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Panasonic Lumix DMC-GX7: optischer Sensor-Bildstabilisator

Panasonics neue GX7 macht es Olympus nach und hat nun als erste Kamera der G-Serie einen integrierten optischen Bild­stabilisator per Sensor-Shift. Der 16 Megapixel­sensor der Micro-Four-Thirds-Kamera hat eine neue Sensor­architektur und ermöglicht zusammen mit dem Venus Engine-Bildprozessor Empfindlich­keiten bis zu ISO 25.600. Der um 90 Grad nach oben schwenkbaren Live-View-Sucher (LVF) (Sucher­vergrößerung 0.7x) hat eine Auflösung von satten 920.000 RGB-Bild­punkten. Auf der Rückseite gibt es ...

Auf der Rückseite gibt es zudem ein 7,5cm-Touchscreen-LCD-Monitor mit 346.666 RGB-Bildpunkten, das ebenfalls nach oben und unten klappbar ist. Mit dem Focus-Peaking im Display und Sucher soll die Scharfstellung leichter werden.

Verbesserungen durch die nun größeren Fotodioden auf dem neuen Sensor verspricht Panasonic besonders für die Videoaufzeichnung in Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixel und 50 Vollbildern. Aufgezeichnet wird im AVCHD- oder MP4-Format. Geblieben ist die Zolltechnisch bedingte Aufnahmebegrenzung auf 29 Minuten 59 Sekunden. Bei MP4 wird die Aufnahme beendet, wenn die Datei größer als 4 GB wird.

Während des Filmens stehen genauso die Kameramodi P/A/S/M sowie kontinuierlicher und Tracking-AF zur Verfügung. Mit dem Touch-Display auf der Rückseite kann man auf Fingertipp eine gezielte Schärfeverlagerung von einem Motivdetail zum anderen hinbekommen. Die GX7 hat ein Stereo-Mikro mit Windschutzfilter. Eine Mikrofonbuchse hat die Kamera nicht. Der Extra-Tele-Konverter-Funktion erweitert den Zoombereich maximal 4,8x ohne Verschlechterung der Bildqualität.

Das Bildrauschen soll deutlich reduziert sein, Panasonic spricht von 25 Prozent bei gleichzeitig 10 Prozent besserer Licht-Empfindlichkeit. Damit einhergehend hat Panasonic die kürzeste Verschlusszeit auf 1/8000s verkürzt, worüber sich dann Sportfotografen freuen. Die GX7 erlaubt Bildserien mit 5 Bildern in der Sekunde in 16-Megapixel-Auflösung. Mit AF-Tracking erlaubt der schnelle Autofokus der GX7 Serienbelichtungen mit bis zu 4,3 Bilde in der Sekunde und mit elektronischem Verschluss sind sogar 40 Bilder in der Sekunde machbar. Die Geschwindigkeit soll auch beim Einschalten verbessert sein: Nach einer halben Sekunde ist die Kamera einsatzbereit.

Die GX7 beherrscht die Kommunikation via WiFi- und NFC (Near Field Communication), so dass man die Kamera mit Smartphone oder Tablet über eine kurze Berührung verbinden kann. So lässt sich die Kamera steuern oder im WLAN-Netz Bilder und Videos zum Sichern und Archivieren auf einen Rechner übertragen.

Die GX7 hat ein Gussgehäuse aus Magnesium-Legierung und wird ab September in den Farben Schwarz oder Schwarz-silber in den Handel kommen – den Preis hat Panasonic noch nicht festgelegt.

(jos)
Vollformat-Kameras im Test:3-Kameras im Vergleich

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Link zum Hersteller: Panasonic
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DMC-GX7
Die GX7 gibt es ganz in Schwarz oder mit silber kombiniert. Im inneren arbeitet nun ein optischer Bildstabilisator, so dass unabhängig vom Objektiv eine Stabilisierung klappt.
DMC-GX7s LVF
Besonderheit ist der hochauflösende Sucher, der sich um 90 Grad nach oben drehen lässt. Auf der Rückseite gibt es zudem ein klappbares Touch-Display.

 


 

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