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Vestax PBS-4: AV-Mixer für Web-Broadcasts

Die japanische Firma Vestax ist eigentlich mehr im Musiker- und DJ-Bereich zu Hause. Mit dem AV-Mischer PBS-4 hat sie inzwischen aber auch ein Videoprodukt im Markt. An das knapp 600 Euro teure Gerät lassen sich bis zu vier Videoquellen anschließen, zwischen denen der Live-Cutter hin und her schalten kann. Außerdem finden bis zu drei Stereo-Tonquellen Einlass. Einen klassischen Videomischer ersetzt der PBS-4 nicht, da er keine Überblendeffekte mitbringt. Vielmehr ist der PBS-4 dazu gedacht, ...

Vielmehr ist der PBS-4 dazu gedacht, auf ganz einfache Weise Live-Übertragungen ins Internet zu ermöglichen, denn sein Ausgangssignal lässt sich per USB an einen PC oder Mac weitergeben und mit entsprechenden Diensten wie Ustream oder Justin.tv live ins Internet streamen. Vestax will damit die Übertragung von Konzerten, Veranstaltungen aller Art oder kleine Home-TV-Studios ermöglichen.

Das Pult bietet vier Videoeingänge mit FBAS-Cinch-Buchsen, einer davon kann wahlweise auch über die HDMI-Buchse auf der Rückseite genutzt werden, ein anderer ist auch über die VGA-In-Buchse beispielsweise mit Einspielungen vom Rechner adressierbar. Maximal können aber vier Videoquellen anliegen.

Daneben hat der PBS-4 drei Stereotoneingänge per Cinch eingebaut. Die ersten beiden Kanäle lassen sich alternativ aber auch über die Combo-Buchsen mit XLR- (ohne Phantomspeisung) oder Klinkensignalen (große Klinke) beschicken. Damit ist das Pult tonmäßig bei den Anschlüssen ganz gut bestückt – eine Klangregelung fehlt allerdings.

Die einzelnen Tonkanäle lassen sich in der Vorverstärkung (Trim) und der Lautstärke (Level) regeln und über Kopfhörer oder angeschlossene Monitorboxen kontrollieren.

Die vier Videosignale kann der Filmer über die „Video Select"-Schiene und den FBAS-Preview-Ausgang vorschauen, mit der Taste „Master wird der jeweilige Kanal „auf Sendung" geschaltet. Überblendungen sind offenbar nicht möglich. Da laut Vestax kein Synchronizer eingebaut ist, muss unser Test klären, inwieweit am Umschaltpunkt Störungen auftreten können.

Somit der „Broadcast Mixer" von Vestax – anders als der rund drei Mal so teure Roland VR-3 – videoseitig eher ein Switcher, während natürlich Audio und Video tatsächlich zusammengemischt werden.

Das Master-Signal wird in PAL-Qualität per USB und Cinch-FBAS ausgegeben. Auch am HDMI-Eingang wird bei PAL ein 576p-Signal (720 x 576 Pixel) erwartet, also kein HD.

(he)
Im Test: HDMI-Videomischer Roland V-40 HD

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Schnittsoftware-Vergleich

Link zum Hersteller: Vestax
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Vestax PBS-4 with PC WEB
Vestax PBS-4: Für nur 594 Euro (UVP) verspricht der Hersteller einen AV-Mixer für bis zu vier Videoquellen und drei Stereotöne.
Vestax pbs4 rear WEB
Kleine Sendezentrale: Auf der Rückseite des Mixers finden sich Composite-Videoausgänge, ein Audiomonitor-Kontrollausgang in Stereo, die USB-Schnittstelle und ein HDMI-Eingang für Quellen in Standard Definition (PAL).

 


 

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