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CES 2014: Sony HDR-AS 100 - Action-Cam mit XAVC-S und Bildstabilisator

  Nachdem Actioncams der Verkaufsschlager schlechthin sind, macht Sony nun ernst und stellt sich mit einem gewaltigen Innovationspaket bei Modell HDR-AS 100 dem Herausforderer GoPro Hero. Immer wenn Sony Produktbezeichnungen wie 10, 100 oder 1000 vergibt, darf man Besonderes erwarten. Diesmal ist es eine deutlich kleinere Actioncam, die ...

Diesmal ist es eine deutlich kleinere Action-Cam, die gegenüber ihrem Vorgänger bei ähnlicher Bauform nur noch halbes Volumen aufweist – unter 100 Kubikzentimeter statt bisher 200.

Der Winzling ist wassergeschützt, sodass auf das Unterwassergehäuse in vielen Fällen verzichtet werden kann - zumal das Unterwassergehäuse offensichtlich wieder nur bis 5 Meter Tauchtiefe geeignet ist. Die Tonqualität ist ohne Schutzgehäuse natürlich ebenfalls besser.

Der Videospezialist verbaut erstmals einen hochwertigen Bildstabilisator in der Kamera und eine extra gerechnete Zeiss-Tessar-Optik mit 170 Grad Bildwinkel. Bei Einsatz des Bildstabilisators sinkt dieser Bildausschnitt auf 120 Grad ab.

Sony hat mitbekommen, dass bis zu einem Fünftel aller Actioncam-Nutzer Profis sind, die ihre Aufnahmen für die Vermarktung von sich oder ihren Videos einsetzen. Auch kaum ein TV-Feature kommt mehr ohne Actioncam-Shots aus. Darum hat die AS 100 einen weißen Body, um sich nicht so stark aufzuheizen – im Wüsteneinsatz. Betriebsfertig wiegt die AS 100 nur 92 Gramm.

Als Aufzeichnungssystem dient XAVC-S, das "bessere" AVCHD mit hohen Datenraten und 50p-Aufzeichnung, um gerade bewegte Aufnahmen mit scharfen Kanten abbilden zu können. Aufgezeichnet wird auch in MP4-Format auf Micro-SDXC oder Micro-SDHC-Speicherkarten. Möglich sind zudem Micro-Memorysticks.

Es gibt sowohl eine 120-Bilder-Zeitlupe in Vollformat (auch 240 Bilder sind möglich) als auch eine ausgeprägte Time-Lapse–Zeitraffer-Funktion. Die AS 100 besitzt ein neues Schnellfixiersystem, doppeltes Signallicht (Tally) oben und unten und eine Timecode-Funktion – zum Synchronisieren bei Einsatz mehrerer Action-Cams.

Wird die PlayMemories-Mobile App von Sony auf Smartphones installiert, ist gleichzeitig das Kamerabild von bis zu fünf Actioncams kontrollierbar. Die Streaming Funktion der Kamera , die es auch ermöglichen wird, die Videos live via Smartphone ins Internet zu übertragen, wird erst im Sommer 2014 als Update zu haben sein.

Wird dagegen die Software Play Memories Home installiert, können GPS-Positionsdaten aus der Kamera ausgelesen werden. Es erscheint als Overlay zum Video eine Cockpit-Anzeige, die nicht nur Ort und Zeit sondern auch die Route und die aktuelle Geschwindigkeit während der Aufnahme mitschreibt. Diese Funktion bietet derzeit schon die Garmin Virb Elite (bei uns im Test).

Da WLAN-Verbindungen einfach über NFC (Nearfield Communication) hergestellt werden können, lassen sich Einstellungen und Aufnahmen über den als Zubehör erhältlichen Sony-"Armbanduhr"-Monitor RM-LVR1 kontrollieren.

Zu haben ist die HDR-AS 100 ab April für rund 300 Euro, als Kitvarianten zum Beispiel für Motorradfahrer oder Tierliebhaber für rund 400 Euro. Damit liegt das neue Modell in etwa auf dem Preisniveau der bisherigen HDR-AS 30.

Apropos: In unserem Videobeitrag von der CES sehen Sie Live-Bilder zur Sony HDR-AS 100 und anderen Cams.

(mb)
Sony HDR-AS 100 im Test: erste Testaufnahmen und Infos zum GPS-Tracker

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Link zum Hersteller: Sony
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Auch ohne Tauchgehäuse kann man die HDR-AS100 Feuchtigkeit und harten Stößen aussetzen.
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Gegenüber dem Vorgänger hat die Kamera halbiertes Volumen. Entsprechend kompakt ist auch die Tauchschale.
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Mikrofonanschluss und Schnellwechselplatte machen die AS100 auch für Profis interessant.
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Wie bei Panasonic hat es auch bei Sony eine Action-Cam auf die Bühne geschafft. Allerdings ist es bei Sony nicht nur eine Absichtserklärung sondern die Ankündigung eines konkreten Produkts.

 

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