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Corel Pinnacle Studio 18: Schneller dank 64 Bit-Unterbau

Update: Upgrade-Preise - 23.10.2014: Corel bietet ab heute den Download der brandneuen Version 18 des Pinnacle Studio an und verspricht vor allem flüssigere Bedienung und schnellere Berechnung.

Viele neuen Funktionen sind bei der neuen Version nicht dazu gekommen. Bei der Oberfläche sind die Karteireiter nun unterschiedlich farbig markiert und sollen damit eine leichtere Navigation ermöglichen. Zudem kann man in der Timeline über die rechte Maustaste Lücken schließen lassen. Schon etwas wichtiger ist die Gruppierungsfunktion mit der sich Clips und Objekte in der Timeline zusammenfassen lassen. Integriert hat Corel das XAVC-Format von Sony. Das Screen-Recording, das mit der letzten Version ab der Plus-Version dazu kam, soll nun verbessert sein.

Ansonsten betont Corel in erster Linie die bessere Handhabung. Möglich macht es ein neuer, komplett auf 64 Bit basierender Programm-Unterbau. Zudem haben die Entwickler Intels QuickSync-Integration optimiert. Bei der Vorstellung betonte Jacques Lamontage vom Produktmanagement, „dass man inzwischen ein modernes Betriebssystem für den Videoschnitt voraussetzen muss. Die Zeiten von alten Betriebssystemen mit 32 Bit sind endgültig vorbei.“ Das trifft nicht nur auf Pinnacle Stuido zu. 

Der Erfolg beim Pinnacle Studio ist eine flüssige Timeline-Darstellung beim Verschieben der Zeitnadel und ein kontinuierliches Audio-Scrubbing. Pinnacle geht von einer Leistungssteigerung um bis zu 200 Prozent aus, wobei man gleichzeitig betont, dass nicht alle Funktionen gleichermaßen davon profitieren. In erster Linie ist es die Berechnung die nun schneller gehen soll. So gibt es für die 4K-Videobearbeitung nun eine Smart-Encoding-Funktion.

Letztendlich ist die klare Kommunikation, dass man hier in erster Linie an der Programmbasis gearbeitet hat auch ein Beleg dafür, dass Corel aus den Problemen mit der Version 17 gelernt und seine Hausaufgaben gemacht hat. Dazu gehört auch, dass man Nutzer der Version 17 bereits mit dem sechsten Update versorgt hat und damit eine stabile Version anbietet. Das zeigt auch der Leser-Test den wir (noch mit der Version 17.5) gemacht haben.

Das Pinnacle Studio wird es wieder in drei Versionen geben, wobei sich die Preise identisch sind: 60 Euro kostet die kleinste Version mit der man auf maximal 6 Spuren arbeiten kann. Für 100 Euro gibt es das Pinnacle Studio Plus mit 24 Timelinespuren, 5.1 Ton und 3D-Videoimport. Die meistverkaufte Version ist die 130 Euro teure Pinnacle Studio Ultimate, mit der man dann auf beliebig vielen Spuren auch 4K-Videos bearbeiten und Blu-rays brennen kann. Bei der Ultimate Version legt Corel Effekte von NewBlue Video Essentials bei. Alle drei Versionen kommen mit 17 frei verwendbare Musiktiteln von Tripple Scoop Music.

UPDATE 24. Oktober 2014 11:40 Uhr

Upgrade-Preise

Inzwischen hat Corel für das Pinnacle Studio 18 Upgradepreise kommuniziert: Die Plus-Version kostet als Upgrade 70 statt 100 Euro. Wer ein Pinnacle Studio Ultimate auf den neusten Stand bringen will bezahlt 90 Euro und spart damit 40 Euro gegenüber dem Neukauf. Ein Upgrade auf die kleinste Version gibt es nicht. Upgradeberechtigt sind alle Nutzer der Versionen Pinnacle Studio 9, 10, 11, 12, 14, 15, 16, und 17. 

Leser-Test: Pinnacle Studio 17.5

Newsübersicht - Editing
Schnittsoftware-Vergleich

Link zum Hersteller: Corel - Pinnacle Studio 18
 
Pinnacle-18 Family-Shot
Das Pinnacle Studio gibt es weiterhin in drei Versionen und in der Preisrange von 60 bis 130 Euro. 
Pinn18 MovieEditor
Die Oberfläche soll durch farbige Markierungen die leichtere Unterscheidung der Karteireiter ermöglichen. 
Pinn18 Support_for_XAVC-S
Pinnacle Studio 18 kann nun Videos im XAVC-Format entgegen nehmen und in dieses Format berechnen. 
Pinn18 newblue-effects-samples
Beim Pinnacle Studio 18 Ultimate legt Corel Effekte von NewBlue bei.

 

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