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Canon RF 70-200mm F2.8L, RF 85mm F1.2L: neue Porträt- und Super-Tele-RF-Objektive

Die große Neuankündigung von Canon für diese Woche ist zweifelsfrei die EOS-1D X Mark III. Daneben gibt es aber mit dem RF 70-200mm F2.8L IS USM und RF 85mm F1.2L USM DS noch zwei RF-Objektivneuheiten.

Das RF 70-200mm F2.8L IS USM ist das dritte Objektiv der RF Trinity Serie und das RF 85mm F1.2L USM DS das erste Porträtobjektiv mit Defocus Smooting und RF Bajonett. Nach dem RF 24-70mm F2.8L IS USM und dem RF 15-35mm F2.8L IS USM, vorgestellt im August, gibt es nun ein Supertele mit einem Gewicht von 1070 Gramm und einer Länge von 14,6 Zentimetern. Die optische Konstruktion besteht hier aus 17 Linsen in 13 Gruppen mit neun Blendenlamellen. Das sorgt für eine Brennweite von 70 bis 200 Millimetern mit einer Blende von F2.8. Das RF 70-200mm F2.8L IS USM bietet als erstes Canon-Objektiv eine elektronische Innenfokussierung, bei der zwei Linsengruppen einzeln mit Dual Nano USMs gesteuert werden. Das soll dann für eine besonders hohe Laufruhe und ein „maximales Tempo“ bei der Scharfstellung sorgen.

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Das Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM ist in neues Super-Tele für die Canon EOS R Systeme, das sich gerade für Sport- und Tierfotografie arbeiten.

Das RF 70-200mm F2.8L IS USM ist das erste RF-Objektiv mit weißer Hitzeschutzbeschichtung und ist damit vor diversen Wettereinflüssen gefeit. Mit einer Kamera der EOS R-Serie und deren Dual Pixel CMOS AF soll bei Videoaufnahmen das Focus Breathing besonders reduziert sein. In Verbindung mit dem 5-Stufen-Bildstabilisator gibt es laut Canon auch bei längeren Belichtungszeiten gestochen scharfe Aufnahmen. Das Objektiv fordert eine Naheinstellgrenze von 70 Zentimetern und liefert einen größten Abbildungsmaßstab von 0,23fach.

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Das Canon RF 85mm F1.2L USM DS dient als Porträtobjektiv mit einer besonders hohen Lichtstärke von F1.2.

Das RF 85mm F1.2L USM DS ist eine klassische Porträtbrennweite mit einer hohen Lichtstärke von F1.2. Es arbeitet mit einer Naheinstellgrenze von 85 Zentimetern und besteht aus 13 Linsenelementen in neun Gruppen mit asphärischen und UD-Linsen. Neun Lamellen formen die Blende und versprechen ein besonders „harmonisches“ Bokeh. Dafür sorgt auch die neue DS Vergütung von Canon, die in der Mitte der Linse einen hohen und am Rand einen geringeren Transmissionsgrad definiert. Damit soll sich dann beim Filmen auch der typische „Kino-Look“ erzielen lassen. Die ASC-Vergütung verhindert Streulicht und Blendenreflexionen.

Über den Objektivsteuerring kann man je nach Wahl ISO, Blende und Verschlusszeit einstellen. Der integrierte AF-Motor (USM) soll natürlich auch bei diesem Objektiv für eine schnelle und geräuschlose aber trotzdem präzise automatische Scharfstellung des Bilde sorgen. Das Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM wird ab November für 2849 Euro und das RF 85mm F1.2L USM DS ab Dezember für 3449 Euro verfügbar sein.

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