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unabhängige Filmemacher: Lösungen kurz vor dem aus

Silke Schranz und Christian Wüstenberg waren zwei Jahre mit der Produktion des Kinodokumentarfilm "Spitzbergen - auf Expedition in der Arktis" beschäftigt und hatten 315 Kinovorstellungen in der Tasche. Alle fallen bedingt durch den Coronavirus aus. Wir wollen hier dennoch #mutmachen und Lösungen zeigen.

Das ist ein Einzelschicksal, doch gleichzeitig wahrscheinlich eine Blaupause für viele Kultur- und Medienschaffende. Deshalb greifen wir es hier auf und betrachten es, vorausgesetzt wir erhalten passende Ideen und Lösungen, als Start einer Serie, die zum einen die Schicksale beleuchten, zum anderen aber auch Wege aus der Krise oder wenigstens zu Linderung der finanziellen Sorgen, aufzeigen soll. Also keine Hemmungen und her mit den Infos an: presse@videoaktiv.de.

Die beiden Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg waren mit einem zum Expeditionsschiff umfunktionierten Fischkutter auf Expeditionsreise rund um Spitzbergen und kehrten mit fantastischen Bildern zurück. Die Deutschland-Tour durch bereits ausverkaufte Kinosäle war klar in die Finanzierung des Projekts einkalkuliert und mit dem Ausfallen der Vorstellungen stehen beide Filmemacher nun vor dem finanziellen Scherbenhaufen. Denn das ganze Filmprojekt wurde komplett aus eigener Kraft gestemmt, ohne Sponsoren oder Fernsehsender.

Der Filmtrailer zur Dokumentation über Spitzbergen von Silke Schranz und Christian Wüstenberg.
Bestellen kann man den Film auf  Blu-ray oder DVD.

Spitzbergen Silke Schranz und Christian Wüstenberg in der Arktis

Die Filmemacher haben offensichtlich mit zwei Panasonic GH5 gedreht. Die Produktionskosten beziffern die Filmemacher mit 250.000 Euro. Jetzt kann man den Film auf Scheibe kaufen.

„Wenn die Kinos nach der Pandemie wieder öffnen, wird es durch dutzende andere abgesagte Kinostarts einen Filmstau geben“, meint Christian Wüstenberg. „Da die Kinos nach der Wiedereröffnung dringend Geld brauchen, werden sie die großen Blockbuster spielen müssen und nicht einen Dokumentarfilm über Spitzbergen.“ Die Erwartungshaltung, dass man die mit über 250.000 Euro bezifferten Produktionskosten wieder reinspielt, sind also klein.

Spitzbergen Auge in Auge mit dem Walross

Auge in Auge mit dem Walross - die Filmemacher haben "große" Bilder mit nach Hause gebracht.

Um einen wirtschaftlichen Totalschaden abzuwenden, setzen die Filmemacher nun die Hoffnung in die vorzeitige Veröffentlichung ihres Films auf DVD. Da die großen Onlinehändler zurzeit völlig überlastet sind und selbst Amazon keine DVDs annimmt, weil sie gerade besser Hygieneartikel verkaufen, können interessierte Zuschauer den Film bei Silke Schranz und Christian Wüstenberg auf deren Website comfilm.de bestellen, den Film daheim geniesen und die Macher so direkt unterstützen.

Spitzbergen Im Eis steckengeblieben

Mit dem umgebauten Fischkutter sind die Filmemacher bei der Fahrt rund um Spitzbergen auch mal im Eis stecken geblieben.

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