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Sony FX 7: neuer 3-CMOS-Camcorder

Einen HDV-Camcorder für anspruchsvolle Filmer hat Sony angekündigt: Als erster kompakter HD-Cam arbeitet der neue HDR-FX 7 E mit drei CMOS-ClearVid-Sensoren (statt herkömmlicher CCD-Chips) im HDV-Standard 1080i. Für knapp 3700 Euro glänzt er mit einem 20-fach-Zoomobjektiv von Carl Zeiss mit optischem Bildstabilisator.

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HDV-Cam fürs Blu-ray-Zeitalter: So sieht Sony den brandneuen FX 7. 

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Premiere: Der FX 7 ist der erste HDV-Camcorder mit drei CMOS-Sensoren.    ??   Die drei CMOS-Chips bringen eine Auflösung von je 1,12 Megapixel und sind 1/4 Zoll groß. Die von anderen ClearVid-Modellen her bekannte Zeitlupe (Smooth Slow Recording) ist hier sechs Sekunden lang möglich. Das sind die bedeutendsten Unterschiede gegenüber dem bisherigen Topmodell HDR-FX 1, das noch eine Preisempfehlung von 4200 Euro trug. Der Neue kommt in einem etwas kompakteren Gehäuse und erinnert optisch an eine Mischung aus VX 1 (Hi8-3-Chip-Modell) und VX 2100 (DV). Der Sucher (252 000 Pixel) sitzt direkt hinter dem Tragegriff, das 3,5 Zoll messende Klappdisplay (211 000 Pixel) ist – anders als beim FX 1 – wieder konventionell an der Seite angebracht. Der FX 7 erlaubt den Zugriff auf viele Funktionen direkt per Taste oder Schalter (kein Touch-Screen) und bietet zusätzlich noch 6 frei belegbare Assign-Tasten. Was viele Praktiker freuen wird: Der FX 7 besitzt keinen speziellen Active Interface Shoe, sondern einen ganz normalen „Cold Shoe“ für herkömmliches Zubehör. Die meisten inneren Werte des FX 1 hat der 7er offenbar behalten. Was fehlt ist ein analoger Eingang für die DV-Aufzeichnung von zugespieltem Video (einen Analog-In mit Up-Konverter für HDV-Aufzeichnung gibt es auch beim FX 1 nicht). A propos DV: Auch der FX 7 nimmt, wie allen anderen HDV-Cams, im HDV- wie DV-Modus auf (DV in 4:3 wie 16:9) und speichert seine Videos auf Mini-DV-Tapes. Das zusätzliche Memory-Stick-Laufwerk (MS Duo) sichert Fotos in einer maximalen Auflösung von 1140 x 810 Pixel. Zum Ton: Ein Stereomikrofon ist eingebaut, die manuelle Tonaussteuerung ist möglich per Push-Dial-Rad. Erfreulicherweise sind die Anschlüsse für ein externes Mikrofon und Kopfhörer vorhanden.   Weitere Schnittstellen sind Firewire (HDV/DV-in und -out), USB, LANC, FBAS/S-Video, Komponenten sowie – anders als beim FX 1 – auch eine HDMI-Buchse zum digitalen Ansteuern von Displays oder Projektoren. Der FX 7 soll im Herbst auf den Markt kommen; weitere Infos finden Sie in der Photokina-Ausgabe von VIDEOAKTIV, die am 22. September erscheint.  Wie VIDEOAKTIV in Erfahrung bringen konnte, wird es wie gehabt auch wieder eine Profiversion geben, den HVR-V1E für 4600 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Weitere Infos: