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Sony FX7: die Profiversion heisst HVR-V1

Zum soeben vorgestellten HDV-Camcorder HDR-FX7E wird Sony in Deutschland auch eine Profiversion namens HVR-V1E zum Preis von 4600 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer einführen. Außerdem kommt der mobile Mini-Festplatten-Recorder HVR-DR 60.

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So sieht der Profi aus: Sony HVR-V1E für 4600 Euro plus Mehrwertsteuer.

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Konkurrenz für FireStore? Sony-Festplattenrecorder HVR-DR 60 für DV, DVCAM und HDV.  ??   Wie gehabt wird sich der Profi-HDV vom Consumermodell in den Tonanschlüssen (XLR) nebst Bedienelementen, den Timecode-Funktionen und einigen weiteren Features unterscheiden. Wichtigster Unterschied aber ist das 25p-Capturing plus verbesserte Kino-Look-Funktionen (Indies aufgepasst!). Der CMOS-Sensor erzeugt laut Sony echte 25 Vollbilder und wandelt sie in zwei Halbbilder (also 50i), wobei beide Halbbilder gleichzeitig aufgenommen wurden. Im HDCAM-Bereich nennt Sony dies 25psF, was für Progressive Segmented Frames steht. Die Aufzeichnung auf Band ist immer 50i, wodurch die Kompatibilität zum HDV-Standard gewahrt werden soll. Alle 25psF-Aufnahmen sollen sich mit den existierenden Sony-Profi-HDV-Geräten wiedergeben lassen. Laut Sony hat man von den eigenen Profi-HDV-Geräten seit Januar 2005 weltweit inzwischen über 90.000 Stück abgesetzt. Den HVR-V1E soll es ab November für 4600 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer geben. Parallel dazu wird ein kleiner Festplatten-Recorder (um 230 Gramm ohne Akku) mit der Bezeichnung HVR-DR60 kommen, der sich über Firewire an den Camcorder anschließen lässt, per Sony-Akku gespeist wird und in HDV, DVCAM und DV aufnimmt. Sony zeigte entsprechende Dummies schon auf diversen Profimessen, zuletzt auf der NAB (VIDEOAKTIV berichtete). Dieser Mini-HDD-Recorder zeichnet DV und HDV auf eine kleine 1,8 Zoll große, 60 GB fassende Festplatte auf. Aufnahmedauer: bis zu 4,5 Stunden. Mit einem NP-F970-Akku soll das Gerät bis zu 690 Minuten am Stück laufen. Aufgezeichnet wird im Format .m2t (HDV) oder .avi (Typ1; bei DV und DVCAM), das die meisten Schnittsysteme unterstützen. Im Videomodus (AV/C) lässt sich der tragbare Recorder vom Camcorder aus per Firewire kontrollieren, im Computermodus (SBP2) ist wiederum die Hochgeschwindigkeitsübertragung von DV, DVCAM oder HDV an einen Schnittcomputer möglich. Der Preis: 1700 Euro plus Mehrwertsteuer; ab November erhältlich. Die Neuheiten werden auf der Profimesse IBC vorgestellt, die gerade in Amsterdam ihre Tore öffnet.    (he)   Nachtrag: Der Sony FX 7 war bereits im VIDEOAKTIV-Testlabor. Den Test finden Sie in der