YouTube Instagram Vimeo RSS VIDEOAKTIV

Open Hour Chameleon: 4K-Mediaplayer mit individuellem Betriebssystem

4K-Fernseher, -Camcorder und -Kameras sind bereits einige auf dem Markt und in nĂ€chster Zeit kommen noch jede Menge hinzu. Lediglich bei den Medienspielern kommt irgendwie kein Wind auf. Ab November soll sich das Ă€ndern und es den Open Hour Chameleon fĂŒr die Wiedergabe von UHD-Filmen geben.

Der von Cloud Media vertriebene Player kann neben 4K-Filmen offenbar auch 3D-Inhalte wiedergeben, dafĂŒr ist er mit einem Vierkern RockChip RK3288 Cortex-A17 Prozessor und dem Mali-T764 3D Grafikprozessor ausgestattet. Ob er dann die maximalen 4096 x 2160 Pixel oder "lediglich" UHD mit 3840 x 2160 Pixeln zeigen kann, geht aus dem Pressetext allerdings nicht hervor. Zumindest sollen dank der „Grafikpower" dann auch Android-Spiele problemlos laufen, denn der Open Hour Chameleon wird mit dem „Handy-Betriebssystem" in Version 4.4.2 (KitKat) geliefert.

Das befindet sich aber nicht auf einer internen Festplatte (eine solche hat der Medienspieler nicht) oder einem integrierten Speicher, sondern wird auf einer 8 Gigabyte großen SD-Karte vorinstalliert. Diese muss man dann in den Player stecken, damit er von dieser bootet. Das hat den Vorteil, dass man das Betriebssystem laut Hersteller nach belieben wechseln, also auch ein Linux-OS nutzen kann. Nachteil allerdings, und der ist offensichtlich, der Kartenleser ist bereits belegt und kann wohl nicht mehr zum Abspielen von Mediendateien genutzt werden. Außer diese liegen bereits auf der Speicherkarte (bis zu 32 GB) mit dem Betriebssystem oder werden nachtrĂ€glich auf diese kopiert. Ob das funktioniert, kann man bisher aber nur vermuten.Wie die Produktbilder zeigen, scheint es aber einen Kartenleser an der Seite und zusĂ€tzlich einen MicroSD-Kartenleser auf der RĂŒckseite zu geben. Ferner ist der Chameleon zur plattformunabhĂ€ngigen Software „XBMC Media Center" kompatibel.

Der interne DD3-RAM ist 2 Gigabyte groß. Der Player steckt in einem Aluminium-GehĂ€use und setzt auf Passiv-KĂŒhlung, also ohne LĂŒfter. Er hat einen HDMI-Ausgang, drei USB 2.0 Host- sowie einen USB-OTG-Port integriert. Analoge Schnittstellen fehlen. FĂŒr die Sound-Ausgabe ist ein optischer und ein koaxialer S/PDIF-Ausgang verbaut. Der Open Hour Chameleon verfĂŒgt ĂŒber eine Netzwerk-Buchse und lĂ€sst sich alternativ via WiFi-Dongle mit einer kabellosen Webverbindung ausstatten. Gesteuert wird das GerĂ€t via Fernbedienung.

Der Open Hour Chameleon soll fĂŒr 159 Euro zu haben sein.

(pmo)
IFA 2014 Report: grĂ¶ĂŸer, schĂ€rfer - 4K!

NewsĂŒbersicht - Camcorder
Camcorder-Vergleich

Link zum Hersteller: Cloud Media
open hour chameleon side web
Der Open Hour Chameleon soll sich zur Wiedergabe von 4K-Videos eignen und lĂ€uft ĂŒber ein Betriebssystem von der Speicherkarte.
open hour chameleon back web
Neben der HDMI-Schnittstelle, ĂŒber die 4K- und 3D-Inhalte wiedergegeben werden können, gibt es noch zwei USB-Schnittstellen und eine Netzwerkbuchse.
 

 

Forumthemen