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Dell Precision T7600, T5600, T3600 und T1650: optimierte Workstations

Dell hat in San Francisco seine neuen Work­stations der Precision-Reihe vorgestellt. Die Precision-Workstations stehen in den vier verschiedenen Varianten T7600, T5600, T3600 und T1650 zur Verfügung. Die Gehäuse wurden bei der neuen Serie komplett überarbeitet, wobei Dell nicht nur auf die Leistungs­fähigkeit, sondern besonders auf die Service­freundlich­keit Wert legt. Das neue deutlich schlankere und aufgeräumte ...
 

Das neue deutlich schlankere und aufgeräumte Hardware-Design im Inneren soll nicht nur besser aussehen und den Zugriff erleichtern, sondern wurde für eine bessere Kühlung optimiert. Damit soll die neue Workstation-Serie auch deutlich leiser sein und muss nicht mehr zwingend in einem Serverschrank verschwinden. Einzelne Komponenten lassen sich nun mit wenigen Handgriffen auszutauschen, so zum Beispiel das Netzteil, das sich nun von außen ohne Werkzeuge entfernen lässt. Beim Top-Modell T7600 gilt der leichte Wechsel von Außen auch für die Festplatten, die sich von vorne in das Gehäuse einschieben und herausziehen lassen. Die T7600 bietet Platz für vier 3,5-Zoll- oder acht 2,5-Zoll-Festplatten. Gleichzeitig ist diese Workstation Rack-tauglich.

Nicht unspannend ist ein neues Patent, das Dell zur Kontrolle des Arbeitsspeichers anwendet: Reliable Memory Technology (RMT) genannt, sorgt der patentierte Code, dafür, dass die Arbeit der Fehlerkorrektur von ECC-RAM im Arbeitsspeicher mitprotokolliert wird. Tritt ein Fehler sieben mal auf lässt sich der Bereich des Speicherfehlers lokalisieren und das System wird anschließend diesen Bereich nicht mehr nutzen und so weitere Fehler umgehen. RMT ist in den Modellen T3600, T5600 und T7600 verfügbar.

Explizit für Videoanwendungen ist das Top-Modell T7600 gedacht. Diese Worksation kann bis zu zwei Intel-Xeon-Prozessoren vom Typ E5-2678W mit 150 Watt und 16 Rechenkernen aufnehmen und unterstützt bis zu 512 GB Quad-Channel-ECC-Speicher. Das Netzteil liefert 1.300 Watt bei einem Wirkungsgrad von 90 Prozent. Die Grafik kann davon 600 Watt beanspruchen. Das klingt überdimensioniert, doch die T7600 stellt vier x16-Grafikkarten-Slots zur Verfügung und kann somit neben einer NVIDIA-Quadro-6000-Grafikkarte parallel zwei NVIDIA-Tesla-C2075-Prozessoren bedienen.

Deutlich kompakter ist die Dell Precision T5600. Auch Sie unterstützt bis zu zwei Intel-Xeon-Prozessoren mit jeweils acht Rechenkernen. Bestücken lässt sie sich mit bis zu 128 GB Quad-Channel-ECC-Speicher sowie wahlweise mit 635- oder 825-Watt-Netzteil. Die T5600 kann beispielsweise eine NVIDIA-Quadro-5000-Grafikkarte und einen zusätzlichen NVIDIA-Tesla-C2075-Prozessor aufnehmen.

Das Mittelklassemodell Dell Precision T3600 arbeitet mit einem Intel-Xeon-Prozessor, wobei man zwischen der E5-1600- oder E5-2500-Baureihe wählen kann. Auch hier gibt es zwei unterschiedliche Netzteile, sowie 64 GB ECC- oder Nicht-ECC-Speicher mit 1.600 MHz Taktfrequenz zur Wahl. Als Grafikkarten stehen unter anderem eine NVIDIA Quadro 6000 oder zwei NVIDIA Quadro 5000 zur Auswahl, die durch einen NVIDIA-Tesla-C2075-Prozessor erweitert werden können.

Die Dell Precision T1650 ist dagegen die Einstiegs-Workstation und ist für Anwender gedacht, die vom Standard-Desktop-PC weg wollen und auf Servicefreundlichkeit Wert legen. Auch sie arbeitet mit Intel-Xeon-Prozessoren. Bei den Grafikkarten zeigt sich das Einsteigermodell nicht ganz so offen bietet dafür vergleichsweise wenig Leistung von 75 Watt.

Die Precision-Workstations der Reihe T3600, T5600 und T7600 sind ab dem 9. Mai 2012 verfügbar, die T1650 folgen am 29. Mai 2012. Die Precision-Workstations T7600 werden ab 1.713 Euro, die T5600 ab 1.448 Euro und die T3600 ab 877 Euro, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer und Versand, erhältlich sein.

(jos)
Link zum Produkt: Dell
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