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Samsung MX 10 & DX 10: Karten- und Hybrid-Cams

Nach der hochauflösend filmenden HMX 10 stellt Samsung für Filmer, die nichts mit HD am Hut haben ein neues Duo zur Verfügung. Der VP-MX 10 sieht dem HD-Kompagnon optisch ziemlich ähnlich und bringt ebenso einen internen vier Gigabyte Speicher mit, der sich darüber hinaus mit SDHC-Karten erweitern lässt.

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Neue Wege: Der Zoomhebel des DX 10 sitzt an der Front, das DVD-Laufwerk dient vermutlich als Brenner von MPEG-4-Daten. 

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Leichtgewicht: Der auf internen Flash-Speicher und Karten aufzeichnende MX 10 wiegt etwa 300 Gramm.    ?? Aufgezeichnet wird beim MX 10 mit einem 800.000 Pixel-CCD und MPEG-4-Kompression wahlweise in zwei verschiedenen Aufnahmemodi, entsprechend der Wiedergabe des Videos. Für die Wiedergabe auf einem PC-Monitor wird mit 25 Vollbildern pro Sekunde aufgezeichnet, für die Ausgabe auch einem Fernsehschirm mit 50 Halbbildern pro Sekunde. Das erfordert somit also vorausschauendes Filmen. Für bequemes Filmen soll der drehbare Griff sorgen, ein 34-fach Zoom holt weit entfernte Motive heran. Modebewusste Filmer können beim MX 10 zwischen den Farben Schwarz, Weiß und Violett wählen. Der DVD/Karten-Hybrid VP-DX 10 trägt dagegen einzig Schwarz. Wie beim MX 10 ermöglicht ein interner vier Gigabyte-Speicher das sofortige Loslegen und ein SDHC-Kartenschacht die Erweiterung der Speicherkapazität. Aufgenommene Szenen lassen sich schon auf dem Camcorder dank Schnittfunktion bearbeiten. Vergleicht man die angegebenen Aufnahmezeiten beider Camcorder von bis zu 60 Minuten auf den internen vier Gigabyte Speicher scheint auch der DX 10 mit MPEG-4-Kompression zu arbeiten. Somit liegt es nahe, dass das zusätzliche DVD-Laufwerk lediglich als Brenner fungiert, der Daten-DVDs erstellt. Ein echter DVD-Camcorder, der in MPEG-2 aufzeichnet und dessen Scheiben in jedem DVD-Player abspielbar sind, wäre er demnach nicht. Als unterstützte DVD-Medien gibt Samsung DVD-R/-RW/+RW/+R (Dual Layer) an.       Der Chip des DX 1 arbeitet mit einer Million Pixel, die Optik ermöglicht 26-fache Vergrößerung. Wie der MX 10 besitzt er einen drehbaren Griff, der bequeme Handhabung erlauben soll. Möglicherweise ist er auch der Grund dafür, dass der Zoom und Auslöser absolut unüblich an der Vorderseite angebracht ist. Neues auch in Sachen Bedienung auch beim Display: Dies ist beim DX 10 ein zentrales Element und fungiert wie bei Sony-Camcordern als berührungssensitives Touch-Screen. Beide Camcorder sollen ab September in den Läden stehen. Der MX 10 wird dann für 450 Euro, der DX 10 für 650 Euro angeboten. (sh) Infos zum Hersteller: