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Final Cut Pro X 10.4.7: neue Metal Engine für mehr Leistung

Apple hat die neue Version von Final Cut Pro X vorgestellt. Das kostenfreie Update auf Version 10.4.7 bringt eine aktualisierte Metal Engine, was insgesamt für eine bessere Leistung sorgen soll.

Das bezieht sich vor allem auf neue Mac Pro-Rechner sowie das Pro Display XDR. Im Detail spricht Apple von einer Verbesserung der Wiedergabe und Grafikaufgaben wie Rendering, Echtzeitwiedergabe von Effekten und den Export auf mit Metal kompatiblen Mac Computern. So soll man auf einem 15 Zoll MacBook Pro (laut Apple das beliebteste System bei Final Cut Pro-Cuttern) eine um bis zu 20 Prozent gesteigerte Leistung feststellen können. Cutter mit einem iMac Pro sollen gar Leistungssteigerungen von bis zu 35 Prozent feststellen können. Die Tests wurden hierfür von Apple im September 2019 auf 2,3 GHz 18-Core Intel Xeon W Prozessor 27" iMac Pro-Systemen mit 256 GB Arbeitsspeicher und einer Radeon Pro Vega 64X Grafik mit 16 GB HBM2-RAM durchgeführt.

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Apple verspricht mit der neuen Metal-basierten Engine einen deutlichen Leistungszuwachs in Final Cut Pro X 10.4.7. Ein 15 Zoll MacBook Pro der aktuellen Generation soll so etwa bis zu 20 Prozent schneller bei grafikintensiven Prozessen arbeiten.

Außerdem noch mit 2,4 GHz 8-Core Intel Core i9 Prozessor 15" MacBook Pro-Systemen mit 32 GB RAM und einer Radeon Pro Vega 20 Grafik mit 4 GB HBM2-RAM. Als Testaufgabe nutzte man ein „komplexes zwei Minuten langes Projekt mit einer Vielzahl von Medien und einer Auflösung von bis zu 3840 x 2160 Pixel“. Final Cut Pro X bietet nun auch die Unterstützung für mehrere GPUs und bis zu 28 Prozessorkerne. Das Rendering soll damit dann bis zu 2,9-mal schneller und eine „Umcodierung“ bis zu 3,2-mal schneller gelingen, als noch auf der vorherigen Generation des 12-Kern-Mac Pro. Gerade für die Arbeit mit ProRes und ProRes RAW gibt es dann jetzt auch die Kompatibilität der neuen Afterburner-Karte. Auf diese Weise sollen FCP-Cutter gleichzeitig bis zu 16 Streams von 4K ProRes 422 Video abspielen sowie 8K-Video auf bis zu drei Streams für 8K ProRes RAW.

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MIt dem neuen Betriebssystem macOS Catalina lässt sich das iPad jetzt auch als Zweitmonitor nutzen. So kann man etwa die Vorschauf in Final Cut Pro X auf das iPad-Display "auslagern".

Final Cut Pro X arbeitet jetzt auch mit der neuen Sidecar-Funktion des ebenfalls neuen 64-Betriebssystems macOS Catalina. Damit lässt sich ein iPad als zweiter Monitor und somit etwa für die Vorschau verwenden. Dabei kann man das Tablett einfach via Kabel an den Rechner anstecken oder sich kabellos verbinden. Final Cut Pro X lässt dabei jetzt die Wahl, ob die interne oder externe GPU für die Grafikverarbeitung genutzt wird. Weitere Verbesserungen sind das Grading von High Dynamic Range Video mit erweiterten Werkzeugen zur Farbmaskierung und Bereichsisolierung. Auch das Anzeigen von High Dynamic Range Video auf kompatiblen SDR-Displays mittels Tone Mapping beim Verwenden von Final Cut Pro, Motion oder Compressor unter macOS Catalina gehört zu den Neuerungen. Auch Motion und Compressor profitieren dabei von den Optimierungen durch die neue Metal-basierte Engine.

Für Besitzer von Final Cut Pro X ist das ab sofort verfügbare Update 10.4.7 wie üblich kostenfrei. Die Software kostet bei Neukauf rund 330 Euro. Die Versionen von Motion 5.4.4 und Compressor 4.4.5 stehen ebenfalls ab sofort kostenfrei bereit. Bei Neukauf kosten die Programme jeweils 55 Euro.

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