Nvidia Geforce GTX 1660 Super: schneller, mit neuem GDDR6 RAM

Nvidia verpasst seiner Geforce GTX 1660 und GTX 1650 eine Frischzellenkur und modernisiert die Einsteiger- und Mittelklasse-Modelle mit schnellerem GDDR6-Speicher.

Die GTX-Serie von Nvidia umfasst Einsteiger- und wenn man will auch Mittelklasse-Grafikkarten und siedelt sich unterhalb der teureren, aber auch leistungsfähigeren RTX-Modelle an. Neben der Geforce GTX 1650 zählen dazu die GTX 1660 und GTX 1660 Ti. Die beiden kleineren Grafikkarten werden nun mit der neuen „Super“-Generation aktualisiert. Trotzdem schafft es die Geforce GTX 1660 Super noch nicht ganz an die Leistung einer Geforce GTX 1660 Ti heran. Die Modelle ohne das Super-Suffix bleiben übrigens weiter im Markt, allerdings logischerweise zu einem günstigeren Preis. Was bietet die neue Geforce GTX 1660 Super nun also? Einen neuen, sechs Gigabyte großen GDDR6-Speicher, angebunden über ein 192 Bit Speicherinterface mit einem Datendurchsatz von starken 336 Gbyte/s, der dann sogar schneller ist als bei der GTX 1660 Ti.

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Die Nvidia Geforce GTX 1660 Super arbeitet mit sechs Gigabyte GDDR6 RAM und soll damit rund 20 Prozent schneller sein, als die bisherige Geforce GTX 1660.

Alle bisherigen technischen Eigenschaften (GPU ist weiterhin eine TU116) bleiben bis auf die TDP von jetzt 125 Watt anstatt 120 Watt gleich. Für den Anschluss der Grafikkarte wird ein 8-Pin-Stromstecker vom Netzteil nötig. Insgesamt soll der schnellere Grafikspeicher für eine bis zu 50 Prozent schnellere Leistung ins Spielen sorgen. Hier bezieht sich Nvidia dann alledings auf die GTX 1060 aus der älteren Generation, ohne Turing-Architektur. Im Vergleich mit der Geforce GTX 1660 soll der Geschwindigkeitszuwachs immerhin bei 20 Prozent liegen. Die theoretische Rechenleistung verbleibt aber bei fünf Teraflops. Die kleinere GTX 1650 Super soll dann rund 40 Prozent schneller sein als ihr im Markt verbleibender Vorgänger.

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Als Anschlüsse bietet die Geforce GTX 1660 Super wie gewohnt einmal HDMI 2.0b, DisplayPort 1.4a und einmal DVI-D. Die neue Grafikkarte ist für 245 Euro ab sofort zu haben und kostet damit rund 35 Euro mehr als die herkömmliche Geforce GTX 1660. Die Geforce GTX 1650 Super wird ab dem 22. November folgen. Hier erwähnt Nvidia aber noch keinen Preis. Zum Vergleich: Die Geforce GTX 1650 bekommt man für um die 145 Euro.
Apropos: AMD hat auf die Ankündigung der neuen Nvidia-GPU übrigens umgehend reagiert und verkündet, dass die Radeon RX 590 nun bereits für unter 200 Euro im Einzelhandel zu haben ist. Das ist allerdings schon länger der Fall, überrascht also eigentlich nicht weiter. Die jetzt fast gut ein Jahr alte AMD GPU liegt laut ersten Benchmarks allerdings rund 14 Prozent hinter der Leistung einer Geforce GTX 1660 Super, kann dafür aber mit einem acht Gigabyte großen Grafikspeicher aufwarten.

Forumthemen


31.10.2019, 13:48
Hallo liebe Redaktion, lieber Herr Sauer, wann gibt es denn den vor einiger Zeit angekündigten Test von für Videoschnitt geeigneten Grafikkarten?

31.10.2019, 14:45
Leider auch in der kommenden Ausgabe 1/2020 noch nicht - es sit gar nicht so einfach die entsprechende Hardware herzubekommen...

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