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IFA: CyberLink PowerDirector 12 - mehr Leistung, mehr Funktionen

Cyberlink kündigt die neue Version 12 des PowerDirectors an. Die Schnittsoftware für Einsteiger und Aufsteiger setzt abermals auf verbesserte Leistungsfähigkeit und kommt mit einem erweiterten Funktionsumfang. Neben neuen Effekten und Vorlagen macht Cyberlink den PowerDirector fit für den Multicam-Schnitt und das für gleich vier Kamerastreams. In der Mittelklasse bietet das bislang nur das Magix Video deluxe 2014, allerdings nur mit zwei Kamera-Spuren. Für die Mehrkamera-Funktion gibt es dann ...

Für die Mehrkamera-Funktion gibt es dann einen eigenen „Designer“, so nennt Cyberlink seine einzelnen Bearbeitungsmodule im Programm. Der Cutter wählt die gewünschten Clips und öffnet diese im Multicam-Designer, anschließend muss er diese analysieren lassen, damit das Programm die Ton- und Bild-Spur synchron setzen kann.

Neben dem Import von 4K-Video erlaubt die Software nun auch das Umschalten der Projekteinstellungen auf 24 Vollbilder. Ab sofort skaliert die Timeline auf ein Zehntel-Bild, was beim Synchron-Setzen von Ton- und Video Vorteile bringt.

Cyberlink setzt dabei auf viele Detail-Verbesserungen: Beim Erstellen von Titel lässt sich nun das Kerning bestimmen. Außerdem gibt es hier eine Bewegungsunschärfe, mit der Schriftzüge auf Wunsch leicht „verschwommen“ aus dem Bild verschwinden. Der neue Themen-Designer gibt dem Cutter vordefinierte Vorlagen an die Hand, die er mit seinen Filmschnipseln bestückt und somit kurze Vor- oder Abspänne für sein Video kreiert.

Bei den Effekten integriert Cyberlink fünf neue: Tilt-Shift etwa lässt die Szenerie im Video wie in einem Modellbau wirken. Der Lens-Flare-Effekt täuscht die Reflexion eines Linsensystems im Video vor. Für die Farbgebung im Clip sorgen 20 neu verfügbare Farbeffekte, die Cyberlink direkt aus dem ColorDirector übernimmt. Besitzer des Farbkorrektur-Programmes können dort auch eigene Farbvorlagen erzeugen und diese direkt in den PowerDirector importieren.

Auch die Leistung will Cyberlink verbessert haben und konzentriert sich dabei vor allem auf neue Intel-Systeme der vierten Generation, sprich Haswell, mit denen der PowerDirector nun für mehr Echtzeitleistung sorgen soll.

Direkt mit von der Partie ist die mobile Schnitt-App PowerDirector Mobile (hier im Test), die jedem PowerDirector ab Version Ultra beiliegt.

Versionen und Preise

Der PowerDirector 12 ist ab heute erhältlich. Die Deluxe-Version kostet 70 Euro, verzichtet aber auf 4K, die Multicam-Funktion, den 64-Bit-Support und den neuen Bewegungsunschärfe-Effekt. Die Ultra-Variante hat das alles und kostet 90 Euro.
Daneben gibt es die Ultimate-Fassung für 120 Euro mit den zusätzlichen Effektpaketen von NewBlueFX Video Essentials 2 und 3 sowie drei CyberLink Kreativpakete mit diversen Vorlagen für die Themenbereich Reise, Romantik und Weihnachten.

Die Ultimate Suite gibt’s für 250 Euro: Hier liegt zusätzlich der ColorDirector 2 und AudioDirector 4 im Karton.

Das Komplettpaket namens DirectorSuite 2 bietet den PowerDirector 12 Ultimate, ColorDirector 2, AudioDirector 4, PhotoDirector 5 sowie den PowerDirector Mobile als auch den PhotoDirector Mobile und alle Effektpakete für 300 Euro.

Apropos: In der kommen VIDEOAKTIV 06/2013 (10. September am Kiosk) haben wir den PowerDirector 12 Ultra im spannenden Vergleichstest mit Magix Video deluxe 2014 Plus.

(pmo)

Im Test: 9 Videoschnitt-Apps

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Link zum Hersteller: CyberLink
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power director 12 web
Neu Version: Cyberlink erweitert seinen PowerDirector um Versionsnummer 12. Neben mehr Leistung gibt es neue Funktionen und Effekte.
power director 12 multicam web
Neu in Version 12 ist unter anderem der Multicam-Designer womit sich ein Mehrkamera-Projekt mit bis zu vier Streams realisieren lässt.
power director 12 del ulti web
Neben der Ultra-Version für 90 Euro gibt es die kleine Deluxe-Variante mit weniger Funktionen für 70 Euro und die höher angesiedelte Ultimate-Fassung mit zusätzlichen Effektpaketen.

 

 

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