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Panasonic DMC-GX 1: mit Full HD und Video-Autofokus

Mit der Wechseloptik-Systemkamera GX1 beginnt Panasonic eine neue Produktlinie, die über der GF-Serie steht. Sie besitzt den 16 Megapixel-Sensor der G-Serie und ist Video-seitig aufgerüstet. So will sie einen deutlich schnelleren Autofokus besitzen als selbst Modell GH2 und sie nimmt jetzt außer mit AVCHD auch im MP4-Standard auf. In bester Qualität (FHD) benutzt sie dann eine Datenrate von ...
 

In bester Qualität (FHD) benutzt sie dann eine Datenrate von 20mbit/s. Allerdings ist hier 25p als Bildfrequenz angesagt, während im AVCHD-Modus mit 50i aufgezeichnet wird. Der micro FourThirds-Sensor gibt in jedem Fall nur 25p aus, die für die Ausgabe auf 50i transferiert werden.

Die MP4-Ausgabe ist moderner als die Motion JPEG-Ausgabe, die bei Panasonic bisher als Zweitstandard genutzt wurde, um mit älteren Rechnern, allen Playern und Smartphones leichter kompatibel zu sein.

Auch Ton-seitig will die Kamera laut unserer Unterlagen nicht nur ein Stereo- Mikrofon mit Dolby-Digital-Qualität haben, sondern auch den Lautstärkepegel anzeigen und – zu schön um wahr zu sein - den Aufzeichnungspegel einstellen können.

Der Hammer ist jedoch die im Kit mitgelieferte Zoomlinse im Pancake-Format. Sie ist trotz einer Brennweite von 14-42 mm extrem flach gebaut und besitzt eine Zoomwippe, über die wie beim Camcorder per Motor die Brennweite verstellt werden kann.

Während des Filmens können 2 Megapixel-Fotos geschossen werden, als Bilderserien gibt Panasonic 4,2 Bilder pro Sekunde mit Vollauflösung an.

Die GX-Serie kommt nicht nur mit Metallbody und hochwertigerem Finishing als die GF-Serie, sie will auch in allen Ebenen manuell bedienbar sein, was schon das Einstell-Drehrädchen auf der Rückseite zeigt. Einen eigenen Videomodus gibt es nicht, aber einen Extra-Auslöser neben dem Foto-Auslöser. Für die Fotografie gibt es dafür außer den PAS und M – Modi auch 4 frei einstellbare Funktionstasten, beispielsweise für die den aufwändigen Fokus-Assistenten.

Auch Fokussieren und Auslösen via Berührung auf dem mit rund 150.000 Pixeln auflösenden 3-Zoll-Display ist möglich. Ein Klappdisplay oder ein Sucher fehlen, doch ein neuer hochauflösender Sucher kann bei Bedarf angesteckt werden. Es ist in den Spezifikationen identisch zu dem im Topmodell G3 integrierten Sucher. Die Empfindlichkeit der GX1 reicht bis ISO 12800, aber sicherlich nicht im Video-Modus, zu dessen tatsächlichen manuellen Fähigkeiten die Spezifikationen keine Angaben machen. Diese Erkenntnisse wird erst unser Testbericht zur GX1 zu Tage fördern, den Sie in der nächsten Videoaktiv-Druckausgabe nachlesen können. Dort wird auch vom härtesten Konkurrenten dieser Wechseloptik-Miniformat-Kameras, der Sony NEX-5N zu lesen sein.

Die Lumix DMC-GX1 wird in Deutschland ab Januar 2012 als Gehäuse in Schwarz für 600 Euro und als Kit mit dem Pancake-Powerzoom (H-PS14042) in Titan-Silber für 830 Euro erhältlich sein.

(mb)
Link zum Hersteller: Panasonic
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Empfehlenswert: Videofilmer sollten sich nach dem Kit mit der leisen Autozoom-Linse namens Vario 1:3,5-5,6/14-42 umsehen, die einen Hebel für den Fokus und einen für die Brennweiteneinstellung besitzt.
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Bereits bekannt: Die Bedienung ist von den GF-Modellen bekannt, die Verarbeitung ist bei GX besser.
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Optional: Der klappbare Aufstecksucher DMW-LVF2 für den Zubehörschuh hat knapp 500.000 Pixel-Auflösung, und ein großes Gesichtsfeld.
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Scharfstellen per Finger: Eine Display-Berührung, und der Kontrast-Autofokus der Kamera stellt auf den gewünschten Motivteil scharf.
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Einstellungsmöglichkeiten: Das Videomenü legt unter anderem die Videoqualität – hier AVCHD/ 50i fest.


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