Nvidia Shield TV, -Pro (2019): kompakter und mit Dolby-Vision-Support

Nvidias Shield TV testeten wir in Ausgabe 6/2017 nicht umsonst als einen der (immer noch) besten stationären Multimedia-Player. Nun bringt der Hersteller eine neu Version, die noch kompakter ist und jetzt auch Dolby-Vision-Unterstützung mitbringt.

Nvidia ist ja vornehmlich im GPU-Segment beheimatet, hat aber mit der Shield getauften 4K-Set-Top-Box schon seit einigen Jahren einen Hybrid aus kompakter Streaming-Spielekonsole und exzellentem Mediaplayer im Markt. Das letzte Update der Shield-Serie ist schon eine Weile her (siehe unser Test in der VIDEOAKTIV 6/2017). Nun wird es aber eine neu Version geben, die mit einem aktuellen und um (laut Nvidia) 25 Prozent schnellerem Tegra-X1-Prozessor arbeitet und mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher bei der Shield TV und drei Gigabyte bei der Shield TV Pro aufwartet. Die neue Shield TV unterstützt Auflösungen bis UHD mit 3840 x 2160 Pixeln und 60 Bildern in der Sekunde. Sie ist neben HDR10 jetzt auch zu Dolby-Vision-Inhalten kompatibel und kann Dolby Atmos-Audio wiedergeben.

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Die neue Version der Shield TV und Shield TV Pro sind mit einem verbesserten Prozessor ausgestattet und unterstützen nun auch Dolby Vision. Die kleinere Shield TV steckt zudem in einem komplett neuen Gehäuse und verzichtet auf USB 3.0-Buchsen. Dafür bietet sie einen microSD-Kartenleser.

Inhalte in HD oder Full-HD soll die Nvidia Shield TV auf UHD-Niveau hoch skalieren können. In puncto kabellose Kommunikation beherrschen beide Modell sowohl WLAN 802.11 ac und Bluetooth 5.0 lassen sich aber auch via Gigabit-Ethernet per Kabel ins Netzwerk bringen. Beim internen Speicher liefert die Shield TV acht Gigabyte und die Shield TV Pro 16 Gigabyte. Interessant sind die Anschluss-Optionen: Die Shield TV kommt nur mit einem microSD-Steckplatz und steckt auch in einem komplett anderen Gehäuse. Die Shield TV Pro entspricht noch dem Aussehen der bekannten Variante und stellt zweimal USB 3.0 bereit, weshalb sie unserer Ansicht nach die bessere Wahl ist. So kann man seine externe Festplatte anschließen und die Filme von dieser abspielen. Da die Nvidia Shield TV via Google Play Store auch den Download der VLC Mediaplayer App erlaubt, lässt sich zudem nahezu jedes Format wiedergeben.

Mit dem Fernseher, Projektor oder Monitor kommunizieren beide per HDMI 2.0b-Anschluss. Als Betriebssystem nutzt Nvidia das aktuelle Android 9.0 mit Integration des Chromecast 4K. Deutlich verbessert scheint auch die neue Bluetooht-Fernbedienung. Sie bietet jetzt beleuchtete Tasten, wirkt griffiger und hat noch immer ein Mikrofon integriert. Damit kann man dann auch nach wie vor Sprachbefehle an den Google Assistant weitergeben. Die Nvidia Shield TV wiegt nur 137 Gramm und ist 4,0 x 4,0 x 16,5 Zentimeter klein. Die Shield TV Pro kommt auf ein Gewicht von 250 Gramm bei immer noch sehr kompakten Abmessungen von 9,8 x 15,9 x 2,5 Zentimeter. Erstere ist für 160 Euro zu haben, letztere kostet 220 Euro.

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