YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Adobe Creative Cloud: Premiere Pro mit Szenenerkennung und Quick Export

Wie ├╝blich pr├Ąsentiert Adobe zur (dieses Jahr nicht stattfindenden) IBC neue Funktionen f├╝r seine Video-Kreativprogramme und setzt dabei auf Funktionen, die den Arbeitsablauf beschleunigen.

Eine Szenenerkennung hat man fr├╝her bei alten Bandaufzeichnungen ben├Âtigt, doch die vielen langen (aufgezeichneten) Konferenzen w├Ąhrend der Covid-19-Pandemie haben offensichtlich dazu gef├╝hrt, dass der Bedarf der automatischen Szenenerkennung nun wieder da ist. So kann man die Konferenzaufzeichnung nun automatisch aufteilen lassen und hat nicht nur einen besseren ├ťberblick sondern viel schneller die Umschnitte. Damit l├Ąsst sich eine Zusammenfassung nun deutlich z├╝giger zusammenschneiden. Gleichzeitig ist die Funktion aber auch daf├╝r gedacht, dass man einen bereits geschnittenen Film in die Timeline legen und f├╝rs Color Grading aufteilen l├Ąsst.

Adobe PremierePro SceneEditDetection MenuAndDialog

Die automatische Szenentrennung gewinnt wieder an Bedeutung, da zwar nicht auf Band aber auch digital inzwischen komplette Liveveranstaltungen aufgezeichnet werden, die dann eben doch nachbearbeitet werden m├╝ssen. 

Damit der Export schneller und mit weniger Vorwissen funktioniert hat Adobe in die obere rechte Ecke der Oberfl├Ąche nun ein Schaltfl├Ąche integriert ├╝ber die man direkt zu Export-Voreinstellungen kommt. Dabei klappt ein Quick-Export-Men├╝ auf, in dem recht intuitiv die Aufl├Âsung und Qualit├Ąt w├Ąhlen lassen. Davon unber├╝hrt bleibt das ├╝bliche ├╝ber die Navigation erreichbare Export-Fenster sowie die Option den Film f├╝r die Berechnung in Richtung Media Encoder zu schicken.

Adobe PremierePro QuickExport PresetDropdown

Damit der Export k├╝nftig schneller funktioniert gibt es nun einen Quick Export dialog direkt in der Oberfl├Ąche.

Dem Trend zu mehr Farbtiefe folgend, kann die Software nun aber auch beim Import bereits den Farbraum des Clips erkennen und passt, wenn man ├╝ber den Rechtsklick ├╝ber diesen eine Sequenz erstellen l├Ąsst, den Farbraum der neuen Timeline auf diesen an. Sollte der Farbraum nicht erkannt werden kann man diesen aber k├╝nftig auch von Hand definieren. Auch die Lumetri Sopes k├Ânnen nun mit den erweiterten Farbr├Ąumen arbeiten und diese in den Messdiagrammen anzeigen. Die Kennung des Farbraums schleift Premiere Pro jetzt bis zum Export durch, so dass die durchg├Ąngige verlustfreie Bearbeitung garantiert sein soll. Zudem erkennt das Schnittprogramm nun Ausgangshardware, so dass man, die kompatible Videokarte vorausgesetzt, nun auch einen Vorschaumonitor mit passenden Signalen versorgen kann.

Adobe AfterEffects 3DGizmo Closeup

Bei After Effects kann man 2D-Objekte nun eine 3D-Kennun geben und sie dann im Raum positionieren.

Bei After Effects setzt Adobe auf die 3D-Bearbeitung: Man kann k├╝nftig eine aus 2D-Objekten bestehende Animation in die dritte Dimension holen. Dazu m├╝ssen die entsprechenden Objekte die 3D-Kennung bekommen und damit definiert die Software nach der Layerebene in welcher Tiefe das Objekt liegt. Damit sich Landschaften dann auch wirklich in die Tiefe bewegen gibt es Werkzeuge, mit denen sich Beispielsweise Gras- oder Wasserfl├Ąchen kippen und in die Horizontale bringen lassen. Auch eine 3D-Kamera kann man nun hinzuf├╝gen, so dass man mit einer Kamerafahrt in die Szene eintauchen kann.
Die neuen Funktionen sind in der Public Beta bereits sowie in den ab heute verf├╝gbaren Updates der Adobe Creative Cloud.

Forumthemen