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PMA: Panasonic Lumix DMC-GH 1 filmt in Full-HD AVCHD

Es ist noch nicht lang her, da bescherte Panasonic den kompakten Lumix-Modellen FT 1 und TZ 1 die sogenannte AVCHD lite-Funktion. Ganz dem professionellen Anspruch der G Micro-Serie entsprechend wurde das "lite" bei der auf der PMA in Las Vegas vorgestellten Lumix GH 1 gestrichen.

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Hört, hört: Klangenthusiasten unter den Filmern bietet Panasonic ein optionales Stereomikrofon. 

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Da schau her: Das 3 Zoll-LCD lÀsst sich ausklappen und drehen und ist zudem extrem hoch aufgelöst.   

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The Lumix in Red: Wer es etwas bunter mag, bekommt die GH 1 auch in Rot.    Konkret bedeutet dies, dass die GH 1 statt der 1280 x 720 Pixel der AVCHD lite-Variante nunmehr mit maximal 1920 x 1080 Pixel Auflösung filmt. Die Datenrate liegt in dem Modus bei 17 Megabit pro Sekunde. Das Video wird laut Pressemeldung mit 25 Vollbildern (25p) pro Sekunde aufgezeichnet und mit 50 Halbbildern (50i) ausgegeben. Damit dĂŒrften die Videos wohl auch das von 25p-Aufnahmen bekannte Bildruckeln vor allem bei Kamerabewegungen zeigen. Mancher mag diesen auch als Kinoeffekt bezeichneten Look zwar, flĂŒssige Bewegungen sind jedoch nur mit 50 Bildern pro Sekunde möglich. Dies erlaubt die GH 1 auch, allerdings in der niedrigeren Auflösung von 1280 x 720 Pixel, hier zeichnet sie 50 Vollbilder pro Sekunde auf. Was die GH 1 vor allem von Consumer-Camcorder unterscheidet ist ihre Wechseloptik. Die GH 1 arbeitet mit dem Four Thirds-Standard, der dafĂŒr sorgt, dass die Kamera trotz Wechselmöglichkeit besonders kompakt ausfĂ€llt. Mitgeliefert wird eine 10fach Optik mit optischem Bildstabilisator. Eingebaut ist auch ein Autofokus der laut Panasonic besonders gerĂ€uscharm agieren soll. Das wĂ€re fĂŒrs Filmen sicherlich hilfreich, denn manche Fotokamera hat genau damit ein Problem. Von den aktuellen Panasonic-Camcordern hat die GH 1 auch manche Funktion geerbt, so beispielsweise die intelligente Automatik, die das passende Motivprogramm zur Situation auswĂ€hlt. Auch die Gesichtserkennung inklusive des Fokus-Tracking wie es das Panasonic Topmodell SD 300 (Test in VIDEOAKTIV 3/2009) bietet lĂ€sst sich fĂŒr Foto und Video nutzen. Beim Fokus-Tracking bleibt der Fokus auf einem Gesicht, selbst wenn es sich bewegt. Im Camcorder-Bereich leider schon eine Seltenheit geworden ist der Sucher. Die GH 1 bringt allerdings ein Okular mit, das laut technischen Daten eine Auflösung von 1,44 Millionen Punkten besitzt. Damit dĂŒrften wohl RGB-Pixel gemeint sein, womit die effektive Auflösung niedriger bei rund 480.000 Pixel liegen dĂŒrfte. Aber selbst damit wĂŒrde er sĂ€mtliche Consumer-Camcorder hinter sich lassen. Das gilt auch fĂŒr das 3 Zoll große, ausklapp- und drehbare LCD-Display, das 460.000 Pixel bereitstellt. Manuelle Funktionen wie Verschlusszeit oder Blende sind ebenfalls auch im Video-Modus nutzbar. Der Ton wird in Stereo Dolby Digital aufgezeichnet, mit dem DMW-MS 1 (Preis steht noch nicht fest) wird zudem ein optionales Stereomikrofon erhĂ€ltlich sein. Das Herz der Kamera bildet ein 14 Megapixel-Chip, den Panasonic Live-MOS nennt. Der sorgt natĂŒrlich nicht nur dafĂŒr hochauflösend filmen zu können, sondern auch Fotos mit maximal 12 Megapixel zu schießen. Fotos lassen sich sowohl als JPG als auch im RAW-Format konservieren. Als Speichermedium dienen wie bei Panasonic ĂŒblich SD/SDHC-Karten. Um Fotos oder HD-Videos am Fernseher anschauen zu können besitzt der GH 1 einen Mini HDMI-Anschluss. Die Lumix DMC-GH 1 ist ab Mai in den Farben Schwarz und Rot erhĂ€ltlich. Mit einem Preis von 1550 Euro liegt sie auf dem Niveau der Camcorder-Topmodelle 2009. Ob sie auch in Sachen VideoqualitĂ€t und Handling mithalten kann, wird VIDEOAKTIV nachprĂŒfen, sobald uns ein Testmuster zur VerfĂŒgung steht. UPDATE 10. Juni 09: