschall-Fingerabdruckssensor direkt unter dem Display.

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Das Leica Leitz Phone 1 kommt mit einer Schutzhülle im Leica-Design und einem Objektivdeckel.

Das Leitz Phone 1 kommt auf Abmessungen von 16,2 x 7,4 x 0,95 Zentimeter und wiegt rund 212 Gramm. Es ist nach IP68-Standard vor Staub und Spritzwasser geschützt und besitzt eine USB-C-Schnittstelle sowie einen Kopfhöreranschluss für 3,5 Millimeter Klinke. Das Smartphone ist derzeit exklusiv für den japanischen Markt gedacht und dort für umgerechnet 1400 Euro zu haben.

Thumbnail Sigma fpL 1920

Die derzeit kleinste Vollformatkamera hat Sigma generalüberholt und mit einem höherauflösenden Sensor ausgestattet. Die Sigma fp L ist damit eine Hybridkamera für filmende Fotografen oder fotografierende Filmer. Hier gibt´s den Praxis-Test.

Quelle: digitaleyes.de / softbank.jp / blogos.com (via leica.jp)

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