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Sigma L-Mount-Optiken: drei Festbrennweiten und ein Tele-Zoom

Sigma stellt drei Festbrennweiten-Optiken für L-Mount vor, die zur Serie der F1.4 gehören und somit besonders lichtstark sind. Zudem gibt es eine 100-400 Millimeter Zoomoptik, die man nicht nur mit L-Mount sondern mit Sonys E-Mount anbietet.

Die Serie aus den Optiken 16mm F1.4 DC DN, 30mm F1.4 DC DN und 56mm F1.4 DC DN | Contemporary ist erheblich günstiger als Sigmas Art-Modelle – aber eben nicht aufs Vollformat ausgelegt. Die drei Objektive gab es bisher auch schon mit Canons EF-M-Bajonett. Mit 16, 30 und 56 Millimeter deckt Sigma damit den Weitwinkelbereich bis zur Standardbrennweite ab. Alle drei liefern den bekannten Autofokus, der auch mit dem kontinuierlichen Modus (AF-C), der kamerainternen Bildstabilisierung und der Abbildungsfehlerkorrektur zusammenarbeitet. Alle drei arbeiten mit einer Blende aus neun Blendenlamellen und liefern als kleinste Blende 16.

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Das Telezoom ist nicht besonders Lichtstark, doch mit knapp unter 1000 euro relativ preiswert.

Das 16mm F1.4 DC DN arbeitet mit 16 Elementen in 13 Gruppen, hat eine Naheinstellgrenze von 25 Zentimeter, einen Bildwinkel von 83,2 Grad (APS-C) und wiegt 415 Gramm. Es kostet 449 Euro und ist damit das teuerste des Trios, während das 30mm F1.4 DC DN mit 399 Euro das günstigste ist. Letzteres arbeitet mit 9 Elementen in 7 Gruppen, hat eine Naheinstellgrenze von 30 Zentimeter, einen Bildwinkel von 50,7 Grad (APS-C) und wiegt 280 Gramm. Mit 429 Euro preislich in der Mitte liegt das 56mm F1.4 DC DN, das mit 10 Elementen in 6 Gruppen, hat eine Naheinstellgrenze von 50 Zentimeter, einen Bildwinkel von 28,5 Grad (APS-C) und wiegt 285 Gramm.

Sogma C 163056 1.4

Die neuen Contemorary-Objektive gibt es nun mit L-Mount, auch wenn sie eigentlich für APS-C-Sensoren gerechnet wurden.

Klar auf die Vollformatkameras konzipiert ist das Telezoom 100-400mm F5,6 – 6,3 DG DN OS. Es gehört zwar nicht zur Art-Serie, soll aber von der Abbildungsleistung an das Standardzoom 24-70mm F2.8 DG DN | Art anknüpfen. Es arbeitet sowohl mit dem Phasen- also auch dem Kontrast-AF zusammen und soll dabei auch im Videomodus ein stets scharfes Bild abliefern. Das Telezoom arbeitet mit 22 Elementen in 16 Gruppen, darunter auch eine FLD und vier SLD-Linsen und soll damit eine effektive Korrektur von Aberration und Verzeichnung durch den gesamten Brennweitenbereich liefern. Dabei verweist Sigma zudem auf das Zusammenspiel mit dem ebenfalls neuen TC-2011 Telekonverter, der die Brennweite nochmal verdoppelt. Bei einem Telezoom besonders wichtig und erwähnenswert ist der optische, ins Objektiv integrierte Bildstabilisator. Die Optik arbeitet mit 9 Blendenlamellen und bietet als kleinste Blende F22 – F29. Die Naheinstellgrenze liegt zwischen 112 und 160 Zentimeter. Sigma weist bei der 999 Euro teuren Optik auf das vergleichsweise leichte Gewicht von 1,135 Kilo hin.

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An der Sigma FP wirkt das Telezoom besonders mächtig, dabei ist das Gewicht mit knapp über 1,1 Kilogramm erträglich.

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