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Grass Valley Edius Pro 7: 64-Bit für mehr Echtzeitleistung

So richtig übberraschend kommt sie nicht - die Edius Pro 7-Version von Grass Valley, denn schon mit dem Umsteiger-Angebot für Adobe-Anwender gab es eine Akualitäts-Garantie, was schon eindeutige Signale waren. Jetzt ist die Version also offiziell angekündigt und so wie zu erwarten war mit einem neuen kompletten 64-Bit-Unterbau versehen. Damit verspricht der Hersteller in erster Linie mehr Schnittleistung.  Dabei setzen die ...

Dabei setzen die Entwickler aus Japan in erster Linie auf die CPU-Leistung: Im Vergleich von Edius Pro 6.5 zu Edius Pro 7 auf einem Rechner mit i7-3930K Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und ATI Radeon HD X7770, gibt es bei XDCAM EX-Videomaterial einen Leistungssprung von 14 Videospuren in Echtzeit auf 17 Layer. Bei AVCHD erreicht der Testrechner statt elf nun 15 Echzeitspuren.

Wirklich interessant ist der Fortschritt bei 4K: Edius 6.5 spielte auf diesem Single-CPU System keine Spur in Echtzeit ab – Edius Pro 7 gab immerhin zwei farbkorrigierte, überblendete Motion-JPEG-Videoclips der Canon 1D mit mehreren bewegten Titellayern wieder.

Während die Oberfläche komplett identisch ist, soll Edius Pro 7 mit dem direkten Import von XAVC- und AVC-Ultra-Dateien den Semiprofis und Profis entgegenkommen. Zudem wird die Software nun erstmals für die Videohardware von Drittherstellern geöffnet: Gleich zum Start werden also nicht mehr nur die Grass Valley Storm und HD Spark sondern auch die verschiedenen DeckLink-Karten (Mini, Studio, HD Extreme, 4K), Intensity-Lösungen (Pro, Shuttle USB+Thunderboldt, Extreme) sowie das UltraStudio SDI/Pro von Blackmagic Design unterstützt. Doch auch die Hardware von AJA (Kona und IO) sowie Matrox (MXO2 LE und Mojito 4K) soll ab Herbst eingebunden werden können.

Neue Offenheit zeigt Grass Valley auch beim Umgang mit Projekten: Die mit dem neuen Edius Pro 7 erstellten Filmprojekte kann man mit der Vorversion öffenen, was bisher eher unüblich war. Vielleicht ist das ja ein Zeichen dafür, dass man genau auf die Bedürfnisse der Kunden hört und sich hier kompatibler zeigt als die Konkurrenz. Auf gut Deutsch: man hofft weiterhin auf Premiere-Pro-Abtrünnige, die man ja auch schon mit dem Adobe-Crossgrade-Programm für 299 Euro anvisiert hat.

Edius Pro 7 wird 642 Euro kosten. Auch im Marketing der größeren Edius-Versionen vollzieht Grass Valley einen leichten Wandel: Edius Elite, bisher verfügbar in Version 2.8 heißt in Zukunft Edius Elite 7.

(jos)
Grass Valley Edius: Umsteiger-Angebot

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