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DJI Phantom 4 Pro: verbesserte Kamera, Fernsteuerung und neue Flugeigenschaften

DJI stellt eine Pro-Variante des Phantom 4 vor. Dieser heißt dann auch Phantom 4 Pro und sieht aus wie der VorgĂ€nger, hat aber bei der Kamera dazugewonnen und kann jetzt rundum Hindernisse erkennen.

Die 4K-Kamera des Phantom 4 Pro ist einem 1 Zoll Sensor ausgestattet, der 20 Megapixel verarbeitet und bis zu 11,6 Blendenstufen Dynamikumfang liefern soll. Die Videoauflösung liegt bei 4K mit bis zu 60p. Dabei lĂ€sst sich entweder in H.264 aufzeichnen oder aber als H.265 mit bis zu 100 Mbps, dann allerdings „lediglich“ mit 4K-30p. Die Blendenöffnung lĂ€sst sich vom Piloten direkt steuern. DJI verspricht zudem eine Verringerung des Rolling-Shutter beim neuen Phantom 4.

Besonderen Wert legt DJI bei der Phantom 4 Pro auf den Kollisionsschutz. Anstatt bisher lediglich an der Front kleine Kameras zu installieren, baut DJI diese nun zudem Infrarotsensoren rund um und unter die Drohne. Das interne „FlightAutonomy“-System erstellt daraus dann eine 3D-Karte aller Hindernisse, die sich um die Drohne befinden. Die so erstellte virtuelle Karte dient auch fĂŒr die selbstĂ€ndige Positionierung der Drohne und hilft dieser beim Abfliegen von Routen, ohne Satellitensignal. Das System zur Kollisionsvermeidung soll bei bis zu 50 km/h funktionieren. Die Drohne hĂ€lt sich bis zu 30 Minuten in der Luft. Die „Control range“ soll bei bis zu sieben Kilometern liegen.

DJI Phantom 4 Pro vom Hersteller vorgestellt.

DJI Phantom 4 im VIDEOAKTIV-Test.

Auch die Fernsteuerung ist ĂŒberarbeitet – sie ist nun kompakter und ist optional mit einem 5,5 Zoll großen Display ausgestattet. Dieses soll laut DJI eine Helligkeit von satten 1000 cd/mÂČ erreichen, womit dann auch bei hellem Tageslicht eine Erkennbarkeit des Vorschaubildes garantiert sein sollte. Das Videosignal wird dann in maximal Full-HD live auf den Bildschirm gestreamt. DJI lĂ€sst dabei das Wechseln der Übertragungsfrequenz zwischen 2,4 GHz und 5,8 GHz zu. Direkt in der Fernsteuerung ist ein Micro-SD-Kartenslot sowie ein HDMI-Ausgang integriert. Außerdem verfĂŒgt sie ĂŒber GPS.

Neben der neuen Kamera und Fernsteuerung gibt es auch erweiterte Flugmodi: So erlaubt der „Draw“-Flugmodus das Zeichnen einer Linie direkt auf den Bildschirm der Fernbedienung, welche die Phantom 4 Pro dann als Route abfliegt. Mit „Narrow Sensing“ wird das Erkennen von Hindernissen verstĂ€rkt, was gerade im Innenraum nĂŒtzlich sein soll. Außerdem erkennt die Drohne bei „ActiveTrack“ Personen oder Objekte automatisch und kann diesen folgen. Im „TapFly“-Modus wĂ€hlt der Phantom 4 Pro die beste Kameraeinstellung ohne aber dabei die Flugrichtung zu verĂ€ndern.

Der DJI Phantom 4 Pro ist fĂŒr 1699 Euro ab sofort auf der Hersteller-Homepage bestellbar. Daneben hat DJI auch noch den neuen Inspire 2 vorgestellt, welcher vornehmlich fĂŒr KameramĂ€nner interessant ist. Zu diesem liefern wir hier eine separate News.

Hands-on: DJI Phantom 4 - erste EindrĂŒcke und Flugaufnahmen

NewsĂŒbersicht - Camcorder
Camcorder-Vergleich



Link zum Hersteller: DJI - Phantom 4 Pro

dji phantom_4_pro_web

Der neue Phantom 4 Pro ist jetzt mit einem Rundum-Kollisionsschutz ausgestattet und hat eine verbesserte Kamera an Bord.

dji phantom_4_pro_controller_web

Die neue Fernsteuerung ist kompakter und kann optional mit einem 5,5 Zoll Display erworben werden, welches eine Helligkeit von 1000 cd/mÂČ garantieren soll.

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