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CMOS-HDV für Profis

Inzwischen hat Sonys Profiabteilung die technischen Daten der für den deutschen Markt geplanten Version HVR-A 1 E bekannt gegeben. Herausgekommen ist ein aufgerüsteter HC 1, der bei Timecode, Tonfunktionen und manuellen Fähigkeiten auch professionellen Ansprüchen gerecht werden soll.

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CMOS-HDV-Cam: bald auch für Profis zu haben 

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Erkennungszeichen: Am großen Ton-Aufbau ist der HVR-A 1 E vom Konsumer-Modell zu unterscheiden   ??   Überraschend ist nicht, dass Sony eine Profiversion eines Konsumer-Camcorders auf den Markt bringt. Eher ist es ungewöhnlich, dass es eine 1-Chip-Kamera, besser gesagt ein 1-CMOS-Camcorder ist. Denn auch der HVR-A 1 E wird mit einem einzelnen, aber hoch auflösenden CMOS-Bildwandler (1/3 Zoll) bestückt sein. Äußerlich unterscheidet den A 1 E vor allem der massive Ton-Aufbau vom HC 1 E: Die zwei XLR-Buchsen liegen in dem auf dem Handgriff abgebrachten Kästchen, das auch die wichtigsten Audiobedienelemente beinhaltet. Wie schon der große HDV-Camcorder HVR-Z 1 hat auch der A 1 - im Unterschied zu HC 1 und FX 1 - einen echten Down-Konverter eingebaut, der bei Bedarf aus einem 16:9-HDV-Bild ein 4:3-DV-Bild "ausschneidet". Auch der A 1 besitzt die umfangreichen Timecode-Funktionen, die im Profieinsatz nötig sind, wie "Free Run" oder "Rec Run". Weiterer Unterschied: Der Sucher ist zwischen Farbe und Schwarzweiß umschaltbar, ist aber wie beim HC 1 in LCD- und nicht Röhren-Technik aufgebaut. Der größte Unterschied zum HC 1 ist der Preis: Der A 1 soll ab Herbst für unter 3000 Euro zu haben sein - wozu allerdings noch die Mehrwertsteuer kommt. Den HC 1 dagegen soll es schon bald für unter 2000 Euro inkl. Mwst. geben. (he)      Infos zum Hersteller: