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NAB 2015: Garmin Virb XE, Virb X - Actioncams mit G-Metrix

Garmin bleiben bei Actionkameras weiter am Ball und prĂ€sentieren zwei neue Modell mit Full-HD-Auflösung, die sich durch die „G-Metrix“ auszeichnen sollen. Damit erfassen die Actioncams allerlei Zusatzinformationen im Geschwindigkeitsrausch.

4K respektive UHD gibtÂŽs hier also nicht. Das „stĂ€rkere“ Modell ist die Virb XE mit maixmal 1080p und 60, 50, 38, 30, 25 und 24 möglichen Bildern in der Sekunde. Die Virb X kann hier maximal 30 und 25 Bilder. Bei 720p kann die Virb XE 120 oder 100fps liefern, da schafft die Virb X wiederum nur die HĂ€lfte.

Das Besondere an beiden Actioncams ist allerdings die G-Metrix, womit Daten von GPS und verschiedenen internen und externen Sensoren von den Kameras erfasst und Geschwindigkeit, Höhe, Herzfrequenz oder wirkende G-KrĂ€fte als grafische Elemente erfasst werden. Diese lassen sich anschließend per App oder ĂŒber die kostenfreie Schnittsoftware von Virb Edit von Garmin im Video einbinden. Mit dieser lassen sich auch Timecodes mehrerer Aufnahmen von Garmin-Kameras synchronisieren, Effekte integrieren oder eine Musik festlegen.

Einen Bildstabilisator sowie manuelle Bildeinstellungen fĂŒr Weißabgleich, Farbprofil oder ISO-Wert bietet nur die Virb XE. Wasserdicht sind beide ohne ZusatzgehĂ€use in bis zu 50 Meter Tiefe. Auf ein Display fĂŒr die Bildkontrolle verzichtet Garmin – es gibt lediglich eine 1 Zoll kleine Digitalanzeige fĂŒr den Aufnahmemodus auf der Oberseite. Garmin betont den neuen und verbesserten Formfaktor der Cams sowie die UnterstĂŒtzung weiterer Halterungen.

Fotos sind mit maximal 12 Megapixel drin, wobei ein separater Fotoauslöser an der Kamera angebracht ist, der sich auch wĂ€hrend der Videoaufnahme auslösen lĂ€sst. Als Speichermedium kommen microSD-Karten mit bis zu 128 Gigabyte KapazitĂ€t zum Einsatz. Der Akku lĂ€sst sich wechseln und soll fĂŒr zwei Stunden Filmaufnahme bei 1080p30 reichen.

Per ANT+ lassen sich die Garmin-Cams auch via Fernbedieung steuern oder ĂŒber die App vom Smartphone aus bedienen. Hier lĂ€sst sich dann auch das Bild kontrollieren und Video wiedergeben respektive bearbeiten. Geht die Kamera einmal verloren, kann man diese ĂŒber die App per GPS orten. Über Bluetooth lĂ€sst sich dann sogar ein entsprechendes Headset oder ein externes Bluetooth-Mikrofon verbinden.

Garmin wird die beiden Kameras im Laufe des Sommers 2015 veröffentlichen. Die Virb X wird 299 Euro und die Virb XE 399 Euro kosten. Im Lieferumfang ist ein Akku, Ladekabel, verbesserte Halterung, VerbindungsstĂŒcke und diverse Klebeplatten.

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Link zum Hersteller: Garmin - Virb XE, Virb X
 
Garmin VIRB-X rf web
Die Virb X und XE Ă€hneln sich vom Äußeren sehr. In technischer Hinsicht kann die Virb XE (unten) aber mit deutlich mehr Bildraten bei 1080p umgehen.
Garmin VIRB XE lf web
Beiden Garmin-Modellen ist die G-Metrix gemein, womit sich Zusatzdaten erfassen und per Virb Edit grafisch im Video darstellen lassen.

 

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