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CES 2009: Canon Legria HF S10 und HF S100

Die AVCHD-Spitzenmodelle von Canon wie der HF10 oder HF11 waren mit das Schärfste und Spannendste, was Filmern im letzten Jahr vor die Augen gekommen war. Umso gespannter ist die Szene, womit Canon an das sensationelle Erfolgsjahr 2008 anknüpfen will. Als erster großer Hersteller hat Canon heute die Karten auf den Tisch gelegt.

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Canon Legria HF S10: neues AVCHD-Topmodell der Canon-Consumer-Liga für knapp 1500 Euro.

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Canon Legria HF S100: der HF S10 minus interner 32-GB-Speicher, also ein reiner Karten-AVCHD-Cam.   Die neuen Trumpf-Asse heißen künftig Legria HF S10 und Legria HF S100 und tragen relativ satte Preisempfehlungen von deutlich über 1000 Euro.   Knapp 1500 Euro kostet das neue Spitzenmodell Legria HF S10, das fast alles mitbringt, was sich Filmer wünschen - bis auf einen Sucher. Das Hybridmodell mit internem 32-GB-Speicher und Karten-Laufwerk gibt es auch nur mit SDHC-Drive als Legria HF S100, dann kostet es 1299 Euro. Herzstück der Top-Cams ist der neue Digic-DV-III-Prozessor und ein 1/2,6-Zoll-CMOS-Sensor mit 8 Megapixel Auflösung, von denen laut Canon 6 Megapixel im Video-Modus effektiv sind. Wie schon die letzten AVCHD-Cams filmen die Neuen natürlich in Full-HD mit höchstmöglicher AVCHD-Datenrate von 24 Megabit pro Sekunde. Anders als die anderen Canon-Neuheiten nutzt die S-Klasse nur ein 10fach-Zoomobjektiv, das soll dafür aber besonders lichtstark sein. Für "Notfälle" ist eine 1,7fache digitale Vergrößerung eingebaut - macht dann 17fach-Zoom. Nicht zu verwechseln mit dem Digital-Zoom - denn gibt´s extra, auch wenn ihn Kenner wie Könner nicht nutzen werden. Neu sind folgende Funktionen: > Gesichterkennung: kennt man ja schon aus Cams anderer Hersteller. Allerdings soll das Canon-System extrem schnell und zuverlässig arbeiten - wir werden das natürlich testen. > Underscan-Ansicht (100%): Sehr praktisch, damit lässt sich endlich kontrollieren, was dann wirklich auf dem Schirm zu sehen sein wird. > Pre-Recording: Die letzten 3 Sekunden Video finden sich automatisch im Speicher, wen  man vergessen hat, rechtzeitig auszulösen. > Video-Schnappschuss und Nachvertonung (!): In Schnappschuss-Modus zeichnet der Camcorder automatisch immer 4-Sekunden-Clips auf. Die Aneinaderreihung ergibt dann automatisch einen Clip, der - jetzt kommt´s - im Camcorder vertont werden kann (wer hätte das gedacht: eine Renaissance der Audio-Dub-Funktion!). Dazu sollen im Camcorder bereits Musikstücke abgespeichert sein, aber auch eigene Songs vom Computer geladen werden können. Freuen werden sich viele kreative Filmer über ein komplettes Anschluss-Sortiment mit Mikrofon- und Kopfhörerbuchse sowie der für Soundfreaks unverzichtbaren manuellen Tonaussteuerung. Als Nachfolger für HF10/HF 11 hat Canon zwei weitere, günstigere AVCHD-Cams am Start, die sich wie gehabt darin unterscheiden, ob sie nur auf SDHC-Card filmen oder auch noch zusätzliche einen internen Festspeicher eingebaut haben: Das Card-only-Modell heißt Legria HF200, kostet 899 Euro und ist damit Canons günstigster neuer HD-Cam. Wie die Topmodelle ist auch er mit dem neuen Digic-DV-III-Prozessor ausgerüstet, dem aber nur ein 1/4-Zoll-CMOS mit 3,3 Megapixel zuarbeitet. Mit zusätzlichem 32-GB-Speicher wird daraus der Legria HF20 für 1099 Euro. Weitere Informationen zu den insgesamt 11 Neuheiten umfassenden Canon-Programm 2009, darunter dem HDV-Cam HV 40, finden sich