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Blackmagic DaVinci Resolve 16.2: verbessertes Fairlight, mehr Performance

UPDATE: Version 16.2.1 veröffentlicht - 11.03.2020: Blackmagic Design hat das neue Update auf DaVinci Resolve 16.2 veröffentlicht und verbessert damit unter anderem das Fairlight getaufte Modul fĂŒr die Tonnachbearbeitung und optimiert die Farbkorrektur und den Schnittbereich.

UPDATE 21.4.2020:

Das Software-Update auf Version 16.2.1 liefert das Encoding von 32-bit Fließkomma-Audio in QuickTime-Clips, die UnterstĂŒtzung der Trimmfunktion bei QuickTime-Audioclips im Mediamanagement und die Option mit einem Doppelklick DRP-Dateien auf Windows und Linux -Systemen zu öffnen. Nach dem Update auf DaVinci Resolve Studio 16.2.1 unterstĂŒtzt das Schnittprogramm zudem H.265 4:4:4 12-bit Dateien auf ausgewĂ€hlten Nvidioa-GPUs und eine erweiterte Decoding-UnterstĂŒtzung fĂŒr 10-bit H.265 4:4:4 und verbesserte Leistung mit ProRes, DNxHR und OpenEXR im Zusammenspiel mit High-End-CPUs. Auch die Leistung der Dolby Vision-Analyse soll verbessert sein und die StabilitĂ€t auf Windowssystemen mit Intel-Grafikprozessoren soll höher sein. Auch bei Mac 10.15.4 soll das Problem mit den Feed-Vorschauen gelöst sein. Generell verspricht Blackmagic Design besseres HDR-Tone-Mapping und bessere Leistung bei Effekten. Der Hersteller empfiehlt entsprechend allen Anwendern, unabhĂ€ngig ob man die kostenfreie oder die Vollversion nutzt, das Update durchzufĂŒhren.

davinci resolve 16 2 fairlight web

Die Audiolkomponente Fairlight gewinnt in DaVinci Resolve 16.2 stark dazu und wird nicht nur um Funktionen erweitert sondern auch bei der Bedienung verbessert. Zudem gibt es die UnterstĂŒtzung fĂŒr den Import und Export von AAF-Material.

Meldung vom 11.03.2020:

Der neue Modus „Edit Selection“ schaltet Funktionen in Fairlight frei, die man bisher nur ĂŒber den Audio-Editor auf einer vollumfĂ€nglichen Fairlight Konsole bekommen hat. Dort funktioniert dann auch das EinfĂŒgen von Überblendungen und „Edits“ sowie das Verschieben von Clips per Mauszeiger. Es gibt jetzt eine skalierbare Wellenform-Darstellung fĂŒr die einfachere LautstĂ€rkeanpassung und Clips darf man mit Soundeffekten nun direkt von der Fairlight Timeline berechnen lassen. Mehrere Clips kann man nun auch vertikal in der Timeline platzieren um mehrere Audiospuren leichter in einem Rutsch einfĂŒgen zu können. Es gibt es eine erweiterte UnterstĂŒtzung fĂŒr den framegenauen Audioschnitt, was Blackmagix „Frame Boundary Editing“ nennt. Damit will man die KompatibilitĂ€t beim Dateiexport fĂŒr Film- und Broadcasting-Material optimieren. Gerade die PrĂ€zision soll davon profitieren, da man nun laut Entwickler „mĂŒhelos bis an die Framegrenzen heran trimmen kann, ohne weit in die Timeline hineinzuzoomen“. DaVinci Resolve 16.2 unterstĂŒtzt darĂŒber hinaus die Blackmagic Fairlight Sound Library sowie metadatenbasiertes Suchen, ohne dass man zum Auffinden eines Soundeffekts den Dateinamen selbst kennen muss. Audioeffekte findet man ĂŒber das automatisierte Sortierverfahren nun wohl ebenfalls schneller und kann diese einfacher als Favoriten markieren. DaVinci Resolve 16.2 kommt nun mit dem Audioformat MPEG-H 3D zurecht und durch die ĂŒberarbeitete Panning- und Audiobalance-Funktionen lĂ€sst sich die LautstĂ€rkeverteilung auf bestimmte Bereiche beschrĂ€nken.

davinci resolve 16 2 color web

Blackmagic verbessert auch den Edit-Arbeitsbereich sowie die Performance beim Color Grading mit dem neuen Update auf Version 16.2 von DaVinci Resolve.

Auch am Index-Panel hat Blackmagic nach eigener Aussage Verbesserungen vorgenommen. Dadurch wird die Index-Funktion aus den anderen ArbeitsrĂ€umen zum Auflisten von verwendeten Medien auch in Fairlight verfĂŒgbar. Der Tracks-Tab im Index-Panel unterstĂŒtzt dabei die Mehrfachauswahl von Spurfunktionen. Damit ist dann ein Stummschalten, auf Solo schalten, Aufnahme aktivieren und Sichtbarkeitsregler machbar. Einzelne Audiospuren oder Audiospurgruppen lassen sich zur Neuanordnung im Tracks-Tab zudem anklicken und verschieben. Das neue Update reicht auch Verbesserungen am AAF-Import- und -Export nach und bringt Neuerungen fĂŒr den Import von Ă€lteren Fairlight Projekten. Ebenso lassen sich Projekte mit mehr als 1000 Mediendateien laut den Entwicklern schneller öffnen und zĂŒgiger importieren. Das Update setzt beim Mischen von Ton an und bringt ein neues Equalizer-Kurven-Preset. Ferner gibt es in den FairlightFX-Filtern ein neues Plug-in, das das spur- oder busweise Einblenden von Pegelmetern als Schwebefenster erlaubt. Auch ein neuer LFE-Filter der niederfrequente Effekte fĂŒr Surround-Sound sanft in die höheren Frequenzen ĂŒberblendet ist mit dabei. Weitere kleinere Verbesserungen im Audio-Bereich hat Blackmagic hier auf seiner Produktseite beschrieben. Das neue Update verbessert auch den Schnitt in DaVinci Resolve. So soll jetzt das Laden von und der Wechsel zwischen Timelines im Edit-Arbeitsraum weiter beschleunigt worden sein. Auch die Performance beim Arbeiten mit vielen Audiospuren ist laut Blackmagic optimiert und Compound-Clips darf man nun anhand von In- und Out-Punkten zusammenstellen und Medien fĂŒr den Schnitt im Edit-Arbeitsraum flexibler auswĂ€hlen. Zum Überschreiben von reinen Video-Edits im Live-Modus lĂ€sst sich nun die Audio-Vorschau in der Timeline aktivieren, wobei die Clipdaueranzeige mitlĂ€uft, sodass man die LĂ€nge direkt wĂ€hrend des Trimmens anpassen kann. Ein neues Dialogfenster erlaubt zudem das Anpassen der Übergangsdauer.

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Der Media Pool bietet nun den Metadaten-Support fĂŒr Audiodateien mit bis zu 24 eingebetteten KanĂ€len und Clips und Timelines darf man jetzt per Copy-and-paste innerhalb derselben Bin duplizieren. Die Kollaborations-Workflows im Color-Arbeitsraum funktionieren laut Blackmagix nun stabiler und der primĂ€ren Bildschirm kann man jetzt auch bei aktiviertem Dual-Screen-Modus aufrufen. Im Medienbrowser sucht man mittels Metadaten-Feldern, einschließlich Schlagwörtern und Personen-Tags nun noch besser nach den eigenen Clips.
Die neue Version 16.2 von DaVinci Resolve gibt es ab sofort hier als Download.

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