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Canon EOS-M 50 Mark II: Vlogging mit Systemkamera

Gezielt auf die BedĂŒrfnisse von Content Creatorn fĂŒr Social Media hat Canon seine Neuauflage der spiegellosen Systemkamera M 50 Mark II konzipiert. Die Kamera soll damit besonders Anwender ansprechen, die Aufsteiger vom Smartphone ansprechen.

Entsprechend ist die Kamera mit ihrem APS-C-Sensor mit 24,1 Megapixel-Sensor darauf ausgelegt als Webcam genutzt zu werden. Sensor und Bildprozessor (Digic 8) sind gegenĂŒber der auslaufenden M 50 unverĂ€ndert, doch die M 50 Mark II bietet nun einen sogenanntes "clean" HDMI-Signal – sprich ein Ausgangssignal ohne Einblendungen. So kann man die Kamera mittels HDMI-USB-Konverter am Rechner einsetzen oder einen Rekorder anschließen. Zudem lĂ€sst sie sich ĂŒber die kostenfreie EOS Webcam Utility Software via USB im Rechner als Webcam anwĂ€hlen.

Canon M50II 1

Als Zielgruppe im Blick hat Canon in erster Linie Filmer, die fĂŒr Social Media KanĂ€le produzieren.

Zudem unterstĂŒtzt sie die Kennung fĂŒr Hochkant-Videos, so dass diese direkt in Socal-Media-KanĂ€len genutzt werden können. Dazu bietet sie die Kommunikation via Bluetooth und WLAN mit dem Smartphone an. Auch das Live-Streaming auf YouTube ist mit ihr möglich – allerdings setzt das die Einrichtung eines Kontos auf image.canon voraus. Zudem ist eine Uploadgeschwindigkeit von mindestens 6 Mbit/s nötig. Auf YouTube live streamen will benötigt zudem mindestens 1000 Abonnenten.

Canon M50II 2

NatĂŒrlich bleibt die M 50 Mark II dennoch auch eine Fotokamera.

Das Display auf der RĂŒckseite lĂ€sst sich kippen, ausklappen und drehen, so dass man sich bei Selfies selbst betrachten kann. Verbessert hat Canon den Autofokus der nun viermal empfindlicher sein und damit exakter arbeiten soll. Neu mit dabei ist der Dual Pixel CMOS-Autofokus mit Augen-Erkennung, was gerade bei Selfie gut sein dĂŒrfte. Allerdings arbeitet der Autofokus nur bis Full-HD-Auflösung in diesem Modus. Wer in 4K-Auflösung aufzeichnet muss ohne mit dem normalen Autofokus vorlieb nehmen. Wer hinter der Kamera steht kann ĂŒber das ansonsten unverĂ€nderte Touch-OLED-Display die Aufnahme starten.

Canon M50II 3

Wer Hochkant filmt bekommt nun die passende Kennung in der Videodatei, so dass die Dateien direkt hochgeladen werden können.

Damit auch der Ton stimmt hat die Kamera einen Mikrofoneingang (3,5 Millimeter-Klinke). Und damit man sich ohne Hektik vor die Kamera bewegen kann, gibt es nicht nur fĂŒr Fotos, sondern auch fĂŒr Videoaufnahmen einen Selbstauslöser. An die Kamera passen alle M-Mount-Optiken, wobei man bei der Videoaufzeichnung einen Crop-Faktor von 1,56 berĂŒcksichtigen muss, der alle Brennweiten etwas verlĂ€ngert. Die Canon EOS-M 50 Mark II wird es in einer schwarzen und einer weißen Variante ab dem 25. MĂ€rz geben. Die Kamera ohne Objektiv kostet 609 Euro (619 Euro/AT oder 589 CHF) zusammen mit dem EF-M 15-45 mm liegt die Kamera bei 729 Euro (739 Euro/AT oder 699 CHF). Noch nicht benannt ist der Preis fĂŒr ein zweites Kit bei dem dann auch noch das 55 – 200 mm Objektiv dabei sein soll. Geplant ist zudem ein Livestream und ein Vlogger-Kit.