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Tascam DR-60D: 4-Spur-Recorder/Mixer für DSLR-Kameras

Der DSLR-Film-Hype macht´s möglich: Mit dem DR-60D bringt der japanische Recording-Spezialist Tascam seinen ersten speziellen Audio-Recorder/Mixer für DSLR-Kameras, der sich aber natürlich genauso auch mit einem Camcorder nutzen lässt. Gewissermaßen ist der DR-60D eine Reaktion auf den DC-R302 des Konkurrenten Fostex. Bei dem hatten wir uns nur gewünscht, dass er gleich vier statt zwei Spuren aufzeichen könnte - und das macht nun Tascam. Anders als der eher konventionell designte Fostex ...

Anders als der eher konventionell designte Fostex (Test in Ausgabe 5/2012) kommt der Tascam-Recorder aber im ungewöhnlichen quadermäßigen Design daher - und greift damit sogar eher die Formensprache von neuen Filmkameras wie Red oder Sony FS 100/700 auf.

Der DR-60 D nimmt bis zu vier Tonspuren in einem Rutsch auf SDHC-Karten (bis 32 GB) auf und nutzt dafür zwei XLR-Eingänge mit Phantomspeisung plus einen zusätzlichen Stereo-Miniklinken-Input (inklusive Plug-in-Power) für die Spuren 3 und 4.

Die zwei XLR-Buchsen akzeptieren Mikrofon- wie Line-Pegel. In Kombination mit dem Stereo-Miniklinkeneingang für Spur 3+4 können beispielsweise Konzertfilmer bequem den XLR-Masterton eines Saalmischers und den Stereosound eines Kameramikrofons mit vier getrennten Tracks auf SDHC aufnehmen und erst in der Nachbearbeitung bequem zu einem Stereo-Konzertsound abmischen.

Die analogen Töne werden mit 16 oder 24 Bit und wahlweise 44,1, 48 oder 96 Kilohertz digitalisiert und als WAV- oder Broadcast-WAV-Dateien abgespeichert.

Zusätzlich offeriert der Recorder einen Stereo-Miniklinkenausgang zur Kamera plus einen entsprechenden Eingang zur Rückführung des Kameratons zum Monitoring - der DR-60D ist also auch als Fieldmixer zu gebrauchen. Selbstverständlich gibt es auch eine Kopfhörerbuchse - hier als 3,5-mm-Stereoklinke. Auch eine M/S-Funktion für Mitte/Seite-Stereoaufnahmen ist integriert.

Für die Befestigung an Kameras, Stativen, Rigs oder Zubehörschienen bietet der Recorder unten eine Stativ-Buchse und oben eine Schraubhalterung.

Die sonstige Ausstattung mit Klappensignal-Funktion, Slate-Generator; Pre-Recording und Marker-Funktionen klingt durchaus professionell.

Tascam-typisch ist die Funktion, eine Aufnahme gleichzeitig mit zwei verschiedenen Aussteuerungs-Leveln aufzuzeichnen (Dual Mono/Dual Stereo), also mit "Safety Track".

Mit Sicherheit ist der Tascam-Recorder auf der Frankfurter Musikmesse (ab 10. April) zu sehen; wir hoffen, ihn kurz danach auch testen zu können.

Der deutsche Preis des DR-60D ist noch nicht bekannt; in den USA kostet er um 400 US-Dollar.

Besten Dank an unser Forums-Mitglied Bernd E. für den Hinweis.

(he)

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Link zum Hersteller: Tascam
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Tascam DR-60D Cam WEB
Tascam DR-60D: 4-Spur-Audiorecorder für DSLR-Kameras und Camcorder.
Tascam DR-60D WEB
Der Recorder bringt eine Befestigungsmöglichkeit mit, falls ihn der Filmer direkt unter die Kamera schrauben möchte. Das LE-Display kennt man schon aus vielen Tascam-Mobilrecordern.
Tascam DR-60d w Stand WEB
Zwei XLR-Buchsen akzeptieren Mikrofon- wie Line-Pegel. Direkt daneben liegt der Stereo-Miniklinkeneingang für Spur 3+4. So können beispielsweise Konzertfilmer bequem den XLR-Masterton eines Saalmischers und den Stereosound eines Kameramikrofons mit vier getrennten Tracks auf SDHC aufnehmen. Klasse!
dr-60d w 1-4
Der DR-60D bietet wie der Fostex-Konkurrent die Möglichkeit, die vier Spuren intern auf Stereo abzumischen und auch gleich an die Kamera weiterzugeben oder deren Aufnahmeton über den eingebauten Mischer abzuhören.

 

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