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Sony Xperia Pro: HDMI-Vorschau-Smartphone kommt nach Deutschland

Nachdem Sony das Xperia Pro bereits in Japan und den USA veröffentlicht hat, bringt man das Smartphone fĂŒr Filmemacher nun auch nach Deutschland. Der Clou: Man kann das Mobiltelefon als HDMI-Vorschaumonitor fĂŒr die Kamera nutzen.

Das Xperia PRO ist das erste Smartphone mit einem dedizierten HDMI-Eingang., was bedeutet, dass man zur Übertragung von Videos in Echtzeit ĂŒber eine 5G-Datenverbindung, das Smarphone eine andere Kamera mit einem HDMI-Ausgang anschließen. Sony fĂŒhrt hier logischerweise eine eigenen Alpha-Kameraserie an – die Ausgabe funktioniert aber auch mit jeder anderen HDMI-fĂ€higen „Filmerkiste“. Das Xperia Pro kann dabei ĂŒber die vorinstallierte Funktion „Externer Monitor" als 6,5 Zoll (16,5 cm) 4K OLED-Monitor genutzt werden. Es bietet dafĂŒr eine native Auflösung von 3840 x 1644 Pixel im 21:9-Format. Über die Helligkeit macht Sony keine Angaben. Der DCI-P3-Farbraum wird zu 100 Prozent dargestellt und BT.2020 beherrscht das Smarpthone ebenso. Via HDMI sind folgende Auflösungen und Einstellungen machbar: YCbCr 4:2:2 8bit / RGB 8bit), 3840x2160 (60p/30p/24p), 1920x1080 (60p/30p) , 1280x720 (60p), 720x480 (60p), 640x480 (60p). Die Funktion „Externer Monitor" verfĂŒgt zudem ĂŒber eine Bildschirmsperrfunktion, Bildschirmhelligkeitsanpassung, Zoomfunktionen, einstellbare Gitterlinien und weitere Features. Mit dem Creator-Modus „powered by CineAlta" und einem speziell kalibrierten D65-Weißpunkt soll es die Farbwiedergabe der professionellen Farbmonitore von Sony erreichen. Die technischen Details dazu hier.

Sony Xperia Pro

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Das Sony Xperia Pro lĂ€sst sich nicht nur zum Filmen nutzen, sondern auch als 6,5 Zoll großer UHD-OLED-Vorschaumonitor fĂŒr die Kamera. Angeschlossen wird es dabei via HDMI.

Mit Hilfe eine Streaming-Dienstets kann das Xperia PRO Videoinhalte von einer am HDMI-Eingang angeschlossenen Kamera dann auch direkt an einen RTMP-Stream-Server oder direkt auf Social-Media-Plattformen live streamen. Eine kabelgebundene Ethernet- oder USB-Verbindung erhöht dabei die Geschwindigkeit und StabilitĂ€t der Übertragung von Bilddateien zwischen dem Xperia Pro und der Kamera. In Kombination mit einer Alpha-Kamera lassen sich die Dateien auch direkt automatisch auf einen FTP-Server ĂŒbertragen. So mĂŒssen Inhalte nicht mehr manuell ĂŒbertragen werden. Die fĂŒr das Xperia PRO entwickelte „Network Visualizer"-Funktion soll dabei eine leicht verstĂ€ndliche Visualisierung des Signalempfangsstatus, der Kommunikationsmethode und der -geschwindigkeit des GerĂ€ts erlauben, um Kameraleuten zu helfen, den besten Ort fĂŒr eine Live-Übertragung zu finden.

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Sony platziert an der GehÀuseseite des Xperia Pro eine frei belegbare Taste.

Damit wird dann auch der Empfangsstatus des verfĂŒgbaren 5G-Signals angezeigt. Seitlich am Smartphone platziert Sony eine frei belegbare Taste, auf die man dann etwa auch den „Network Visualizer“ legen kann. Das Xperia PRO verfĂŒgt ĂŒber die gleiche Kameratechnologie wie das Xperia 1 II. So gibt es auf der RĂŒckseite ein Weitwinkel-, Tele- und Ultraweitwinkel-Modul mit jeweils 12 Megapixel Auflösung und einer Brennweite von 16, 24 und 70 Millimeter. Die Optik kommt von Zeiss. Dabei gibt es verschiedene Look-Farbvoreinstellungen, eine 21:9-Filmaufnahme, 4K HDR in 24p, 30p, 60p und 120fps Zeitlupe sowie einen intelligenten Windfilter. Zudem kann es einen Echtzeit-Augenautofokus fĂŒr Menschen und Tiere und bietet eine RAW-Format-UnterstĂŒtzung.

Das Sony Xperia Pro ist nach IP65/68 wasser- und staubgeschĂŒtzt und auf der Vorderseite mit Corning Gorilla Glass 6 ausgestattet. Es bietet einen 4000 mAh Akku und nutzt als Prozessor den Qualcomm Snapdragon 865. Es kostet 2499 Euro und lĂ€sst sich ab sofort vorbestellen. Ausgeliefert wird bereits ab dem 10. Mai.