DJI Inspire 2: mehr Geschwindigkeit und 5K-Auflösung

Neben dem Phantom 4 Pro bringt DJI auch den Nachfolger zur Inspire One für professionelle Luftaufnahmen. Der neue Inspire 2 erreicht Spiztengeschwindigkeiten bis 108 km/h und kann Videos in Verbindung mit der Zenmuse X5S in bis zu 5,2K aufzeichnen.

Das gelingt dann mit bis zu 4,2 Gbit/s bei 12 Bit und 30p im Cinema-DNG-Format auf einen SSD-Speicher. Daneben stehen weitere Formate wie Apple ProRes 422 HQ mit 5.2K, Apple ProRes 4444 XQ mit 4K sowie H.265 und H.264 bereit. Alternativ kann man bei der Inspire 2 auch auf 4K umschalten und dann mit bis zu 30p und 100 Mbps respektive 60p bei 10 Bit und 4,0 Gbit/s – je nach Codec (Details hier). Das gelingt allerdings nur mit den neuen Zenmuse-Kameras X4S und X5S – zu den älteren Modellen soll der neue Inspire wohl nicht mehr kompatibel sein. Die X4S entspricht wohl der Phantom 4 Pro Kamera und hat einen 1 Zoll Sensorm mit 20 Megapixeln und bis zu 11,6 Blendstufen Dynamikumfang bei einer Brennweite von 24 Millimetern. Die X5S setzt aufs einen MFT-Sensor mit 20,8 Megapixeln bei einer Brennweite von 30 Millimetern und 12,8 Blendenstufen.

Für die Aufzeichnung ist das neue „CineCore 2.0 Bildsystem“ zuständig, welches in vorne in der Nase des Inspire 2 angebracht ist. Dort gibt es dann auch eine separate 8 Megapixel Kamera, welche dem Piloten bei der Steuerung durch ein separates Bild unter die Arme greift. Die Vorschau der Zenmuse -Kamera wird aber nach wie vor getrennt übermittelt.

Der DJI Inspire 2 vom Hersteller vorgestellt.

Wie beim Phantom 4 Pro sind auch hier mehrere Sensoren für den Kollisionsschutz vorne wie hinten zuständig. Der Copter steckt jetzt in einem Aluminium/Magnesium-Gehäuse, was ihn insgesamt leichter machen soll. Genaue Angaben macht der Hersteller hier aber nicht. Mit einem redundanten und „selbstwärmenden“ dualen Batteriesystem soll die Akkulaufzeit verbessert sein und nun insgesamt 25 Minuten betragen. Auch beim Inspire 2 gibt es neue, autonome Flugmodi, die da wären: „TapFly“ für den automatischen Flug zu einem vorgegeben Ziel, „SpotlightPro“ für das Anvisieren eines Ziels während des Fluges, wobei die Drohne selbständig sich in Richtung Motiv dreht, auch wenn das Gimbal bereits am Limit ist. Mit „ActivTrack“ kann dann auch der Inspire 2 selbständig Personen und Objekten folgen oder diese umkreisen. Damit besonders viel Sicherheit während des Fluges garantiert ist, setzt DJI beim Inspire 2 auf redundante ausgelegte Mess-Sensoren, ein doppeltes Sattelitensystem plus einen Doppelkompass.

Auch der Übertragungsweg zwischen Drohne und Controller wurde von DJI überarbeitet. Für die Live-Übertragung zur Fernsteuerung kommt das neue „Lightbridge 3“-System zum Einsatz. Per USB-Buchse kann man das Bild von dieser dann an ein Smartphone oder Tablet ausgeben. Auch beim Inspire-2-Controller darf man die Übertragungsfrequenz zwischen 2,4 und 5,8 GHz umschalten. Für das Steuern der Drohen mit zwei Piloten hat DJI zudem die Entfernung der beiden Controller auf 100 Meter erhöht.

DJI will den Inspire 2 ab Januar 2017 ausliefern – der Preis liegt bei 3399 Euro nur für die Drohne. Ein Pakte aus Inspire 2 plus Zenmuse X5S und den Lizenzen für CinemaDNG sowie Apple ProRes liegt bei 6899 Euro (sichtbar nach dem Klick auf vorbestellen).

Hands-on: DJI Phantom 4 - erste Eindrücke und Flugaufnahmen

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Link zum Hersteller: DJI - Inspire 2

DJI inspire2_web

Der Inspire 2 ist jetzt bis zu 108 km/h schnell und liefert in Verbindung mit der Zenmuse X5S eine Videoauflösung von bis zu 5280 x 2972 Pixeln.

DJI inspire2_front_web

An der Front hat der Inspire 2 jetzt auch eine 8 Megapixel-Kamera integriert, die dem Piloten beim Flug mit einem separten Bild unter die Arme greift.

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