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Nikon D4S:1080/60p und neuer Bildprozessor

  Nikons DSLR-Oberklasse namens D4 bekommt ein Update spendiert und nennt sich als Nachfolgemodell ab sofort D4s. Neu sind neben dem überarbeiteten Bildprozessor der Verschluss- und Spiegelmechanismus sowie das neu eingeführten Mini-RAW-Format namens RAW-S. Videografen freuen sich über drei Video-Bildformate sowie unkomprimierte HDMI-Ausgabe. Ebenfalls überarbeitet wurde der 16,2 ...

Ebenfalls überarbeitet wurde der 16,2 Megapixel-CMOS-Bildsensor im FX-Format. Dessen ISO-Bereich reicht nun unter Zuhilfenahme des neuen EXPEED 4 Bildprozessors von 100 bis 25.600, wobei für Extremstbedinungen eine Empfindlichkeit bis 409.600 möglich ist. Ebenfalls aufgebohrt wurde die Serienbildfunktion. Mit aktiviertem Autofokus sind nun bis zu 11 Bilder pro Sekunde (D4: 10 Bilder) im vollen FX-Format möglich. Sowohl dem Video- als auch dem Fotoeinsatz kommt die neue Autofokus-Messung mit nun bis zu 51 Messfeldern zu gute. Diese soll sogar bis zum ISO-Wert 100 und einer Mindestlichtstärke 1:8 möglich sein.

Videos nimmt die D4s im Full-HD-Format mit Bildraten von 60p, 50p, 30p, 25p und 24p auf, was einem uneingeschränkten Einsatz sowohl in Regionen mit Pal- als auch NTSC-Standard ermöglicht. Flexibel sind auch die manuellen Zugriffsmöglichkeiten während der Aufnahme. ISO-Empfindlichkeit, Belichtung, Blende und vollständige manuelle Audio-Kontrolle sind während der Videoaufnahme möglich. Die Video- und Fotodaten landen im MOV-Container im H.264/MPEG4-Format wahlweise in zwei Speicherkarten-Slots, von denen jeweils einer für Compakt-Flash-Karten mit UDMA 7-Standard und einer für XQD-Karten ausgelegt ist. Die gleichzeitige Aufzeichung auf einer Speicherkarte und die unkomprimierte Ausgabe von Videosignalen über den HDMI-Ausgang ist ebenfalls möglich.

Tonaufzeichnungen gelingen entweder über das eingebaute Monomikrofon oder über externe Mikrofone mit 3,5 Millimeter Miniklinke. Das acht Zentimeter (3,2 Zoll) große Display ist zwar fest eingebaut, verfügt aber über eine Auflösung von 921.000 RGB-Pixeln und ist in Farbbalance als auch Helligkeit einstellbar.

Der neu entwickelte Verschluss-Mechanismus besteht aus einem Kevlar-/Kohlefaserverbundstoff mit lediglich 42 Millisekunden Auslöseverzögerung. Netzwerkfähig wird die Kamera durch einen Gigabit-100/1000TX-Anschluss, mit dem sich zum Beispiel das abgespeckte RAW-Bildformat namens RAW-S verschicken lässt. Der Wireless-LAN-Adapter WT-5 von Nikon lässt sich weiterhin mit der D4S betreiben.

Objektiv-seitig lässt sich die Kamera mit allen AF-NIKKOR-, Typ G und D-, DX-, AI-P-NIKKOR und IX-NIKKOR-Modellen bestücken. Die Nikon D4S ist ab März 2014 über das Nikon Vertriebsnetz zum Preis von rund 6150 Euro erhältlich.

(mad)
Video-Präsentation: Panasonic Lumix GH4, die 4K-Video-Systemkamera

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Link zum Hersteller: Nikon
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