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IBC 2019: Schneider-Kreuznach - erster FSND-Filter

Schneider-Kreuznach zeigt auf der IBC seinen ersten „Full Spectrum Neutraldichte-Verlaufsfilter“, kurz FSND für die zusätzliche Helligkeitsregelung bei der Videoaufnahme.

ND-Verlaufsfilter nutzt man in der Regel um einen übermäßig hellen oder überbelichteten Teil in einer Szene, etwa den Himmerl abzudunkeln (siehe großes Praxis-Video hier). Damit erreicht man mehr Zeichnung im Bild, kann aber trotzdem mit höheren Dynamiken arbeiten. Der Full Spectrum ND-Filter von Schneider-Kreuznach will auch bei hohen Dichten die Lichtmenge des gesamten sichtbaren Spektrums und des nahen Infrarotbereichs reduzieren können, sodass kein Farbstich im Bild entsteht. Der Grauverlauf des Filters folgt dabei laut Hersteller der natürlichen Schattierung des Himmels. Im Umkehrschluss soll so eine gleichmäßigere Belichtung des Bildes für mehr Zeichnung machbar sein.

Schneider Kreuznach FSND Verlaufsfilter web

Die Optik-Spezialisten von Schneider-Kreuznach zeigen auf der IBC ihren ersten FSND-Filter.

Die ND-Beschichtung schließt Schneider-Kreuznach zwischen zwei "kristallklaren" Gläsern ein, um diese vor Abnutzung und hohen Beanspruchungen bei der Filmproduktion zu schützen. Die gesamten Full Spectrum ND-Filter sind farblich aufeinander abgestimmt und können in Kombination miteinander verwendet werden. Die neuen FSND-Verlaufsfilter wird der Hersteller in Größen von 4 Zoll x 5,65 Zoll und 6,6 Zoll x 6,6 Zoll anbieten. Es wird Varianten mit weichen und harten Übergängen sowie mit fünf Dichten von 0.3 bis 1.5 geben.

 Die Verlaufsfilter von Schneider-Kreuznach sind ab Januar 2020 zu haben. Die Preise starten bei netto 459 Euro.

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